Wenige Tage vor der offiziellen Veröffentlichung von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für Nintendo Switch 2 sind offenbar bereits erste physische Exemplare des Remakes im Umlauf. Einige Spieler haben das überarbeitete Abenteuer schon begonnen und teilen ihre Eindrücke sowie Screenshots im Internet. Dabei werden zahlreiche Neuerungen sichtbar, darunter eine lebendigere Spielwelt, nahtlose Übergänge zwischen einzelnen Regionen und ein modernisiertes Kampfsystem. Gleichzeitig bleibt Nintendo dem ursprünglichen Nintendo 64-Klassiker aus dem Jahr 1998 erstaunlich treu. Wie Serienproduzent Eiji Aonuma jetzt verriet, wurde sogar eine bereits entwickelte Schnellreisefunktion wieder entfernt, weil sie das ursprüngliche Entdeckergefühl beeinträchtigte. Das Remake erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

Erste Spieler erkunden Hyrule bereits vor dem offiziellen Release

Am 5. November 2026 kehrt mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time einer der bekanntesten Videospielklassiker in einer vollständig überarbeiteten Fassung zurück. Obwohl die Veröffentlichung noch wenige Tage entfernt ist, haben offenbar bereits einige Spieler Zugriff auf die physische Version für Nintendo Switch 2 erhalten.

Wie unter anderem TwistedVoxel berichtet, wurden einzelne Exemplare offenbar vorzeitig von Händlern ausgegeben. Dadurch konnten erste Besitzer bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart nach Hyrule zurückkehren.

Einer dieser Spieler ist der Reddit-Nutzer Robnaratt34, der in der Ocarina of Time-Community auf Reddit mehrere Screenshots veröffentlichte und Fragen anderer Fans beantwortete.

Seine Eindrücke liefern erste Hinweise darauf, welche Veränderungen Nintendo an der Neuauflage vorgenommen hat. Besonders interessant ist dabei die Kombination aus einer technisch modernisierten Spielwelt und einer weitgehend unveränderten Geschichte.

Allerdings handelt es sich bei den Angaben zunächst um persönliche Eindrücke eines frühen Spielers. Unabhängige Tests und umfassende technische Analysen stehen noch aus.

Hyrule wird lebendiger und erhält nahtlose Übergänge

Eine der auffälligsten Veränderungen betrifft die Gestaltung der Spielwelt. Während das ursprüngliche Ocarina of Time aus dem Jahr 1998 durch die technischen Möglichkeiten des Nintendo 64 eingeschränkt war, soll das Remake deutlich umfangreichere und lebendigere Umgebungen bieten.

Laut den ersten Spielerberichten folgen verschiedene Bewohner von Hyrule nun festen Tagesabläufen. Charaktere bleiben demnach nicht mehr ausschließlich an bestimmten Positionen stehen, sondern bewegen sich aktiv durch Dörfer und gehen unterschiedlichen Tätigkeiten nach.

Dieses Verhalten erinnert an die lebendigeren Spielwelten moderner Zelda-Ableger wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild.

Auch bekannte Schauplätze wurden teilweise neu gestaltet. Besonders das Dorf Kakariko soll von einem überarbeiteten Layout profitieren, das die Umgebung umfangreicher und abwechslungsreicher erscheinen lässt.

Darüber hinaus wurden offenbar weitere Regionen vergrößert und durch zusätzliche Gebäude oder Strukturen ergänzt. Dadurch sollen insbesondere die weitläufigen Gebiete weniger leer wirken als im ursprünglichen Spiel.

Eine weitere Neuerung betrifft die Übergänge zwischen einzelnen Bereichen. So soll sich der Hylia-See nun ohne die frühere Torpassage direkt von der Steppe von Hyrule aus erreichen lassen.

Die ursprünglich stärker voneinander getrennten Regionen werden damit an einigen Stellen enger miteinander verbunden. Das könnte die Erkundung der Spielwelt flüssiger gestalten, ohne ihre grundlegende Struktur vollständig zu verändern.

