Sony Interactive Entertainment hat seine aktuellen Geschäftszahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlicht und gewährt damit einen Einblick in die Entwicklung der PlayStation-Sparte. Zwischen Juli und September 2026 wurden weltweit 2,6 Millionen PlayStation 5-Konsolen an den Handel ausgeliefert. Das entspricht einem Rückgang von rund 35 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig konnte Sony den Umsatz seiner Gaming-Sparte um 8,6 Prozent steigern. Besonders das digitale Geschäft, steigende Softwareverkäufe und die wachsende Nutzerbasis des PlayStation Network tragen zum Erfolg bei. Insgesamt wurden seit der Markteinführung inzwischen 97,9 Millionen PS5-Konsolen ausgeliefert, womit die Marke von 100 Millionen Geräten in greifbare Nähe rückt.

PlayStation 5 erreicht weltweit 97,9 Millionen ausgelieferte Konsolen

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Die PlayStation 5 nähert sich einem weiteren bedeutenden Meilenstein. Wie Sony im aktuellen Geschäftsbericht bekannt gab, wurden bis zum 30. September 2026 weltweit insgesamt 97,9 Millionen Konsolen ausgeliefert.

Damit fehlen der aktuellen PlayStation-Generation rechnerisch nur noch 2,1 Millionen Geräte, um die Marke von 100 Millionen ausgelieferten Konsolen zu erreichen.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September umfasst, lieferte Sony insgesamt 2,6 Millionen PS5-Konsolen an den Handel aus.

Im vergleichbaren Vorjahresquartal waren es nach einer nachträglichen Korrektur 4,0 Millionen Geräte. Ursprünglich hatte Sony für diesen Zeitraum 3,9 Millionen Einheiten angegeben.

Somit gingen die Auslieferungen innerhalb eines Jahres um 1,4 Millionen Konsolen beziehungsweise rund 35 Prozent zurück.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Auslieferungen und tatsächlichen Verkäufen an Endkunden. Die von Sony genannten Zahlen beziehen sich auf Geräte, die an den Handel geliefert wurden. Sie geben deshalb nicht unmittelbar wieder, wie viele Konsolen im jeweiligen Zeitraum tatsächlich von Spielern gekauft wurden.

Der Rückgang verdeutlicht dennoch, dass sich die PlayStation 5 inzwischen in einer fortgeschrittenen Phase ihres Produktlebenszyklus befindet.

Die Konsole erschien ursprünglich im November 2020 und befindet sich mittlerweile im sechsten Jahr ihrer Marktpräsenz.

Weniger PS5-Konsolen verkauft, aber höhere Einnahmen pro Gerät

Obwohl die Zahl der ausgelieferten Konsolen deutlich zurückging, fiel der Umsatzrückgang im Hardwaregeschäft wesentlich geringer aus.

Sony erzielte im vergangenen Quartal einen Hardware-Umsatz von 219,7 Milliarden Yen. Das entspricht umgerechnet rund 1,23 Milliarden Euro und einem Rückgang von lediglich 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Besonders interessant ist dabei die Entwicklung der rechnerischen Einnahmen pro ausgelieferter Konsole.

Teilt man den ausgewiesenen Hardware-Umsatz durch die 2,6 Millionen ausgelieferten PS5-Geräte, ergibt sich ein durchschnittlicher Betrag von rund 84.500 Yen beziehungsweise etwa 473 Euro.

Im Vorjahresquartal lag dieser rechnerische Wert noch bei ungefähr 57.700 Yen oder rund 323 Euro.

Damit stiegen die rechnerischen Hardware-Einnahmen pro ausgelieferter PS5 deutlich an, obwohl Sony insgesamt weniger Geräte an den Handel lieferte.

Allerdings handelt es sich bei diesen Werten nicht um den tatsächlichen durchschnittlichen Verkaufspreis einer PS5. In Sonys Hardware-Umsatz fließen auch geringe Umsätze mit der PlayStation 4 ein.

Darüber hinaus können unterschiedliche Faktoren die Entwicklung beeinflussen.

PS5 Pro und Preiserhöhungen könnten die Hardware-Umsätze beeinflussen

Als mögliche Ursachen für die gestiegenen rechnerischen Einnahmen kommen mehrere Entwicklungen infrage.

