Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist seit dem 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2 erhältlich. Zum Start fehlt die aus früheren Fassungen bekannte Master Quest. Nun hat ein Dataminer Hinweise auf den Zusatzmodus in den Spieldateien gefunden. Gleichzeitig erklärt Serienproduzent Eiji Aonuma, warum Nintendo bei der Neuauflage auf neue Anspielungen auf spätere Zelda-Abenteuer verzichtet hat.
Spieldateien enthalten Hinweise auf die Master Quest
Die Master Quest erschien 2003 auf einer GameCube-Bonusdisc zu The Legend of Zelda: The Wind Waker und war später auch im 3DS-Remake von 2011 enthalten. Der Zusatzmodus verändert die Dungeons mit neu angeordneten Rätseln und Gegnern. Die 3DS-Fassung spiegelt zusätzlich die Spielwelt und macht Kämpfe anspruchsvoller.
Der Dataminer MrCheeze stieß in den Dateien des Switch-2-Remakes auf mehrere Einträge, die auf den Modus hindeuten. So ist die interne Bezeichnung DodongoCavern mit dem Kürzel MQ verknüpft. Hinzu kommen Namen wie IsMQModeExist, HasMQ, NewGameMQ und ReleaseMQ. Die Funde stammen aus einem Bluesky-Beitrag von MrCheeze, über den auch Nintendo Life berichtet.
Ob die Master Quest als DLC erscheint, bleibt offen
Die Dateieinträge lassen offen, ob Nintendo den Modus später per Update oder als kostenpflichtigen DLC nachreicht. Auch der Entwicklungsstand lässt sich daraus nicht ablesen. Einen vergleichbaren Zusatzinhalt gab es bereits für The Legend of Zelda: Breath of the Wild. Dort führte das DLC-Paket Die legendären Prüfungen einen höheren Schwierigkeitsgrad ein, ohne die Rätsel umzugestalten.
Auf die Frage nach der Master Quest hielt sich Eiji Aonuma zurück. Der Serienproduzent erklärte, dass Nintendo zu diesem Zeitpunkt nichts Konkretes ankündigen werde. Seine Aussagen stammen aus dem Interview mit IGN.
Aonuma entschied sich gegen neue Verweise auf spätere Zelda-Spiele

Während die Rückkehr der Master Quest offenbleibt, war der Umgang mit der Zeitlinie eine bewusste Entscheidung. Teile des Entwicklerteams wollten Anspielungen auf andere Zelda-Spiele einbauen. Aonuma lehnte den Vorschlag ab und bat das Team, sich auf Links Abenteuer in Ocarina of Time zu konzentrieren. Die Chronologie der Reihe behielten die Entwickler dabei im Hinterkopf. Über die Entscheidung sprach Aonuma im Interview mit Game Informer.
Ocarina of Time bildet einen Knotenpunkt der Zelda-Chronologie. Von dort führen drei Zweige zu unterschiedlichen Abenteuern. Die Erwachsenen-Zeitlinie führt zu The Wind Waker, die Kinder-Zeitlinie zu Twilight Princess und die Zeitlinie, in der der Held scheitert, zu A Link to the Past. Das Remake lässt diese späteren Entwicklungen im Hintergrund und erzählt Links Reise durch Hyrule aus der Perspektive des ursprünglichen Abenteuers.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist seit dem 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2 erhältlich.



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