Modernisiertes Kampfsystem und frei bewegliche Kamera

Neben der Spielwelt hat Nintendo offenbar auch verschiedene Gameplay-Mechaniken überarbeitet.

Den ersten Eindrücken zufolge reagiert das Kampfsystem direkter als im Nintendo-64-Original. Bewegungen und Angriffe sollen sich flüssiger anfühlen und besser an moderne Steuerungsstandards angepasst sein.

Eine der Neuerungen ist ein zusätzlicher Sprungangriff, der innerhalb der Community bereits für Diskussionen sorgt. Während einige Spieler die erweiterten Möglichkeiten begrüßen dürften, stellt sich für andere die Frage, wie stark solche Anpassungen das ursprüngliche Kampfsystem verändern.

Auch die Kamerasteuerung wurde modernisiert. Statt der früheren Einschränkungen soll eine frei bewegliche Kamera zur Verfügung stehen, die eine flexiblere Übersicht über die Umgebung ermöglicht.

Der bekannte Hylia-Schild wurde ebenfalls überarbeitet. Seine Funktionsweise soll sich nun stärker an späteren Zelda-Spielen wie Twilight Princess und Breath of the Wild orientieren.

Darüber hinaus erhält Link eine schnellere Sprintfunktion und einen eigenen Sprung-Button. Damit können sich Spieler komfortabler durch Hyrule bewegen, ohne ausschließlich auf die Fortbewegungsmöglichkeiten des Originals angewiesen zu sein.

Diese beiden Neuerungen sind besonders interessant, weil Nintendo während der Entwicklung ursprünglich noch eine deutlich umfangreichere Komfortfunktion vorgesehen hatte.

Schnellreise nach dem Vorbild von Breath of the Wild wurde wieder entfernt

Wie Zelda-Produzent Eiji Aonuma in einem aktuellen Interview aus Nintendos Ask the Developer-Reihe erklärte, sollte das Remake zunächst zusätzliche Schnellreisepunkte erhalten.

Die Funktion orientierte sich an The Legend of Zelda: Breath of the Wild, in dem Spieler zahlreiche freigeschaltete Reisepunkte nutzen können, um sich schnell zwischen weit entfernten Orten zu bewegen.

Aonuma hielt eine solche Modernisierung zunächst für sinnvoll. Schließlich war die Fortbewegung im ursprünglichen Ocarina of Time teilweise recht zeitaufwendig, insbesondere wenn Link größere Entfernungen über die Steppe von Hyrule zurücklegen musste.

Der Produzent erinnerte sich daran, dass viele Spieler im Nintendo-64-Klassiker wiederholt die Rollbewegung verwendeten, um schneller voranzukommen. Dieses Verhalten gehörte für zahlreiche Fans über Jahre hinweg zum typischen Spielerlebnis.

Um die langen Laufwege zu verkürzen, schlug Aonuma dem Entwicklungsteam deshalb vor, zusätzliche Warp-Punkte einzubauen, die im ursprünglichen Spiel nicht vorhanden waren.

Die Entwickler setzten diese Idee zunächst um und integrierten entsprechende Schnellreisemöglichkeiten in die Neuauflage.

Nach ausführlichen Testläufen zeigte sich jedoch, dass die Funktion unerwartete Auswirkungen auf das Spielerlebnis hatte.

Warum Nintendo auf zusätzliche Warp-Punkte verzichtet

Während der internen Tests bemerkte das Entwicklungsteam, dass die zusätzlichen Schnellreisepunkte einen wichtigen Bestandteil von Ocarina of Time beeinträchtigten.

Durch die Möglichkeit, größere Entfernungen einfach zu überspringen, entfielen zahlreiche kleine Entdeckungsmomente, die normalerweise während der Erkundung entstehen.

Aonuma erklärte, dass Spieler unterwegs häufig interessante Orte, ungewöhnliche Details oder mögliche Geheimnisse entdecken, gerade weil sie sich aktiv durch die Spielwelt bewegen müssen.

