Der Verkaufsstart von Call of Duty: Modern Warfare 4 fällt offenbar verhaltener aus als der seines Vorgängers. Neue Daten des US-Marktforschungsunternehmens Circana zeigen, dass der aktuelle Shooter in seiner ersten Woche auf PlayStation und XBOX einen geringeren Anteil aktiver Spieler erreichte als Call of Duty: Black Ops 7 im vergangenen Jahr. Besonders deutlich ist der Rückgang auf den XBOX-Konsolen, wo der gemessene Spieleranteil von 29 auf 17 Prozent sank. Auf Steam zeigt sich dagegen ein anderes Bild. Dort konnte die Reihe ihre Reichweite gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Offizielle Verkaufszahlen haben Microsoft und Activision bislang nicht veröffentlicht.
Circana veröffentlicht neue Spielerzahlen zu Call of Duty Modern Warfare 4
Mit Call of Duty: Modern Warfare 4 veröffentlichte Activision im Oktober 2026 den neuesten Ableger seiner erfolgreichen Shooter-Reihe. Obwohl Call of Duty seit vielen Jahren zu den wichtigsten Marken der Videospielbranche gehört, blieb eine ausführliche Mitteilung über die Verkaufszahlen und Spielerrekorde zum diesjährigen Verkaufsstart bislang aus.
Neue Einblicke in die Entwicklung liefert nun das US-Marktforschungsunternehmen Circana. Der bekannte Branchenanalyst Mat Piscatella veröffentlichte auf Bluesky aktuelle Daten aus dem sogenannten Player Engagement Tracker, der die Spieleraktivität auf verschiedenen Plattformen erfasst.
Die Auswertung berücksichtigt PlayStation und Steam in den Vereinigten Staaten sowie die weltweite Aktivität auf XBOX. Untersucht wurde die Woche bis zum 24. Oktober 2026, in die der Verkaufsstart von Modern Warfare 4 fiel. Als Vergleich dient die Veröffentlichungswoche von Call of Duty: Black Ops 7, die am 15. November 2025 endete.
Dabei ist wichtig, dass Circana keine absoluten Verkaufszahlen oder gleichzeitig aktiven Spieler erfasst. Stattdessen wird der Anteil der wöchentlich aktiven Nutzer untersucht, die innerhalb des jeweiligen Panels Call of Duty gespielt haben. Die Daten liefern somit einen Hinweis auf die relative Reichweite der Reihe, erlauben jedoch keine unmittelbaren Rückschlüsse auf die tatsächlich verkauften Exemplare.
Modern Warfare 4 erreicht auf PlayStation und XBOX weniger aktive Spieler
Der direkte Vergleich zwischen den beiden Veröffentlichungen zeigt deutliche Unterschiede. Während Call of Duty: Black Ops 7 im vergangenen Jahr besonders auf Konsolen hohe Spieleranteile erreichte, fällt das Ergebnis von Modern Warfare 4 auf PlayStation und XBOX niedriger aus.
Auf PlayStation in den USA sank der Anteil der aktiven Nutzer, die Call of Duty spielten, von 23 Prozent während der Black-Ops-7-Startwoche auf 19 Prozent beim Launch von Modern Warfare 4. Das entspricht einem Rückgang um vier Prozentpunkte.
Noch deutlicher fällt die Entwicklung auf XBOX aus. Dort erreichte Call of Duty während der Veröffentlichungswoche von Black Ops 7 einen Anteil von 29 Prozent an den weltweit aktiven Spielern. Beim Start von Modern Warfare 4 waren es dagegen lediglich 17 Prozent.
Damit verlor die Reihe auf XBOX zwölf Prozentpunkte gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Relativ betrachtet entspricht dies einem Rückgang des gemessenen Spieleranteils um rund 41 Prozent.
Auf Steam entwickelte sich die Aktivität dagegen positiv. Während Call of Duty im vergangenen Jahr auf 1,5 Prozent der aktiven US-Nutzer kam, erreichte die Reihe zum Start von Modern Warfare 4 einen Anteil von 4,2 Prozent.
Damit hat sich der gemessene Spieleranteil auf Steam gegenüber dem Vorjahresvergleich nahezu verdreifacht.
