Sony treibt die Vorbereitungen für seine nächste Konsolengeneration voran. Im Rahmen der aktuellen Geschäftszahlen erklärte Finanzchefin Lin Tao, dass das Unternehmen im kommenden Fiskaljahr weitere Fortschritte bei der neuen Plattform erzielen möchte. Konkrete Angaben zu Technik, Preis oder Veröffentlichungstermin der als PS6 erwarteten Konsole machte Sony weiterhin nicht. Gleichzeitig bleibt die PS5 ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts. Bis Ende September 2026 hat Sony nach den veröffentlichten Zahlen insgesamt 97,9 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert. Trotz geringerer Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresquartal seien die Einnahmen pro Konsole gestiegen.

Gleichzeitig bleibt die PS5 ein wichtiger Bestandteil des Geschäfts. Bis Ende September 2026 hat Sony nach den veröffentlichten Zahlen insgesamt 97,9 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert. Trotz geringerer Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahresquartal seien die Einnahmen pro Konsole gestiegen.

Neue Plattform gehört zu Sonys Planungen

In einem Web-Call zu den Quartalsergebnissen erläuterte Tao die Schwerpunkte für das nächste Geschäftsjahr. Sony wolle die Nutzerbindung erhöhen und mit starken Spielen sowie einem erweiterten Serviceangebot zusätzliche Einnahmen erzielen.

Daneben sollen die Vorbereitungen für die Plattform der nächsten Generation solide Fortschritte machen. Nach Darstellung des vorliegenden Berichts liegen die Arbeiten weiterhin im Zeitplan. Daraus lässt sich allerdings kein bestimmtes Veröffentlichungsjahr ableiten: Einen öffentlich kommunizierten Termin oder einen detaillierten Entwicklungsfahrplan gibt es bislang nicht.

Speicherpreise sorgen für Diskussionen über die Kosten

Während Sony mit technischen Einzelheiten zurückhaltend bleibt, beschäftigen sich Insider bereits mit möglichen Produktionskosten. Besonders die Preise für RAM und SSD-Speicher stehen dabei im Mittelpunkt.

Hardware-Insider KeplerL2 schätzte im Oktober, dass allein diese Komponenten unter den von ihm angenommenen Bedingungen rund 680 US-Dollar kosten könnten. Zusammen mit weiteren Bauteilen, Fertigung und Vertrieb entstand daraus die Spekulation über einen möglichen Verkaufspreis um 1.000 US-Dollar.

Diese Angaben sind keine bestätigte Kostenaufstellung von Sony. Ohne endgültige Spezifikationen, Lieferverträge und eine Preisankündigung bleibt offen, wie teuer die nächste PlayStation tatsächlich werden könnte. Produktionskosten und späterer Ladenpreis sind zudem nicht gleichzusetzen.

Längere PS5-Generation bleibt eine mögliche Strategie

Hohe Komponentenpreise könnten grundsätzlich dafür sprechen, den Übergang zur nächsten Generation vorsichtig zu planen. Im Ausgangsbericht wird insbesondere die Nachfrage aus der KI-Branche als Belastung für die Verfügbarkeit und Preisentwicklung von Speicher genannt.

Sollten entsprechende Bauteile künftig günstiger werden, könnte dies die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einer neuen Konsole verbessern. Dass Sony den PS6-Start deshalb konkret verschiebt oder auf ein bestimmtes Preisniveau wartet, ist damit jedoch nicht belegt.

Berichte über eine Veröffentlichung Ende 2027 oder 2028 bleiben ebenfalls unbestätigt. Sony-CEO Hiroki Totoki hatte sich im August laut einem Bericht über sein Interview mit dem Wall Street Journal dahingehend geäußert, dass intern noch kein konkretes Veröffentlichungsfenster festgelegt worden sei.

Frühere PlayStation-Manager hinterfragen schnellen Wechsel

Auch ehemalige Führungskräfte sehen einen frühen Generationswechsel kritisch. Shuhei Yoshida verwies zuletzt darauf, dass viele Spieler mit der Leistung ihrer PS5 weiterhin zufrieden seien. Angesichts gestiegener Hardwarekosten könne eine längere Unterstützung der bestehenden Generation sinnvoll sein.

Shawn Layden äußerte ähnliche Bedenken. Mehr Rechenleistung und verbessertes Raytracing allein müssten aus seiner Sicht noch keinen überzeugenden Kaufanreiz darstellen – insbesondere bei einem deutlich höheren Preis.

Sonys aktuelles Update bestätigt damit vor allem, dass die nächste Plattform Teil der weiteren Unternehmensplanung bleibt. Welche Vorteile sie Spielern bieten soll und wann der Generationswechsel erfolgt, lässt der Konzern weiterhin offen.

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