Die geplante Verfilmung von Elden Ring entwickelt sich zu einem der ambitioniertesten Projekte in der Geschichte des Filmstudios A24. Mit einem geschätzten Produktionsbudget von rund 200 Millionen US-Dollar soll die Adaption des erfolgreichen Action-Rollenspiels von FromSoftware neue Maßstäbe für das Unternehmen setzen. Nun sorgen weitere Berichte für Aufsehen: Amazon MGM Studios hat sich offenbar die internationalen Streaming-Rechte gesichert, während ein mindestens 180 Seiten umfassendes Drehbuch auf eine außergewöhnlich lange Laufzeit hindeutet. Gleichzeitig betreibt A24 einen enormen Aufwand, um die Geschichte des Films vor unerwünschten Enthüllungen zu schützen. Der Kinostart ist für den 3. März 2028 vorgesehen.
Elden Ring wird zum teuersten Filmprojekt in der Geschichte von A24
Mit der Verfilmung von Elden Ring wagt sich das amerikanische Filmstudio A24 auf ein bislang ungewohntes Terrain. Das Unternehmen machte sich in der Vergangenheit vor allem mit anspruchsvollen Independent-Produktionen, ungewöhnlichen Horrorfilmen und künstlerisch ambitionierten Kinoprojekten einen Namen.
Für die Adaption des erfolgreichen Action-Rollenspiels von FromSoftware setzt A24 nun allerdings auf eine deutlich größere Produktion. Wie Deadline berichtet, soll das Budget des Films bei rund 200 Millionen US-Dollar liegen.
Damit würde Elden Ring zum bislang teuersten Film in der Geschichte des Studios werden. Die finanziellen Dimensionen verdeutlichen, welche Erwartungen die Verantwortlichen an die Umsetzung der beliebten Videospielvorlage knüpfen.
Die Produktion soll nicht nur die düstere Atmosphäre des Zwischenlands einfangen, sondern auch die monumentalen Schauplätze, außergewöhnlichen Kreaturen und komplexen Hintergründe der Spielwelt auf die große Leinwand übertragen.
Angesichts des umfangreichen Ausgangsmaterials dürfte dies eine erhebliche Herausforderung darstellen. Elden Ring zeichnet sich schließlich durch eine weitläufige Fantasy-Welt aus, deren Geschichte größtenteils durch Erkundung, Dialoge und versteckte Hinweise vermittelt wird.
Für die filmische Umsetzung übernimmt Alex Garland die Regie, der unter anderem durch Ex Machina, Annihilation und Civil War bekannt wurde.
Amazon MGM Studios sichert sich internationale Streaming-Rechte
Neben dem außergewöhnlich hohen Produktionsbudget sorgt nun auch ein umfangreicher Vertriebsvertrag für Aufmerksamkeit.
Wie Deadline berichtet und Polygon aufgreift, wird Elden Ring derzeit im Rahmen des American Film Market in Los Angeles internationalen Käufern und Vertriebspartnern präsentiert.
Dabei konnte sich A24 offenbar bereits einen bedeutenden Partner sichern. Amazon MGM Studios soll in einem hart umkämpften Bieterverfahren den Zuschlag für die internationalen sogenannten Pay-1-Streaming-Rechte erhalten haben.
Bei diesen Rechten handelt es sich um die erste kostenpflichtige Streaming-Auswertung eines Films nach seiner regulären Kinoveröffentlichung.
Nach Angaben der Branchenberichte bewegt sich der Wert des Vertrags im zweistelligen Millionenbereich. Eine genaue Summe wurde bislang nicht öffentlich genannt.
Für A24 dürfte die Vereinbarung einen wichtigen Beitrag zur Refinanzierung des aufwendigen Projekts leisten. Schließlich stellt ein Produktionsbudget von rund 200 Millionen US-Dollar selbst für etablierte Filmstudios eine erhebliche Investition dar.
Durch den Vertrag zeichnet sich außerdem ab, dass Elden Ring nach seiner Kinoauswertung über Amazon Prime Video verfügbar werden könnte.
Wann genau der Film dort erscheinen wird und welche Länder von der Vereinbarung umfasst sind, wurde bislang nicht näher erläutert.