Die Spieleranteile von Modern Warfare 4 und Black Ops 7 im Vergleich
Die von Circana veröffentlichten Zahlen verdeutlichen, wie unterschiedlich sich die beiden Call-of-Duty-Veröffentlichungen auf den einzelnen Plattformen entwickelt haben.
| Plattform | Modern Warfare 4 (2026) | Black Ops 7 (2025) |
|---|---|---|
| PlayStation (USA) | 19 % | 23 % |
| XBOX (weltweit) | 17 % | 29 % |
| Steam (USA) | 4,2 % | 1,5 % |
Quelle: Circana / Mat Piscatella. Gemessen wird der Anteil wöchentlich aktiver Nutzer, die Call of Duty gespielt haben. Die Angaben beziehen sich auf unterschiedliche regionale Panels und nicht auf absolute Spieler- oder Verkaufszahlen.
Die Ergebnisse zeigen, dass Modern Warfare 4 auf den beiden Konsolenplattformen hinter dem Vorjahreswert zurückbleibt. Besonders auf XBOX ist der Unterschied erheblich, während die PlayStation-Version einen vergleichsweise moderaten Rückgang verzeichnet.
Steam bildet hingegen die Ausnahme. Dort erreichte die Reihe in der Launch-Woche einen deutlich höheren Anteil aktiver Nutzer als beim Start von Black Ops 7.
Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass die Auswertung die Aktivität der gesamten Call of Duty-Reihe innerhalb der jeweiligen Woche abbildet. Die erfassten Werte sind deshalb nicht ausschließlich mit Spielern von Modern Warfare 4 beziehungsweise Black Ops 7 gleichzusetzen.
Call of Duty erreicht auf PlayStation den zweiten Platz hinter Fortnite
Trotz der niedrigeren Spieleranteile konnte sich Call of Duty während der Veröffentlichungswoche von Modern Warfare 4 auf allen drei untersuchten Plattformen unter den zehn meistgespielten Titeln platzieren.
Besonders erfolgreich war die Reihe auf PlayStation in den Vereinigten Staaten. Dort verbesserte sich Call of Duty vom vierten auf den zweiten Rang und musste sich lediglich Fortnite geschlagen geben.
Fortnite behauptete damit seine Spitzenposition, während Roblox auf den dritten Platz zurückfiel. NBA 2K27 belegte Rang vier, gefolgt von Grand Theft Auto V.
Auch Marvel Rivals, Madden NFL 27, Minecraft, Rainbow Six: Siege und Apex Legends gehörten zu den zehn meistgespielten Titeln.
Die vollständige Rangliste für PlayStation in den USA sieht folgendermaßen aus:
| Platz | Spiel | Vorwoche |
|---|---|---|
| 1 | Fortnite | 1 |
| 2 | Call of Duty | 4 |
| 3 | Roblox | 2 |
| 4 | NBA 2K27 | 3 |
| 5 | Grand Theft Auto V | 5 |
| 6 | Marvel Rivals | 6 |
| 7 | Madden NFL 27 | 8 |
| 8 | Minecraft | 7 |
| 9 | Rainbow Six: Siege | 10 |
| 10 | Apex Legends | 11 |
Damit konnte Call of Duty trotz des geringeren Spieleranteils gegenüber Black Ops 7 innerhalb der aktuellen PlayStation-Rangliste zwei Plätze gutmachen.
Der zweite Rang zeigt, dass die Marke weiterhin eine bedeutende Rolle auf Sonys Konsole spielt. Gleichzeitig verdeutlicht der Vergleich mit dem Vorjahr, dass eine hohe Platzierung nicht zwangsläufig mit einem höheren Anteil an der gesamten aktiven Spielerschaft verbunden sein muss.
Auf XBOX reicht es für Modern Warfare 4 nur zum dritten Platz
Auch auf XBOX konnte sich Call of Duty während der Veröffentlichungswoche verbessern. Im weltweiten Ranking stieg die Reihe vom vierten auf den dritten Platz.
Allerdings blieb der Shooter hinter Fortnite und Roblox zurück, die weiterhin die beiden Spitzenpositionen belegten.
NBA 2K27 fiel dadurch auf den vierten Rang, während Minecraft seinen fünften Platz verteidigte.
Ebenfalls unter den zehn meistgespielten Titeln befanden sich Grand Theft Auto V, Gears of War: E-Day, Rainbow Six: Siege, Battlefield 6 und Rocket League.
