Der neue Teaser zu The Elder Scrolls VI: Sentinel hat die Diskussion über den Veröffentlichungstermin erneut entfacht. Während Bethesda zum 40. Studio-Jubiläum den Untertitel und das Hammerfell-Setting vorstellte, dämpfen Brancheninsider die Hoffnung auf einen baldigen Verkaufsstart. Bloomberg-Journalist Jason Schreier zufolge ist das Rollenspiel weiterhin mehr als zwei Jahre entfernt. Ein offizieller Termin steht aus.
Neuer Teaser bedeutet offenbar keinen baldigen Release
Mit dem Teaser zu The Elder Scrolls VI: Sentinel veröffentlichte Bethesda am 3. November ein weiteres Lebenszeichen des lange erwarteten Projekts. Die Enthüllung lieferte neue Anhaltspunkte zum Schauplatz, enthielt jedoch keine konkrete Ankündigung zur Veröffentlichung.
Kurz darauf erklärte Schreier in einem Beitrag auf Bluesky, dass Fans noch länger warten müssten. Später präzisierte er, seine Aussage beruhe nicht auf einer persönlichen Prognose: Er kenne den Zeitrahmen, den das Entwicklerteam anstrebe.
Damit beansprucht Schreier, Einblick in die interne Planung zu haben. Eine öffentliche Bestätigung dieser Angaben durch Bethesda liegt bislang allerdings nicht vor.
Weitere Berichte nennen 2029 als mögliches Zieljahr
Auch Jez Corden von Windows Central und Content-Creator JuiceHead äußerten sich zum möglichen Zeitplan. Laut einem Bericht von GamesRadar wird dabei 2029 als internes Veröffentlichungsziel genannt.
Sollte das Spiel tatsächlich in diesem Jahr erscheinen, lägen 18 Jahre zwischen Skyrim und seinem Nachfolger. Seit der ersten Ankündigung von The Elder Scrolls VI auf der E3 2018 wären dann elf Jahre vergangen.
Ein internes Zieljahr ist jedoch kein verbindlicher Veröffentlichungstermin. Zudem lässt sich Schreiers Aussage, das Spiel sei mehr als zwei Jahre entfernt, für sich genommen nicht mit einer ausdrücklichen Bestätigung des Jahres 2029 gleichsetzen.
Schreier reagiert auf Kritik aus der Community
Die Aussicht auf weitere Jahre Wartezeit sorgte in sozialen Netzwerken und Fan-Foren für Diskussionen. Nachdem einzelne Nutzer seine Angaben angezweifelt hatten, wandte sich Schreier in einem ausführlicheren Reddit-Beitrag an die Community.
Darin zeigte er Verständnis für die Enttäuschung, beschrieb die Reaktionen aber zugleich als wiederkehrendes Muster rund um Veröffentlichungen von Bethesda Game Studios. Seine Aufgabe sei es, Informationen zu überprüfen und falschen Erwartungen entgegenzutreten – auch wenn die Ergebnisse für Fans ernüchternd ausfielen.
Fallout 76 und Starfield dienen als Beispiele
Zur Einordnung verwies Schreier auf seine früheren Berichte über Fallout 76. Damals hatte er vor der vollständigen Vorstellung darüber berichtet, dass Bethesda ein Online-Survival-Spiel statt eines klassischen Einzelspieler-Rollenspiels entwickle. Diese Angaben seien zunächst ebenfalls auf deutlichen Widerspruch gestoßen.
Auch bei Starfield habe er überzogene Erwartungen an einen frühen Verkaufsstart korrigiert. Während andernorts eine Veröffentlichung 2021 diskutiert wurde, berichtete er über den ursprünglich vorgesehenen Zeitraum Ende 2022. Tatsächlich erschien das Spiel nach einer weiteren Verschiebung 2023.
Für The Elder Scrolls VI: Sentinel bleibt damit vorerst die Unterscheidung zwischen öffentlicher Ankündigung und interner Planung entscheidend. Bethesda hat neue Informationen zum Projekt geliefert, einen Veröffentlichungstermin aber weiterhin nicht genannt.



Kommentar verfassen