Prime Video könnte Elden Ring nach dem Kinostart zeigen
Mit Amazon MGM Studios als internationalem Streaming-Partner erhält die Elden Ring-Verfilmung eine zusätzliche Möglichkeit, nach dem Kinostart ein großes Publikum zu erreichen.
Prime Video gehört zu den etablierten Streaming-Plattformen und könnte den Film nach Ablauf der entsprechenden Kino- und Verwertungsfenster in sein Programm aufnehmen.
Allerdings bedeutet der gemeldete Vertrag nicht, dass Elden Ring unmittelbar nach seiner Kinopremiere bei Prime Video verfügbar sein wird.
Zwischen der Veröffentlichung im Kino und dem Beginn der Streaming-Auswertung liegen üblicherweise weitere Verwertungsphasen, deren genaue Dauer von den jeweiligen Verträgen abhängt.
Für die Elden Ring-Verfilmung wurden bislang weder ein konkreter Streaming-Termin noch Einzelheiten zur internationalen Verfügbarkeit bekannt gegeben.
Interessant ist außerdem, dass der Vertrag laut Deadline zusätzliche Möglichkeiten für besondere Werbe- und Marketingaktionen vorsehen soll.
Dabei spielt offenbar auch die Streaming-Plattform Twitch eine Rolle, die ebenfalls zu Amazon gehört.
Amazon plant möglicherweise besondere Aktionen auf Twitch
Neben den klassischen Streaming-Rechten könnte Amazon die Elden-Ring-Verfilmung auch mit speziellen Aktionen auf Twitch begleiten.
In den Berichten ist von möglichen zusätzlichen Aktivierungen auf der Plattform die Rede. Welche Maßnahmen damit konkret gemeint sind, wurde allerdings noch nicht erläutert.
Denkbar wären beispielsweise besondere Livestreams, Werbeaktionen oder Kooperationen mit bekannten Gaming-Content-Creatorn. Entsprechende Konzepte wurden bisher jedoch nicht offiziell angekündigt.
Eine Verbindung zwischen Elden Ring und Twitch erscheint grundsätzlich naheliegend, da das Action-Rollenspiel seit seiner Veröffentlichung eine große Präsenz auf der Plattform besitzt.
Insbesondere anspruchsvolle Bosskämpfe, ungewöhnliche Herausforderungen und die Erkundung der Spielwelt gehören zu den Inhalten, die regelmäßig von Streamern präsentiert werden.
Eine begleitende Marketingkampagne könnte deshalb sowohl langjährige Fans der Videospielvorlage als auch ein neues Kinopublikum ansprechen.
Ob Amazon tatsächlich umfangreiche Twitch-Aktionen plant, dürfte sich erst im weiteren Verlauf der Vermarktung zeigen.
Drehbuch mit mindestens 180 Seiten deutet auf lange Laufzeit hin
Neben den finanziellen Hintergründen liefert der aktuelle Bericht auch einen interessanten Hinweis auf den möglichen Umfang der Verfilmung.
Regisseur Alex Garland soll für Elden Ring ein Drehbuch verfasst haben, das mindestens 180 Seiten umfasst.
In der Filmbranche wird häufig mit der groben Faustregel gearbeitet, dass eine Drehbuchseite ungefähr einer Minute Film entspricht.
Sollte sich diese Orientierung auch bei Elden Ring bestätigen, könnte die Verfilmung eine Laufzeit von rund 180 Minuten beziehungsweise drei Stunden erreichen.
Allerdings lässt sich die tatsächliche Filmlänge nicht allein aus dem Umfang des Drehbuchs ableiten. Gerade bei actionreichen Produktionen können aufwendig inszenierte Kämpfe, längere Dialogpassagen oder visuell erzählte Sequenzen die endgültige Laufzeit erheblich beeinflussen.
Hinzu kommt, dass während der Produktion und insbesondere im Schnitt zahlreiche Änderungen vorgenommen werden können.
Eine offizielle Laufzeit wurde bislang nicht bestätigt. Dennoch deutet der Umfang des Drehbuchs darauf hin, dass Garland eine vergleichsweise ausführliche Adaption plant.
Elden Ring könnte Alex Garlands bisherige Filme deutlich übertreffen
Sollte Elden Ring tatsächlich eine Laufzeit von annähernd drei Stunden erreichen, würde die Produktion auch innerhalb der bisherigen Regiearbeiten von Alex Garland eine besondere Stellung einnehmen.