Eine wichtige Rolle könnten die Preissteigerungen der vergangenen Jahre spielen. Höhere Verkaufspreise sorgen grundsätzlich dafür, dass auch bei geringeren Stückzahlen ein vergleichsweise hoher Umsatz erzielt werden kann.

Darüber hinaus könnte ein größerer Anteil der PlayStation 5 Pro zu den höheren Hardware-Einnahmen beigetragen haben.

Die leistungsstärkere Variante der PS5 ist teurer als das Standardmodell und könnte dadurch den durchschnittlichen Umsatz pro ausgelieferter Konsole erhöhen.

Auch weniger umfangreiche Rabattaktionen sowie Wechselkurseffekte kommen als mögliche Einflussfaktoren infrage.

Sony veröffentlichte allerdings keine detaillierte Aufschlüsselung, aus der hervorgeht, welchen Anteil die einzelnen Faktoren tatsächlich an der Entwicklung haben.

Eine ähnliche Tendenz hatte sich bereits im ersten Quartal des Geschäftsjahres gezeigt.

Die aktuellen Zahlen legen somit nahe, dass Sony trotz rückläufiger Konsolenauslieferungen weiterhin erhebliche Einnahmen aus dem Hardwaregeschäft erzielt.

PlayStation-Sparte steigert Quartalsumsatz um 8,6 Prozent

Während das Hardwaregeschäft einen Rückgang verzeichnete, entwickelte sich der Gesamtumsatz der PlayStation-Sparte positiv.

Der Geschäftsbereich Game & Network Services, kurz G&NS, erwirtschaftete zwischen Juli und September 2026 insgesamt 1.208,5 Milliarden Yen.

Das entspricht umgerechnet rund 6,8 Milliarden Euro und einem Wachstum von 8,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.

Damit konnte Sony seinen Gaming-Umsatz trotz deutlich geringerer PS5-Auslieferungen steigern.

Auch im gesamten ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 fällt die Entwicklung positiv aus.

Zwischen April und September erzielte die Sparte einen Gesamtumsatz von 2.145,6 Milliarden Yen. Umgerechnet entspricht dies ungefähr zwölf Milliarden Euro.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet das ein Wachstum von 4,7 Prozent.

Während das erste Quartal noch weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres lag, sorgte insbesondere das zweite Quartal für zusätzliche Dynamik.

Der wichtigste Wachstumstreiber war dabei nicht die Hardware, sondern das Geschäft mit Spielen, digitalen Zusatzinhalten und Netzwerkdiensten.

Sony verkauft 88,2 Millionen Spiele für PS5 und PS4

Besonders deutlich zeigt sich die positive Entwicklung bei den Softwareverkäufen.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 wurden auf PlayStation 5 und PlayStation 4 zusammen insgesamt 88,2 Millionen Spiele verkauft.

Im Vorjahreszeitraum waren es noch 80,3 Millionen Exemplare. Somit stieg die Zahl der verkauften Spiele um 7,9 Millionen Einheiten.

Auch die Titel aus den eigenen PlayStation Studios konnten zulegen.

Von den insgesamt 88,2 Millionen verkauften Spielen entfielen 8,2 Millionen auf sogenannte First-Party-Produktionen.

Das entspricht einem Wachstum von 1,9 Millionen Einheiten gegenüber dem Vorjahresquartal, in dem Sony rund 6,3 Millionen eigene Spiele absetzen konnte.

Die Zahlen zeigen, dass die Nachfrage nach PlayStation-Spielen weiterhin hoch ist, obwohl die Hardwareverkäufe zurückgehen.

Für Sony gewinnt das Softwaregeschäft damit zunehmend an Bedeutung.

Je größer die installierte Basis der PlayStation 5 wird, desto mehr potenzielle Käufer stehen für neue Spiele, Erweiterungen und digitale Angebote zur Verfügung.

Digitalanteil steigt auf 78 Prozent

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Eine der auffälligsten Entwicklungen betrifft den wachsenden Anteil digital verkaufter Spiele.

Im vergangenen Quartal entfielen 78 Prozent der verkauften Vollversionen auf digitale Downloads.

Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte der Anteil noch bei 72 Prozent gelegen.

Damit stieg der Digitalanteil innerhalb eines Jahres um sechs Prozentpunkte.

