CD Projekt RED hat auf die Preisgestaltung der beiden „The Witcher 3“-Erweiterungen „Hearts of Stone“ und „Blood and Wine“ zurückgeblickt. Laut Marcin Momot stand dabei vor allem das Ziel im Mittelpunkt, den Spielern hochwertige Inhalte zu einem fairen Preis anzubieten. Die Aussagen wecken auch Erwartungen an die für 2027 angekündigte Erweiterung „Songs of the Past“. Eine konkrete Preisankündigung ist damit allerdings nicht verbunden.
Vertrauen der Spieler stand im Mittelpunkt
In einem Interview mit MP1st erklärte Marcin Momot, Global Community and Social Media Director bei CD Projekt RED, welche Überlegungen hinter dem damaligen Erweiterungspass standen. „The Witcher 3“ sei das erste Open-World-Spiel des Studios und dessen bis dahin ambitioniertestes Projekt gewesen. Auch die zusätzlichen Geschichten sollten diesem Anspruch gerecht werden.
Wer den Erweiterungspass im Voraus kaufte, habe dem Entwicklerteam Vertrauen entgegengebracht, das Abenteuer sinnvoll auszubauen. Dieses Vertrauen habe CD Projekt RED mit Qualität und einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis belohnen wollen. Momot erinnerte sich dabei an einen damaligen Preis von 24,99 US-Dollar für den Pass.
Hearts of Stone und Blood and Wine als Maßstab
Mit „Hearts of Stone“ und „Blood and Wine“ erhielt Geralts Abenteuer zwei umfangreiche Erweiterungen, die für viele Fans bis heute als Maßstab für zusätzliche Spielinhalte gelten. Nach Momots Einschätzung gelang es dem Studio, den eigenen Anspruch an Umfang, Qualität und Preis zu erfüllen.
Seine Aussagen beziehen sich jedoch auf die damaligen Veröffentlichungen. Daraus lässt sich bislang keine verbindliche Preisstrategie für „Songs of the Past“ ableiten. Sie verdeutlichen vielmehr, welchen Stellenwert das Vertrauen der Käufer bei der Entwicklung der bisherigen Erweiterungen hatte.
Songs of the Past soll Geralts Geschichte 2027 fortsetzen
Mit „Songs of the Past“ ist für 2027 eine weitere große Story-Erweiterung vorgesehen. Geralts Reise soll ihn in die neue Region Letten führen, die Heimat von Rittersporn. Die Entwickler betonen dabei den Anspruch, eine vollwertige Erweiterung zu liefern.
Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die neuen Inhalte. Ob das zusätzliche Abenteuer beim Preis-Leistungs-Verhältnis an „Hearts of Stone“ und „Blood and Wine“ anknüpfen kann, wird sich allerdings erst anhand konkreter Angaben zu Umfang und Verkaufspreis beurteilen lassen.
Preis und genauer Veröffentlichungstermin bleiben offen
Zusätzliche Hoffnungen auf eine kundenfreundliche Veröffentlichung weckt das im September erschienene „The Witcher 3 Remastered“. Das grafische und spielerische Upgrade wurde Besitzern des Hauptspiels kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die beiden bisherigen Erweiterungen sind dem vorliegenden Bericht zufolge inzwischen ohne zusätzliche Kosten erhältlich.
Für „Songs of the Past“ stehen ein konkreter Veröffentlichungstermin und der Preis weiterhin aus. Momots Rückblick liefert damit einen Einblick in die bisherige Philosophie des Studios, ersetzt aber keine Ankündigung zu den Konditionen der kommenden Erweiterung.



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