Der Filmemacher ist für atmosphärisch dichte Science-Fiction- und Thriller-Produktionen bekannt, die häufig komplexe Themen mit einer präzisen visuellen Inszenierung verbinden.
Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören Ex Machina, Annihilation und Civil War.
Mit Elden Ring übernimmt Garland nun eine Fantasy-Welt, deren Umfang deutlich über die Schauplätze seiner bisherigen Filme hinausgeht.
Das Zwischenland bietet zahlreiche unterschiedliche Regionen, geheimnisvolle Figuren und eine umfangreiche Mythologie, die sich nur schwer innerhalb einer kurzen Laufzeit vollständig vermitteln lassen dürfte.
Eine längere Spieldauer könnte dem Regisseur deshalb zusätzliche Möglichkeiten geben, die Hintergründe der Welt, ihre Konflikte und die Beziehungen zwischen den Charakteren ausführlicher darzustellen.
Ob die Verfilmung dabei bekannte Ereignisse aus dem Spiel aufgreift oder eine eigenständige Geschichte innerhalb des Elden-Ring-Universums erzählt, ist bislang nicht umfassend bekannt.
Auch deshalb bleibt abzuwarten, welche erzählerischen Schwerpunkte Garland setzen wird.
A24 schützt das Elden Ring-Drehbuch mit außergewöhnlichen Maßnahmen
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt außerdem der Umgang mit dem Drehbuch der Verfilmung.
Während Filmstudios ihre Skripte häufig über geschützte digitale Systeme an potenzielle Vertriebspartner und andere Beteiligte weitergeben, verfolgt A24 bei Elden Ring offenbar einen deutlich aufwendigeren Ansatz.
Nach Informationen von Deadline wird das Drehbuch nicht digital an internationale Verleiher oder potenzielle Käufer verschickt.
Stattdessen lässt das Studio eigene Mitarbeiter persönlich zu den jeweiligen Entscheidungsträgern reisen.
Die Mitarbeiter transportieren das Skript dabei in physischer Form und stellen es den ausgewählten Personen vor Ort zur Verfügung.
Selbst während der Einsichtnahme gelten offenbar strenge Regeln. Potenzielle Käufer dürfen das Drehbuch ausschließlich unter der direkten Aufsicht eines A24-Mitarbeiters lesen.
Damit möchte das Studio verhindern, dass vertrauliche Informationen über die Handlung vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangen.
Mitarbeiter reisen persönlich mit dem Drehbuch zu internationalen Käufern
Die außergewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen verdeutlichen, welchen Stellenwert die Geheimhaltung bei der Elden-Ring-Produktion besitzt.
Anstatt sich auf verschlüsselte Dateien oder digitale Zugriffsbeschränkungen zu verlassen, nimmt A24 zusätzliche Reise- und Personalkosten in Kauf.
Eigene Mitarbeiter begleiten das Drehbuch zu internationalen Geschäftspartnern und überwachen die Einsichtnahme persönlich.
Dieses Vorgehen soll das Risiko reduzieren, dass Kopien des Skripts unkontrolliert verbreitet werden oder einzelne Handlungsdetails vorzeitig im Internet auftauchen.
Gerade bei einer bekannten Videospielmarke wie Elden Ring könnten entsprechende Enthüllungen schnell große Aufmerksamkeit innerhalb der Community erzeugen.
Besonders Informationen über wichtige Charaktere, mögliche Verbindungen zur Spielhandlung oder überraschende Wendungen dürften für Fans von großem Interesse sein.
Die strengen Vorgaben sollen offenbar sicherstellen, dass solche Einzelheiten erst zu einem von den Verantwortlichen vorgesehenen Zeitpunkt veröffentlicht werden.
Ob die Maßnahmen tatsächlich sämtliche unerwünschten Enthüllungen verhindern können, bleibt abzuwarten.
Kit Connor, Cailee Spaeny und weitere bekannte Schauspieler gehören zur Besetzung
Neben Regisseur Alex Garland kann die Elden Ring-Verfilmung auch auf eine Reihe bekannter Schauspieler zurückgreifen.
Zu den genannten Darstellern gehört Kit Connor, der insbesondere durch die Netflix-Serie Heartstopper internationale Bekanntheit erlangte.