Die Entwicklung unterstreicht den anhaltenden Wandel des PlayStation-Marktes. Immer mehr Spieler entscheiden sich dafür, ihre Spiele direkt über den PlayStation Store zu erwerben, anstatt eine physische Disc-Version zu kaufen.

Zu den möglichen Vorteilen digitaler Käufe gehören die unmittelbare Verfügbarkeit, der Verzicht auf einen Disc-Wechsel und der direkte Zugriff auf die persönliche Spielebibliothek.

Gleichzeitig bleibt der physische Markt weiterhin relevant, auch wenn sein Anteil an den verkauften Vollversionen zurückgeht.

Wichtig ist außerdem, dass sich der Digitalanteil von 78 Prozent auf verkaufte Vollversionen bezieht. Zusätzliche Inhalte wie Erweiterungen oder In-Game-Käufe werden in Sonys Geschäftsbericht separat erfasst.

Digitale Spiele und PlayStation Network sorgen für Milliardenumsätze

Die einzelnen Umsatzbereiche verdeutlichen, wie stark sich das Geschäftsmodell der PlayStation-Sparte inzwischen verändert hat.

GeschäftsbereichUmsatzVeränderung
Digitale Software330,8 Mrd. Yen+23,3 %
Physische Software43,1 Mrd. Yen+21,8 %
Zusatzinhalte und DLCs313,1 Mrd. Yen+4,4 %
Network Services218,3 Mrd. Yen+19,5 %
Sonstige Software, etwa PC21,5 Mrd. Yen−16,7 %
Zubehör und PlayStation VR61,9 Mrd. Yen−11,8 %

Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit digitalen Spielen. Hier stieg der Umsatz um 23,3 Prozent auf 330,8 Milliarden Yen, was ungefähr 1,85 Milliarden Euro entspricht.

Auch die Einnahmen aus physischen Spielen legten deutlich zu. Mit 43,1 Milliarden Yen beziehungsweise rund 241 Millionen Euro verzeichnete Sony ein Wachstum von 21,8 Prozent.

Zusätzliche Inhalte wie Erweiterungen, DLCs und In-Game-Käufe erwirtschafteten 313,1 Milliarden Yen. Das entspricht ungefähr 1,75 Milliarden Euro und einem Plus von 4,4 Prozent.

Der Bereich Network Services, zu dem unter anderem die Einnahmen aus PlayStation Plus gehören, wuchs um 19,5 Prozent auf 218,3 Milliarden Yen beziehungsweise rund 1,22 Milliarden Euro.

Rückgänge gab es dagegen bei sonstigen Softwareumsätzen, zu denen beispielsweise PC-Veröffentlichungen zählen. Hier sank der Umsatz um 16,7 Prozent auf 21,5 Milliarden Yen.

Auch Zubehör und PlayStation VR entwickelten sich rückläufig. Der Umsatz verringerte sich um 11,8 Prozent auf 61,9 Milliarden Yen.

Physische Spiele erzielen trotz sinkender Stückzahlen mehr Umsatz

Besonders interessant ist die Entwicklung bei den physischen Spielen.

Obwohl der Umsatz mit Disc-Versionen um 21,8 Prozent zulegen konnte, ging die rechnerische Anzahl der physisch verkauften Exemplare zurück.

Ausgehend von den veröffentlichten Softwarezahlen und dem jeweiligen Digitalanteil ergibt sich für das aktuelle Quartal eine Größenordnung von rund 19,4 Millionen physischen Spielen.

Im Vorjahreszeitraum waren es rechnerisch noch etwa 22,5 Millionen Exemplare.

Damit wurden weniger Spiele auf Disc verkauft, obwohl der ausgewiesene Umsatz gleichzeitig deutlich stieg.

Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich unter anderem durch Sonys Buchhaltung erklären.

Bei Spielen aus den eigenen PlayStation Studios verbucht das Unternehmen den vollständigen relevanten Verkaufserlös. Bei physischen Spielen anderer Publisher werden dagegen grundsätzlich nur die entsprechenden Lizenzgebühren als Umsatz berücksichtigt.

Dadurch hängt die Höhe des ausgewiesenen Softwareumsatzes nicht ausschließlich von der Anzahl der verkauften Spiele ab.

Auch die Verteilung zwischen First-Party- und Third-Party-Veröffentlichungen beeinflusst die Zahlen.

Ein höherer Anteil eigener Produktionen kann somit dazu beitragen, dass Sony trotz geringerer physischer Stückzahlen höhere Umsätze ausweist.