Wer hingegen direkt zum nächsten Ziel reist, bekommt solche Momente möglicherweise überhaupt nicht zu sehen.

Damit veränderte die neue Funktion nicht nur das Tempo der Fortbewegung, sondern auch den grundlegenden Rhythmus des Abenteuers.

Nach den Testläufen kam Aonuma deshalb zu dem Schluss, dass die zusätzlichen Warp-Punkte nicht zur Struktur des ursprünglichen Ocarina of Time passten.

Obwohl er die Funktion ursprünglich selbst vorgeschlagen hatte, entschied er sich schließlich dafür, sämtliche neu hinzugefügten Schnellreisepunkte wieder entfernen zu lassen.

Wie auch GamesRadar berichtet, war diese Entscheidung das Ergebnis der praktischen Spielerfahrungen während der Entwicklung.

Damit verzichtet das Remake auf eine moderne Komfortfunktion, um das ursprüngliche Gefühl der Erkundung möglichst unverändert zu bewahren. Bereits im Original vorhandene Reisemöglichkeiten sind von dieser Aussage zu unterscheiden.

Schnellere Sprintfunktion und eigener Sprung-Button als Alternative

Vollständig auf Verbesserungen bei der Fortbewegung müssen Spieler dennoch nicht verzichten.

Statt der zusätzlichen Schnellreisepunkte hat Nintendo zwei andere Anpassungen vorgenommen, die Links Bewegungsmöglichkeiten erweitern sollen.

Zum einen verfügt die Spielfigur über eine schnellere Sprintfunktion. Dadurch lassen sich längere Strecken komfortabler zurücklegen, ohne dass die Spieler auf eine direkte Teleportation zwischen verschiedenen Orten angewiesen sind.

Zum anderen wurde ein eigener Sprung-Button eingeführt. Während Link im ursprünglichen Ocarina of Time überwiegend automatisch über bestimmte Hindernisse sprang, ermöglicht die neue Steuerung zusätzliche Bewegungsfreiheit.

Diese Anpassungen sollen die Bedienung zeitgemäßer gestalten und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Erkundung von Hyrule weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Abenteuers bleibt.

Die Entscheidung verdeutlicht den Ansatz des Remakes. Nintendo möchte die Steuerung und technische Umsetzung modernisieren, ohne zentrale Elemente des ursprünglichen Spieldesigns grundlegend zu verändern.

ReDeads wirken deutlich gruseliger und der Soundtrack wurde überarbeitet

Auch bei der Präsentation der bekannten Gegner hat Nintendo Veränderungen vorgenommen.

Besonders die ReDeads, die bereits im ursprünglichen Ocarina of Time zu den unheimlichsten Kreaturen gehörten, sollen für das Remake ein deutlich groteskeres Erscheinungsbild erhalten haben.

Die zombieartigen Gegner waren schon 1998 für ihre verstörende Darstellung und ihre Fähigkeit bekannt, Link durch ihre Schreie bewegungsunfähig zu machen.

Mit der grafischen Überarbeitung sollen sie nun noch bedrohlicher wirken. Wie stark sich ihr Verhalten oder ihre Angriffe verändert haben, geht aus den bisherigen Berichten allerdings nicht eindeutig hervor.

Positiv hervorgehoben werden außerdem die neu aufgenommenen Sprachaufnahmen und der überarbeitete, orchestral arrangierte Soundtrack. Gerade die Musik gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Elementen von Ocarina of Time und prägt die Atmosphäre zahlreicher Schauplätze.

Auch bei der Inszenierung scheint Nintendo großen Wert auf die Wiedererkennbarkeit des Originals gelegt zu haben.

So sollen bekannte Momente, darunter die Eröffnungssequenz mit Link auf Epona und die charakteristische Animation von König Zora auf seinem Thron, weitgehend originalgetreu umgesetzt worden sein.

Geschichte und Rätsel bleiben dem Nintendo 64-Klassiker treu

Trotz der zahlreichen technischen und spielerischen Verbesserungen soll das Remake die ursprüngliche Geschichte nahezu unverändert erzählen.