Ebenfalls Teil der Besetzung ist Cailee Spaeny, die unter anderem in Alien: Romulus eine Hauptrolle übernahm.
Darüber hinaus sollen Ben Whishaw, Nick Offerman, Jonathan Pryce und Tom Burke in der Verfilmung zu sehen sein.
Ben Whishaw ist beispielsweise durch seine Rolle als Paddington sowie verschiedene weitere Filmproduktionen bekannt. Nick Offerman wirkte unter anderem in der HBO-Serie The Last of Us mit, während Jonathan Pryce durch zahlreiche internationale Film- und Fernsehproduktionen bekannt wurde.
Tom Burke war zuletzt unter anderem in Furiosa: A Mad Max Saga zu sehen.
Welche Charaktere die einzelnen Schauspieler innerhalb des Elden-Ring-Universums verkörpern werden, geht aus den aktuellen Informationen nicht hervor.
Gerade angesichts der umfangreichen Mythologie der Videospielvorlage dürfte die spätere Bekanntgabe der Rollen für zusätzliche Spekulationen sorgen.
FromSoftwares Fantasy-Welt soll auf der Kinoleinwand zum Leben erwachen
Die Vorlage für den Film stammt vom japanischen Entwicklerstudio FromSoftware, das Elden Ring im Februar 2022 veröffentlichte.
Das Action-Rollenspiel entführt Spieler in das sogenannte Zwischenland, eine weitläufige Fantasy-Welt, die vom mächtigen Erdenbaum und den Folgen einer zerrütteten göttlichen Ordnung geprägt ist.
Im Mittelpunkt steht die Reise eines Befleckten, der sich zahlreichen mächtigen Gegnern stellt und versucht, zum Eldenfürsten aufzusteigen.
Das Spiel verbindet anspruchsvolle Kämpfe mit einer offenen Welt, umfangreichen Erkundungsmöglichkeiten und einer komplexen Hintergrundgeschichte.
Besonders die außergewöhnliche Gestaltung der Schauplätze, die geheimnisvollen Figuren und die monumentalen Bosskämpfe machten Elden Ring zu einem der bekanntesten Action-Rollenspiele der vergangenen Jahre.
Für die Verfilmung stellt sich deshalb die Herausforderung, diese Elemente in eine zusammenhängende Kinogeschichte zu übertragen.
Während Spieler die Geheimnisse des Zwischenlands in ihrem eigenen Tempo entdecken können, muss ein Film die wesentlichen Ereignisse innerhalb einer festgelegten Laufzeit vermitteln.
Die Wahl von Alex Garland als Regisseur könnte darauf hindeuten, dass A24 neben spektakulären Fantasy-Elementen auch großen Wert auf Atmosphäre und erzählerische Tiefe legt.
Elden Ring startet am 3. März 2028 im Kino
Bis zur Veröffentlichung der Elden-Ring-Verfilmung müssen sich Fans noch etwas gedulden.
Nach den aktuellen Planungen soll der Film am 3. März 2028 in die Kinos kommen. Bis dahin bleibt ausreichend Zeit für weitere Einblicke in die Produktion, erste ausführliche Trailer und zusätzliche Informationen zur Handlung.
Die jüngsten Berichte zeigen bereits, dass A24 mit dem Projekt große Ambitionen verfolgt.
Ein Produktionsbudget von rund 200 Millionen US-Dollar, ein millionenschwerer Streaming-Vertrag mit Amazon MGM Studios und ein mindestens 180 Seiten umfassendes Drehbuch verdeutlichen den außergewöhnlichen Umfang der Verfilmung.
Hinzu kommen die strengen Sicherheitsmaßnahmen, mit denen das Studio die Geschichte bis zur offiziellen Enthüllung schützen möchte.
Ob Elden Ring tatsächlich eine Laufzeit von fast drei Stunden erreichen wird, ist derzeit ebenso offen wie der genaue Zeitpunkt der späteren Veröffentlichung bei Prime Video.
Fest steht nach den aktuellen Branchenberichten jedoch, dass A24 bei der Verfilmung von FromSoftwares Elden Ring auf eine aufwendige Großproduktion setzt. Der Kinostart ist für den 3. März 2028 vorgesehen, während Amazon MGM Studios sich bereits die internationalen Pay-1-Streaming-Rechte gesichert haben soll.



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