S-Game hat ein neues Update für Phantom Blade Zero veröffentlicht. Die Aktualisierung verbessert die Performance in ausgewählten Bereichen, passt einzelne Kämpfe an und behebt Fehler, die den Spielfortschritt verhindern konnten. Parallel liefern Schätzungen von Alinea Analytics weitere Einblicke in den Verkaufserfolg des Ende Oktober erschienenen Action-Rollenspiels.
Auf dem PC trägt der Patch die Versionsnummer 1.0302256, auf der PlayStation 5 wird er als Version 1.302.289 geführt. Zuvor waren entsprechende Anpassungen bereits auf der chinesischen Plattform WeGame aufgetaucht.
Update verbessert Trefferfeedback und entschärft Hua auf niedrigeren Schwierigkeitsgraden
Zu den spielerischen Änderungen gehören Anpassungen am Verhalten bestimmter Gegner und Bosse sowie an einzelnen Umgebungsmechanismen. Beim Kampf gegen Hua, die tödliche Verlobte, reduziert S-Game die Häufigkeit der Greifangriffe auf den Schwierigkeitsgraden Wayfarer und Pathbreaker. Die übrigen Schwierigkeitsgrade bleiben davon unberührt.
Darüber hinaus wurde das Trefferfeedback der Waffen überarbeitet. Zwei neue Audiooptionen erlauben es, die Treffer-Soundintensität und die Treffer-Aufprall-Soundintensität einzustellen. Auch die Lautstärke einzelner Effekte und Dialoge wurde angepasst. Überarbeitete Waffen- und Skill-Beschreibungen sowie aktualisierte Controller-Tastensymbole ergänzen die Änderungen.
PC-Version erhält überarbeitete Shader-Kompilierung
Auf dem PC soll ein angepasster Shader-Kompilierungsprozess die Startzeiten deutlich verkürzen. Raytracing-Shader werden beim Start nicht mehr grundsätzlich mitkompiliert. Wird Raytracing nachträglich aktiviert, erfolgt die separate Kompilierung der benötigten Shader beim nächsten Neustart.
Wer Raytracing zuvor deaktiviert hatte, muss nach der Installation einmalig eine erneute Shader-Kompilierung durchlaufen. Laut den Patchnotes soll dieser Vorgang nur kurze Zeit beanspruchen. Bei zuvor aktiviertem Raytracing ist dieser zusätzliche Schritt nicht erforderlich.
Außerdem lassen sich auf dem PC die Eingaben für Interagieren und Sprechen sowohl auf der Tastatur als auch am Controller neu belegen. Ruckler bei der Nutzung eines über Bluetooth verbundenen Controllers wurden reduziert. NVIDIA Reflex funktioniert nun auch mit der Einstellung Auto, wenn V-Sync eingeschaltet ist.
Fehlerkorrekturen betreffen Fortschritt, Kämpfe und Darstellung
S-Game behebt mit dem Update mehrere Probleme, die unter bestimmten Bedingungen das Weiterkommen blockieren konnten. Dazu zählen auch Umgebungsfehler, durch die die Spielfigur stecken bleiben konnte.
Weitere Korrekturen betreffen Zwischensequenzen, Darstellungsprobleme und verschiedene Fehler im Kampf. Auf bestimmten AMD-Grafikkarten wurde zudem eine fehlerhafte Haardarstellung behoben, die in Verbindung mit einzelnen Treiberversionen auftreten konnte.
Mehr als vier Millionen Verkäufe offiziell gemeldet
Während die Entwickler weiter an der technischen Umsetzung arbeiten, verzeichnet Phantom Blade Zero einen erfolgreichen Marktstart. S-Game meldete für die ersten 72 Stunden bereits mehr als vier Millionen verkaufte Exemplare.

Die Marktforscher von Alinea Analytics schätzen den Absatz bis zum 3. November 2026 auf rund 4,3 Millionen Exemplare. Daraus leiten sie einen Umsatz von ungefähr 223 Millionen US-Dollar ab. Diese weiterführenden Angaben stammen aus einer externen Analyse und sind keine offiziell bestätigten Geschäftszahlen von S-Game.
Steam trägt laut Analyse den größten Verkaufsanteil
Nach Alineas Schätzung entfielen rund 3,1 Millionen Verkäufe auf Steam und etwa 1,2 Millionen auf die PS5. Die genannten Plattformanteile liegen bei 72,6 beziehungsweise 27,4 Prozent. Die absoluten Verkaufszahlen sind gerundet.
| Plattform | Geschätzte Verkäufe | Geschätzter Anteil |
|---|---|---|
| Steam | Rund 3,1 Millionen | 72,6 % |
| PlayStation 5 | Rund 1,2 Millionen | 27,4 % |
| Gesamt | Rund 4,3 Millionen | 100 % |
Die Aufschlüsselung bezieht sich ausdrücklich auf Steam und die PS5. Sie sollte deshalb nicht als vollständige Erfassung sämtlicher möglicher PC-Vertriebswege verstanden werden.
Internationale Märkte liefern den größeren Umsatzanteil
China, Taiwan und Hongkong kommen laut Alinea gemeinsam auf 55 Prozent der verkauften Exemplare. Ihr Anteil am geschätzten Umsatz liegt aufgrund regional unterschiedlicher Preise jedoch bei 45 Prozent.
Außerhalb dieser drei Märkte errechnet das Unternehmen rund zwei Millionen Verkäufe und 123 Millionen US-Dollar Umsatz. Damit stammt nach dieser Auswertung der größere Teil der Erlöse aus den übrigen Regionen.
Als wichtigen Faktor für die internationale Nachfrage nennt Alinea die positiven Rezensionen. Den Schätzungen zufolge stieg der tägliche US-Umsatz zwischen dem 25. und dem 28. Oktober von 106.000 auf 899.000 US-Dollar. Die Analysten führen diesen Anstieg auf die Veröffentlichung der Tests und anschließende Mundpropaganda zurück.
Physische PS5-Version soll 2027 folgen

Bislang ist Phantom Blade Zero digital für PC und PlayStation 5 erhältlich. Eine physische PS5-Veröffentlichung ist für 2027 angekündigt, einen konkreten Termin hat S-Game noch nicht genannt.
Geplant sind drei unterschiedliche Editionen. Dazu gehört eine Ultimate Edition, die unter anderem ein Steelbook enthalten soll.



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