Die Platin-Trophäe von Final Fantasy 7: Rebirth stellte zahlreiche Spieler vor eine große Herausforderung. Für Final Fantasy 7: Revelation zieht Square Enix Konsequenzen aus dem Feedback. Game Director Naoki Hamaguchi bestätigte, dass die Platin-Trophäe des dritten Teils der Remake-Trilogie deutlich leichter zu erreichen sein soll.
Rebirth verlangte Spielern für die Platin viel ab
Final Fantasy 7: Rebirth bietet eine Vielzahl an optionalen Aktivitäten, Herausforderungen und weiteren Inhalten. Wer die begehrte Platin-Trophäe freischalten wollte, musste sich intensiv mit einem großen Teil davon beschäftigen und zahlreiche anspruchsvolle Aufgaben meistern.
Bereits im Mai räumte Hamaguchi ein, dass das Entwicklerteam bei den Anforderungen möglicherweise etwas über das Ziel hinausgeschossen sei. In einem aktuellen Interview erklärte der Game Director nun genauer, welche Überlegungen hinter dem anspruchsvollen Trophäen-Set standen.
Demnach war die hohe Schwierigkeit durchaus beabsichtigt. Das Team wollte die Spieler dazu bewegen, die zahlreichen Inhalte von Rebirth nicht nur auszuprobieren, sondern auch zu meistern. Unterschätzt habe man allerdings, wie viele Spieler tatsächlich das Ziel verfolgen, die Platin-Trophäe freizuschalten.
Auch Battle Director Teruki Endo habe die Reaktionen der Community wahrgenommen und laut Hamaguchi sein Bedauern über die hohen Anforderungen geäußert.
Platin-Trophäe in Revelation soll für mehr Spieler erreichbar sein
Bei Final Fantasy 7: Revelation verfolgt das Team deshalb eine andere Herangehensweise. Hamaguchi bestätigte, dass die Platin-Trophäe im Vergleich zu Rebirth leichter zu erhalten sein wird.
Der Game Director geht derzeit davon aus, dass etwa 20 Prozent der Spieler oder möglicherweise sogar mehr die Platin-Trophäe erreichen könnten. Damit möchte Square Enix die höchste Trophäe offenbar für einen deutlich größeren Teil der Spielerschaft zugänglich machen, ohne auf die umfangreichen Inhalte des Rollenspiels zu verzichten.
Revelation selbst soll erneut ein großes RPG-Abenteuer werden. Nach früheren Aussagen Hamaguchis können Spieler problemlos 100 Stunden oder mehr mit dem Abschluss der Remake-Trilogie verbringen.
VR-Kampfsimulator wird ebenfalls angepasst
Nicht nur bei den Trophäen berücksichtigt das Entwicklerteam die Erfahrungen aus Final Fantasy 7: Rebirth. Auch der teilweise besonders anspruchsvolle VR-Kampfsimulator soll in Revelation angepasst werden.
Geplant sind unter anderem Drei-Personen-Kämpfe, bei denen jeder Charakter innerhalb eines Kampf-Sets lediglich einmal eingesetzt werden darf. Dadurch soll nicht nur die Zusammenstellung der Gruppen eine größere Rolle spielen, sondern auch für mehr Abwechslung gesorgt werden.
Laut Hamaguchi habe das Team aus Rebirth gelernt, dass nicht allein die Anzahl oder Schwierigkeit der Kämpfe entscheidend sei. Statt Herausforderungen lediglich besonders anspruchsvoll zu gestalten, sollen die einzelnen Auseinandersetzungen vor allem unterhaltsam sein.
PS5 Pro erhält einen exklusiven Versatility-Modus
Auch technisch soll Final Fantasy 7: Revelation die Möglichkeiten aktueller Hardware nutzen. Auf der PS5 Pro wird ein exklusiver Versatility-Modus angeboten, mit dem das Rollenspiel laut Hamaguchi in 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde dargestellt werden kann.
Auf der Standard-PS5 und der XBOX Series X deutet eine auf der Tokyo Game Show 2026 präsentierte Gameplay-Demo hingegen auf drei unterschiedliche Grafikmodi hin. Je nach persönlicher Präferenz sollen Spieler damit eine höhere Auflösung, zusätzliche grafische Details oder eine höhere Bildwiederholungsrate priorisieren können.
Final Fantasy 7 Revelation erscheint im April 2027
Final Fantasy 7: Revelation bildet den Abschluss der Remake-Trilogie und soll die Geschichte nach Final Fantasy 7 Remake und Final Fantasy 7 Rebirth zu Ende führen.
Die Veröffentlichung ist für den 8. April 2027 geplant. Das Rollenspiel erscheint für PlayStation 5, XBOX Series X/S, Nintendo Switch 2 und PC. Besonders Trophäenjäger können sich dabei auf eine zugänglichere Platin-Trophäe einstellen, nachdem die Anforderungen von Rebirth für viel Feedback innerhalb der Community gesorgt hatten.


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