Marvel’s Wolverine gehört zu den wichtigen First-Party-Veröffentlichungen

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Im vergangenen Quartal veröffentlichte Sony mit Marvel’s Wolverine einen weiteren großen Exklusivtitel aus den eigenen PlayStation Studios.

Das von Insomniac Games entwickelte Action-Adventure erschien am 15. September 2026 exklusiv für die PlayStation 5.

Damit fiel der Verkaufsstart des Spiels noch in das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres.

Wie Sony inzwischen bestätigte, konnte sich Marvel’s Wolverine bis zum 4. November 2026 weltweit insgesamt 2,4 Millionen Mal verkaufen.

Allerdings umfasst diese Zahl auch Verkäufe aus dem Oktober und Anfang November, die nicht mehr zum hier betrachteten Quartal gehören.

Wie viele Exemplare von Marvel’s Wolverine bis zum 30. September verkauft wurden, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht entnehmen.

Dennoch gehörte das Spiel zu den bedeutenden First-Party-Neuveröffentlichungen während des Berichtszeitraums.

PlayStation Network erreicht 127 Millionen aktive Nutzer

Neben den steigenden Softwareumsätzen entwickelte sich auch die Nutzerbasis des PlayStation Network positiv.

Wie Sony bekannt gab, zählte das PlayStation Network Ende September 2026 insgesamt 127 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 119 Millionen.

Damit konnte Sony innerhalb eines Jahres acht Millionen zusätzliche monatlich aktive Nutzer gewinnen.

Das entspricht einem Wachstum von rund 6,7 Prozent.

Die Zahl umfasst die Nutzer des PlayStation Network und ist nicht mit der Anzahl verkaufter PlayStation 5-Konsolen gleichzusetzen.

Ein Nutzer kann beispielsweise auf unterschiedlichen PlayStation-Systemen aktiv sein, während auf einer einzelnen Konsole mehrere Personen eigene Konten verwenden können.

Die steigende Nutzerbasis verdeutlicht dennoch, dass das PlayStation-Ökosystem weiterhin wächst.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Umsatz mit Netzwerkdiensten pro monatlich aktivem Nutzer um rund zwölf Prozent zunahm.

Damit stiegen die Einnahmen aus diesem Bereich schneller als die Anzahl der aktiven Nutzer.

PlayStation Plus und digitale Dienste werden immer wichtiger

Die Entwicklung des Network-Geschäfts unterstreicht die zunehmende Bedeutung digitaler Dienstleistungen für Sony.

Mit PlayStation Plus bietet das Unternehmen verschiedene Abonnementmodelle an, die unter anderem den Zugang zum Online-Multiplayer, monatliche Spiele und umfangreiche Spielekataloge ermöglichen.

Die unterschiedlichen Mitgliedschaftsstufen Essential, Extra und Premium richten sich an verschiedene Nutzergruppen und bieten jeweils unterschiedliche Leistungen.

Hinzu kommen weitere digitale Dienste und Angebote innerhalb des PlayStation Network.

Der starke Umsatzanstieg zeigt, dass Sony mit seinen Netzwerkdiensten zunehmend Einnahmen erzielt.

Allerdings veröffentlichte das Unternehmen in den vorliegenden Quartalszahlen keine detaillierte Aufschlüsselung darüber, wie sich das Wachstum auf einzelne PlayStation-Plus-Mitgliedschaftsstufen verteilt.

Auch die genaue Anzahl der zahlenden PlayStation-Plus-Abonnenten wurde in den genannten Daten nicht ausgewiesen.

Damit bleibt offen, ob das Umsatzwachstum hauptsächlich auf zusätzliche Abonnenten, höhere Einnahmen pro Nutzer oder andere Faktoren zurückzuführen ist.

Digitale Inhalte machen bereits 71 Prozent des PlayStation-Umsatzes aus

Besonders deutlich wird der Wandel der PlayStation-Sparte beim Blick auf die Umsatzverteilung.

Digitale Software, Zusatzinhalte und Network Services machten im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 zusammen bereits 71 Prozent des gesamten Spartenumsatzes aus.

Im entsprechenden Vorjahresquartal lag dieser Anteil noch bei 67 Prozent.

Damit erhöhte sich die Bedeutung des digitalen Geschäfts innerhalb eines Jahres um vier Prozentpunkte.