Die weltweite XBOX-Rangliste im Überblick:
| Platz | Spiel | Vorwoche |
|---|---|---|
| 1 | Fortnite | 1 |
| 2 | Roblox | 2 |
| 3 | Call of Duty | 4 |
| 4 | NBA 2K27 | 3 |
| 5 | Minecraft | 5 |
| 6 | Grand Theft Auto V | 7 |
| 7 | Gears of War: E-Day | 6 |
| 8 | Rainbow Six: Siege | 8 |
| 9 | Battlefield 6 | 9 |
| 10 | Rocket League | 10 |
Auffällig ist, dass Call of Duty trotz der Veröffentlichung eines neuen Hauptteils nicht an Fortnite und Roblox vorbeiziehen konnte.
Gleichzeitig fällt der Vergleich mit Black Ops 7 besonders deutlich aus. Während die Reihe im vergangenen Jahr noch 29 Prozent der aktiven XBOX-Nutzer erreichte, waren es beim aktuellen Launch lediglich 17 Prozent.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Veröffentlichungen könnte dabei die jeweilige Vertriebsstrategie sein.
Fehlende Game-Pass-Veröffentlichung könnte den Rückgang erklären
Eine mögliche Erklärung für den deutlichen Rückgang auf XBOX ist die Entscheidung, Call of Duty: Modern Warfare 4 nicht direkt zum Verkaufsstart im XBOX Game Pass anzubieten.
Der Vorgänger Black Ops 7 erschien im November 2025 noch unmittelbar zum Launch im Abonnementdienst. Damit konnten berechtigte Game-Pass-Mitglieder den Shooter ohne einen zusätzlichen Einzelkauf spielen.
Modern Warfare 4 verfolgt dagegen eine andere Strategie. Wer den neuen Ableger erleben möchte, muss das Spiel regulär erwerben.
Dieser Unterschied könnte sich erheblich auf die gemessene Spieleraktivität ausgewirkt haben.
Eine Veröffentlichung innerhalb eines Abonnementdienstes senkt die finanzielle Einstiegshürde und kann dadurch zusätzliche Spieler erreichen, die sich den Titel zum Vollpreis möglicherweise nicht gekauft hätten.
Ohne eine entsprechende Game-Pass-Veröffentlichung fällt dieser Effekt weg.
Die niedrigeren Spieleranteile auf XBOX müssen deshalb nicht zwangsläufig bedeuten, dass Modern Warfare 4 wirtschaftlich schlechter abschneidet als sein Vorgänger.
Es ist durchaus möglich, dass die Einnahmen durch reguläre Verkäufe einen Teil des Rückgangs bei der Reichweite ausgleichen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, lässt sich ohne offizielle Verkaufs- und Umsatzangaben jedoch nicht beurteilen.
Auch auf PlayStation verliert Call of Duty gegenüber dem Vorjahr
Während die fehlende Game-Pass-Veröffentlichung einen möglichen Erklärungsansatz für die Entwicklung auf XBOX liefert, ist der Rückgang auf PlayStation schwieriger einzuordnen.
Auf Sonys Plattform sank der gemessene Spieleranteil von 23 auf 19 Prozent, obwohl beide Titel dort regulär verkauft wurden.
Eine mögliche Ursache könnte in der zunehmenden Konkurrenz durch andere Spiele liegen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob die neuen Call-of-Duty-Ableger weiterhin dieselbe Anziehungskraft besitzen wie in den vergangenen Jahren.
Ein weiterer interessanter Faktor sind die im Sommer 2026 veröffentlichten Portierungen von Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops II.
Die Neuveröffentlichungen der beiden Klassiker konnten offenbar zahlreiche Spieler ansprechen, darunter möglicherweise auch frühere Fans, die sich von den neueren Teilen der Reihe entfernt hatten.
Der Erfolg älterer Ableger könnte darauf hindeuten, dass innerhalb der Community weiterhin großes Interesse an klassischen Call of Duty-Erlebnissen besteht.
Allerdings lässt sich aus diesen Beobachtungen nicht eindeutig ableiten, dass die Nachfrage nach modernen Veröffentlichungen grundsätzlich zurückgeht.
Dafür wären zusätzliche Daten zu Verkäufen, Spielzeiten und langfristiger Nutzerbindung erforderlich.