Auch das grundlegende Rätseldesign orientiert sich laut den bisherigen Eindrücken eng am Original. Die bekannten Tempel, Herausforderungen und zentralen Handlungsmomente sollen damit weiterhin den Kern des Abenteuers bilden.

Allerdings wurden offenbar verschiedene Erklärungen überarbeitet, um Zusammenhänge verständlicher zu vermitteln.

Gerade Neueinsteiger könnten davon profitieren, da einige Aufgaben im ursprünglichen Spiel vergleichsweise wenig erläutert wurden und häufig eigenständiges Ausprobieren erforderten.

Die Entscheidung, zusätzliche Schnellreisepunkte wieder zu entfernen, passt zu diesem Ansatz. Während einzelne Mechaniken modernisiert werden, sollen die Struktur der Spielwelt und die Bedeutung ihrer Erkundung erhalten bleiben.

Diese Herangehensweise ist besonders interessant, weil das Entwicklungsteam offenbar deutlich größere kreative Freiheiten hatte, als es die bisherigen Änderungen vermuten lassen.

Zelda-Produzent Eiji Aonuma gab dem Entwicklungsteam große Freiheiten

Ask the Developer Vol. 24, The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Chapter 1

Wie der langjährige Zelda-Produzent Eiji Aonuma in einem aktuellen Interview auf der offiziellen Nintendo-Webseite erklärte, wollte er dem jüngeren Entwicklungsteam bei der Umsetzung des Remakes bewusst möglichst wenige Vorgaben machen.

Aonuma begann seine Arbeit an der Zelda-Reihe bereits mit dem ursprünglichen Ocarina of Time und kennt die Entstehungsgeschichte des Klassikers daher besonders gut.

Für die Neuauflage entschied er sich jedoch dafür, nicht jede kreative Entscheidung selbst zu bestimmen. Stattdessen sollten die beteiligten Entwickler eigenständig herausfinden, welche Elemente des Originals verbessert oder verändert werden könnten.

Nach seinen Aussagen wollte er vermeiden, dass die Mitarbeiter lediglich seine persönlichen Vorstellungen umsetzen. Das Projekt sollte vielmehr die Möglichkeit bieten, eigene Ideen einzubringen und neue Erfahrungen mit der traditionsreichen Spielereihe zu sammeln.

Ganz ohne Rückmeldungen des erfahrenen Produzenten verlief die Entwicklung allerdings nicht. Aonuma räumte ein, dass er gelegentlich durchaus Kritik äußerte und dem Team Hinweise gab.

Die gestrichene Schnellreisefunktion zeigt dabei, dass auch seine eigenen Vorschläge nicht automatisch dauerhaft übernommen wurden. Entscheidend war letztlich, ob eine Änderung das Spielerlebnis tatsächlich verbesserte und zur ursprünglichen Gestaltung passte.

Selbst Eiji Aonuma war von der Originaltreue überrascht

Obwohl Aonuma dem Team weitreichende Freiheiten einräumte, entwickelte sich das Remake offenbar in eine andere Richtung, als er ursprünglich erwartet hatte.

Zu Beginn der Arbeiten ging der Zelda-Produzent davon aus, dass die Entwickler deutlich umfangreichere Veränderungen am ursprünglichen Spiel vornehmen würden.

Stattdessen zeigte sich im Verlauf der Entwicklung, dass das Team großen Wert darauf legte, die wesentlichen Bestandteile des Originals zu bewahren.

Wie auch Video Games Chronicle berichtet, überraschte Aonuma insbesondere die starke persönliche Verbundenheit der Entwickler mit dem Nintendo-64-Klassiker.

Er hatte ursprünglich damit gerechnet, dass das Team die Gelegenheit nutzen würde, um deutlich mehr Änderungen vorzunehmen. Mit fortschreitender Entwicklung erkannte er jedoch, wie wichtig den Beteiligten die ursprüngliche Spielerfahrung war.