Gleichzeitig sank der Anteil des Hardwaregeschäfts am Gesamtumsatz von 21 auf 18 Prozent.

Die Zahlen verdeutlichen, dass Sony immer weniger ausschließlich von neuen Konsolenverkäufen abhängig ist.

Stattdessen entwickelt sich das bestehende PlayStation-Ökosystem zu einer immer wichtigeren Einnahmequelle.

Spieler, die bereits eine PS5 oder PS4 besitzen, können über mehrere Jahre hinweg neue Spiele kaufen, zusätzliche Inhalte erwerben oder kostenpflichtige Netzwerkdienste nutzen.

Dadurch entstehen wiederkehrende Umsätze, die unabhängig davon sind, wie viele neue Konsolen Sony im jeweiligen Quartal ausliefert.

Für die langfristige Entwicklung der PlayStation-Sparte könnte dieser Wandel eine wichtige Rolle spielen.

PS5 nähert sich einem historischen Meilenstein

Mit insgesamt 97,9 Millionen ausgelieferten Geräten steht die PlayStation 5 kurz davor, die Marke von 100 Millionen Konsolen zu überschreiten.

Der Rückgang der Quartalsauslieferungen zeigt zwar, dass sich die Hardware-Nachfrage gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt hat. Gleichzeitig bleibt die installierte Basis der aktuellen PlayStation-Generation groß.

Besonders das bevorstehende Weihnachtsgeschäft könnte für die weitere Entwicklung der Konsolenauslieferungen von Bedeutung sein.

Ob und wann Sony die Marke von 100 Millionen Geräten tatsächlich überschreitet, hängt allerdings von den kommenden Auslieferungszahlen ab.

Die aktuelle Entwicklung zeigt zudem, dass die PlayStation-Sparte nicht ausschließlich anhand der verkauften Konsolen beurteilt werden sollte.

Während die Hardware-Auslieferungen rückläufig sind, steigen die Umsätze mit digitalen Spielen, Zusatzinhalten und Netzwerkdiensten.

Auch die wachsende Anzahl aktiver PlayStation-Network-Nutzer verdeutlicht, dass Sony weiterhin eine große und aktive Spielerbasis erreicht.

Sony steigert den Umsatz trotz rückläufiger PS5-Verkäufe

Die aktuellen Geschäftszahlen zeigen eine deutliche Veränderung innerhalb des PlayStation-Geschäfts.

Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 wurden 2,6 Millionen PlayStation-5-Konsolen ausgeliefert, rund 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg der Gesamtumsatz der Game-&-Network-Services-Sparte um 8,6 Prozent auf rund 6,8 Milliarden Euro.

Besonders das digitale Geschäft entwickelte sich positiv. Insgesamt wurden 88,2 Millionen Spiele verkauft, während der Anteil digitaler Vollversionen auf 78 Prozent anstieg.

Auch das PlayStation Network erreichte mit 127 Millionen monatlich aktiven Nutzern einen höheren Wert als im Vorjahr.

Die Zahlen verdeutlichen, dass Sony zunehmend von den Einnahmen seiner bestehenden Nutzerbasis profitiert und sich das Geschäftsmodell stärker in Richtung digitaler Inhalte und Dienstleistungen verschiebt.

Wie profitabel diese Entwicklung im betrachteten Quartal tatsächlich war, lässt sich anhand der vorliegenden Angaben allerdings nicht beurteilen. Konkrete Gewinnzahlen für die Sparte wurden in der zugrunde liegenden Zusammenfassung nicht genannt.

Mit weltweit 97,9 Millionen ausgelieferten PS5-Konsolen steht Sony kurz vor einem bedeutenden Meilenstein. Während die Hardwareverkäufe zurückgehen, sorgen steigende Softwareumsätze, digitale Zusatzinhalte und eine wachsende PlayStation-Network-Community weiterhin für Wachstum.

Eine Antwort zu „PS5 nähert sich 100 Millionen Verkäufen – Sony steigert PlayStation-Umsatz trotz sinkender Konsolenzahlen“

  1. […] liegen erstmals offizielle Verkaufszahlen vor. Wie Sony Interactive Entertainment im aktuellen Geschäftsbericht bekannt gab, wurden bis einschließlich 4. November 2026 weltweit insgesamt 2,4 Millionen Exemplare […]

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