Modern Warfare 4 verzeichnet auf Steam einen deutlichen Aufschwung
Während die Konsolenzahlen hinter dem Vorjahr zurückbleiben, fällt die Entwicklung auf Steam deutlich positiver aus.
Laut Circana erreichte Call of Duty während der Launch-Woche von Modern Warfare 4 einen Anteil von 4,2 Prozent an den aktiven US-Steam-Nutzern. Beim Start von Black Ops 7 lag dieser Wert lediglich bei 1,5 Prozent.
Damit konnte die Reihe ihren Anteil an der untersuchten Steam-Spielerschaft erheblich steigern.
Auch innerhalb der Rangliste machte sich dieser Zuwachs bemerkbar.
Call of Duty verbesserte sich auf Steam in den USA vom 32. auf den sechsten Platz und gehörte damit wieder zu den zehn meistgespielten Titeln.
Angeführt wurde die Rangliste von Valves Deadlock, das Wardogs von der Spitzenposition verdrängte.
Counter-Strike 2 behauptete den dritten Rang, während Helldivers II auf den vierten Platz kletterte. Slay the Spire II belegte Platz fünf.
Die vollständige Steam-Rangliste für die USA:
| Platz | Spiel | Vorwoche |
|---|---|---|
| 1 | Deadlock | 2 |
| 2 | Wardogs | 1 |
| 3 | Counter-Strike 2 | 3 |
| 4 | Helldivers II | 8 |
| 5 | Slay the Spire II | 6 |
| 6 | Call of Duty | 32 |
| 7 | Cyberpunk 2077 | 35 |
| 8 | Rocket League | 9 |
| 9 | Enshrouded | 12 |
| 10 | Valheim | 5 |
Der Sprung um 26 Plätze zeigt, dass Modern Warfare 4 auf Steam einen deutlichen Aufmerksamkeitsschub auslösen konnte.
Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass Circana die wöchentlich aktiven Nutzer innerhalb eines bestimmten Panels erfasst. Die Daten sind deshalb nicht mit den öffentlich einsehbaren Höchstwerten gleichzeitig aktiver Steam-Spieler gleichzusetzen.
Cyberpunk 2077 profitiert vom Edgerunners-2-Update
Neben Call of Duty verzeichnete auch Cyberpunk 2077 während der untersuchten Woche einen deutlichen Anstieg der Spieleraktivität.
Als wichtiger Auslöser gilt das kürzlich veröffentlichte Edgerunners 2-Update, das dem Rollenspiel von CD Projekt RED zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffte.
Auf PlayStation in den USA verbesserte sich Cyberpunk 2077 vom 59. auf den 17. Platz der meistgespielten Titel.
Ein ähnliches Bild zeigte sich auf XBOX. Dort kletterte das Rollenspiel im weltweiten Ranking vom 65. auf den 17. Rang.
Auch auf Steam konnte Cyberpunk 2077 deutlich zulegen. Das Spiel verbesserte sich vom 35. auf den siebten Platz und landete damit unmittelbar hinter Call of Duty.
Die Entwicklung verdeutlicht, welchen Einfluss umfangreiche Updates und neue Inhalte auf die Aktivität bereits veröffentlichter Spiele haben können.
Obwohl Cyberpunk 2077 ursprünglich im Dezember 2020 erschien, gelingt es dem Rollenspiel damit weiterhin, durch zusätzliche Inhalte und neue Veröffentlichungen Spieler zurückzugewinnen.
Microsoft verzichtet erneut auf konkrete Verkaufszahlen
Auffällig ist auch die bisherige Kommunikation von Microsoft und Activision zum Verkaufsstart von Modern Warfare 4.
In früheren Jahren wurden neue Call of Duty-Veröffentlichungen häufig von umfangreichen Erfolgsmeldungen begleitet. Dabei standen unter anderem Rekordumsätze, Verkaufszahlen und die Anzahl aktiver Spieler im Mittelpunkt.
Beim aktuellen Ableger verzichteten die Verantwortlichen bislang jedoch auf konkrete Angaben.
Stattdessen äußerte sich XBOX-CEO Asha Sharma zum Launch auf allgemeiner Ebene über die wirtschaftliche Bedeutung der Reihe.