Die Neuauflage wurde dadurch weniger zu einer grundlegenden Neugestaltung als zu einer modernen Interpretation, die den Charakter des Originals bewahren möchte.

Gerade die Entscheidung gegen zusätzliche Warp-Punkte verdeutlicht, wie sorgfältig Nintendo offenbar zwischen modernen Komfortfunktionen und dem ursprünglichen Spieldesign abgewogen hat.

Aonuma zeigte sich schließlich beeindruckt davon, wie umfangreich und abwechslungsreich das Team ein Spiel gestalten konnte, dessen ursprüngliche Veröffentlichung bereits 28 Jahre zurückliegt.

Das Remake soll jüngeren Entwicklern die Wurzeln der Zelda-Reihe vermitteln

Hinter der Entscheidung, Ocarina of Time erneut zu entwickeln, steckt laut Aonuma auch ein besonderer Gedanke.

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von The Legend of Zelda wollte er dem jüngeren Entwicklungsteam die historischen Grundlagen der Spielereihe näherbringen.

Viele der beteiligten Entwickler hatten am ursprünglichen Ocarina of Time nicht mitgearbeitet. Durch die Neuauflage sollten sie die Gelegenheit erhalten, sich intensiv mit dessen Spielmechaniken, Levelgestaltung und erzählerischen Besonderheiten auseinanderzusetzen.

Damit verfolgt das Projekt nicht ausschließlich das Ziel, einen beliebten Klassiker auf moderne Hardware zu bringen. Gleichzeitig soll es innerhalb des Entwicklerteams ein besseres Verständnis dafür schaffen, welche Entscheidungen die Zelda-Reihe über Jahrzehnte geprägt haben.

Gerade die Diskussion über zusätzliche Schnellreisepunkte zeigt, wie eng die Gestaltung der Spielwelt mit dem eigentlichen Spielerlebnis verbunden ist.

Was auf den ersten Blick wie eine sinnvolle Komfortverbesserung erscheint, kann bei genauerer Betrachtung grundlegende Mechaniken verändern. Im Fall von Ocarina of Time betrifft das insbesondere die Bedeutung der Wege zwischen den verschiedenen Schauplätzen.

Die weitgehende Originaltreue zeigt zugleich, welchen Stellenwert Ocarina of Time auch innerhalb der heutigen Nintendo-Entwicklung besitzt.

The Legend of Zelda Ocarina of Time erscheint am 5. November für Nintendo Switch 2

Lange müssen sich Fans nicht mehr gedulden, bis sie selbst nach Hyrule zurückkehren können.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.

Bereits jetzt zeichnen die ersten Spielerberichte das Bild einer Neuauflage, die den bekannten Klassiker technisch umfassend modernisiert, ohne seine ursprüngliche Identität aufzugeben.

Eine lebendigere Spielwelt, nahtlose Übergänge, eine frei bewegliche Kamera und ein überarbeitetes Kampfsystem gehören zu den auffälligsten Neuerungen. Ergänzt werden diese durch eine schnellere Sprintfunktion und einen eigenen Sprung-Button.

Auf zusätzliche Schnellreisepunkte nach dem Vorbild von Breath of the Wild verzichtet Nintendo dagegen bewusst. Die Funktion war bereits während der Entwicklung umgesetzt worden, wurde nach ausführlichen Tests jedoch wieder entfernt, um die ursprünglichen Entdeckungsmomente nicht zu beeinträchtigen.

Dass selbst Eiji Aonuma von der Treue zum Original überrascht wurde, verdeutlicht den Ansatz des Entwicklungsteams.

Wie gut die Mischung aus Nostalgie und modernen Verbesserungen tatsächlich funktioniert, dürfte sich mit der Veröffentlichung am 5. November zeigen.

Wer das Abenteuer möglichst ohne Spoiler erleben möchte, sollte bis dahin vorsichtig sein. Da bereits erste physische Exemplare im Umlauf sind, könnten in den kommenden Tagen weitere Screenshots, Gameplay-Videos und Einzelheiten zur Neuauflage im Internet auftauchen.

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