Dabei bezeichnete sie Modern Warfare 4 als einen der erfolgreichsten Call of Duty-Titel in der 24-jährigen Geschichte des Franchise und verwies auf einen kumulierten Gesamtumsatz von inzwischen 40 Milliarden US-Dollar.
Dieser Betrag bezieht sich allerdings auf die gesamte Call of Duty-Reihe und nicht ausschließlich auf Modern Warfare 4.
Wie viele Exemplare des neuen Shooters bislang verkauft wurden oder welche Umsätze der Titel zum Verkaufsstart erzielte, teilte Microsoft nicht mit.
Bereits beim Launch von Black Ops 7 im November 2025 hatten Microsoft und Activision auf konkrete Verkaufszahlen verzichtet.
Damals stellte Activision vor allem die positive Resonanz auf das Gameplay und den Umfang des Shooters heraus.
Aus dem Ausbleiben detaillierter Verkaufszahlen lässt sich allein jedoch kein wirtschaftlicher Misserfolg ableiten. Ohne offizielle Vergleichswerte bleibt offen, wie erfolgreich Modern Warfare 4 tatsächlich gestartet ist.
Call of Duty steht vor der Herausforderung einer veränderten Spielerschaft
Die aktuellen Zahlen von Circana zeigen, dass sich die Reichweite von Call of Duty je nach Plattform unterschiedlich entwickelt.
Während die Reihe auf Steam deutlich zulegen konnte, verzeichneten PlayStation und XBOX gegenüber dem Vorjahresvergleich niedrigere Spieleranteile.
Besonders auf XBOX dürfte die veränderte Veröffentlichungsstrategie eine wichtige Rolle spielen.
Die Entscheidung, Modern Warfare 4 nicht direkt im Game Pass anzubieten, verändert die Voraussetzungen gegenüber Black Ops 7 erheblich.
Auf PlayStation könnte dagegen eine Kombination verschiedener Faktoren für den Rückgang verantwortlich sein. Dazu gehören möglicherweise die Konkurrenz durch andere Spiele, das Interesse an älteren Call-of-Duty-Ablegern und veränderte Vorlieben innerhalb der Community.
Gleichzeitig zeigt die starke Platzierung in den aktuellen Ranglisten, dass Call of Duty weiterhin zu den meistgespielten Marken auf allen drei untersuchten Plattformen gehört.
Die entscheidende Frage dürfte deshalb weniger sein, ob die Reihe grundsätzlich an Bedeutung verliert, sondern wie sich die Spieleraktivität und die wirtschaftlichen Ergebnisse in den kommenden Wochen entwickeln.
Modern Warfare 4 bleibt trotz schwächerer Konsolenwerte in den Top 10
Der Verkaufsstart von Call of Duty: Modern Warfare 4 liefert ein gemischtes Bild.
Auf PlayStation in den USA erreichte die Reihe während der Launch-Woche einen Spieleranteil von 19 Prozent und blieb damit vier Prozentpunkte hinter Black Ops 7 zurück.
Auf XBOX fiel der Rückgang mit zwölf Prozentpunkten besonders deutlich aus. Statt 29 Prozent wie im Vorjahr wurden lediglich 17 Prozent der aktiven Nutzer erreicht.
Steam entwickelte sich dagegen positiv. Dort stieg der Anteil von 1,5 auf 4,2 Prozent, während Call of Duty innerhalb der US-Rangliste vom 32. auf den sechsten Platz kletterte.
Trotz dieser Unterschiede konnte sich die Reihe auf allen drei Plattformen unter den zehn meistgespielten Titeln platzieren.
Die fehlende Game-Pass-Veröffentlichung könnte einen wichtigen Teil des Rückgangs auf XBOX erklären. Ob Modern Warfare 4 auch wirtschaftlich hinter Black Ops 7 zurückbleibt, lässt sich anhand der bislang veröffentlichten Daten allerdings nicht feststellen.
Konkrete Verkaufszahlen und Umsätze zum Start von Call of Duty: Modern Warfare 4 haben Microsoft und Activision bislang nicht bekannt gegeben. Die aktuellen Angaben stammen aus dem Player Engagement Tracker von Circana und zeigen ausschließlich die relative Spieleraktivität während der jeweiligen Veröffentlichungswoche.



Kommentar verfassen