Die geplante Verfilmung des erfolgreichen Action-Rollenspiels Elden Ring könnte für das US-amerikanische Filmstudio A24 zu einem historischen Meilenstein werden. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf branchennahe Quellen berichtet, sollen die Produktionskosten des Fantasy-Epos bei fast 200 Millionen US-Dollar liegen. Damit würde der Film nicht nur sämtliche bisherigen Budgetrekorde des Studios brechen, sondern auch beinahe dreimal so teuer werden wie dessen bisherige Großproduktion Marty Supreme. Für die Umsetzung zeichnet sich Regisseur und Drehbuchautor Alex Garland verantwortlich, während Game-of-Thrones-Schöpfer George R. R. Martin als Produzent beteiligt ist. Der weltweite Kinostart ist derzeit für den 3. März 2028 geplant.
Elden Ring Verfilmung könnte alle bisherigen A24-Rekorde brechen
Mit Elden Ring arbeitet A24 an einer der bislang ambitioniertesten Videospielverfilmungen des Studios. Nachdem die Filmadaption im Mai 2025 offiziell angekündigt wurde, sorgten bereits erste Berichte über das geplante Produktionsbudget für Aufmerksamkeit. Demnach sollte die Umsetzung der erfolgreichen Fantasy-Marke mehr als 100 Millionen US-Dollar kosten und damit einen neuen finanziellen Rekord für das Unternehmen aufstellen.
Nun deuten aktuelle Informationen darauf hin, dass die tatsächlichen Ausgaben erheblich höher ausfallen könnten. Wie das Wall Street Journal berichtet und IGN aufgreift, soll A24 für die Produktion nahezu 200 Millionen US-Dollar einplanen. Die Angaben stammen aus dem Umfeld der Filmbranche und wurden bislang nicht offiziell vom Studio bestätigt.
Sollte sich diese Summe bewahrheiten, wäre Elden Ring das mit Abstand teuerste Filmprojekt in der Geschichte von A24. Gleichzeitig würde die Produktion in eine Größenordnung vorstoßen, die normalerweise mit aufwendigen Hollywood-Blockbustern großer Filmkonzerne verbunden wird.
Die hohen Investitionen verdeutlichen, welche Erwartungen die Verantwortlichen offenbar an die Verfilmung knüpfen. Schließlich gehört Elden Ring zu den erfolgreichsten Videospielen der vergangenen Jahre und verfügt über eine internationale Fangemeinde.
Fast dreimal so teuer wie Marty Supreme
Um die Dimension des möglichen Budgets einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die bisherigen Produktionen von A24. Das Filmstudio wurde insbesondere durch künstlerisch anspruchsvolle und häufig vergleichsweise kostengünstige Filme bekannt, die sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum große Aufmerksamkeit erregten.
Zu den bekanntesten Veröffentlichungen gehören Hereditary – Das Vermächtnis, Moonlight und Everything Everywhere All at Once. Besonders die beiden letztgenannten Produktionen konnten zahlreiche internationale Filmpreise gewinnen und trugen maßgeblich zum Ruf des Studios bei.
Mit Marty Supreme, in dem Timothée Chalamet die Hauptrolle übernahm, wagte A24 bereits einen finanziell deutlich größeren Schritt. Das Drama soll Produktionskosten von rund 70 Millionen US-Dollar verursacht haben und galt damit als bisher teuerstes Projekt des Unternehmens.
Der geplante Elden Ring-Film könnte diesen Wert jedoch deutlich übertreffen. Bei einem Budget von nahezu 200 Millionen US-Dollar würden die Produktionskosten beinahe das Dreifache erreichen.
Damit würde A24 seine bisherige Strategie um eine besonders aufwendige Fantasy-Großproduktion erweitern. Die Entscheidung zeigt zugleich, dass das Studio offenbar bereit ist, für eine bekannte Videospielmarke ein erhebliches finanzielles Risiko einzugehen.
Der Erfolg des Videospiels bildet die Grundlage für die Verfilmung
Die hohen Erwartungen an den Kinofilm dürften nicht zuletzt mit dem außergewöhnlichen Erfolg der Videospielvorlage zusammenhängen. Elden Ring erschien im Februar 2022 für PlayStation 4, PlayStation 5, XBOX One, XBOX Series X|S und PC und entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der größten Erfolge von FromSoftware.
Das Action-Rollenspiel verbindet die bekannten spielerischen Elemente früherer FromSoftware-Produktionen mit einer weitläufigen offenen Spielwelt. Spieler erkunden das sogenannte Zwischenland, entdecken geheimnisvolle Ruinen und stellen sich zahlreichen mächtigen Gegnern.
Besonders die anspruchsvollen Kämpfe, die außergewöhnliche Weltgestaltung und die umfangreiche Hintergrundgeschichte trugen zur Beliebtheit des Spiels bei. Gleichzeitig wurde Elden Ring mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht und konnte auch langfristig eine große Fangemeinde aufbauen.
Nach aktuellen Berichten wurde das Spiel inzwischen mehr als 36 Millionen Mal verkauft. Damit gehört der Titel zu den erfolgreichsten Veröffentlichungen von Bandai Namco und FromSoftware.
Für eine Filmadaption bietet die Marke daher eine starke wirtschaftliche Grundlage. Gleichzeitig stellt die komplexe Spielwelt die Verantwortlichen vor besondere Herausforderungen, da viele Aspekte der Handlung im Videospiel bewusst indirekt erzählt werden.
Die Verfilmung muss deshalb einen Weg finden, die Atmosphäre und Mythologie der Vorlage in eine zusammenhängende Kinogeschichte zu übertragen.
Alex Garland übernimmt Regie und Drehbuch
Für die kreative Umsetzung der Elden Ring-Verfilmung konnte A24 den britischen Filmemacher Alex Garland gewinnen. Er ist sowohl als Regisseur als auch als Drehbuchautor für das Projekt verantwortlich und bringt umfangreiche Erfahrung mit atmosphärischen und anspruchsvollen Filmproduktionen mit.
Garland machte sich unter anderem mit Ex Machina, Annihilation und Civil War einen Namen. Seine Werke beschäftigen sich häufig mit komplexen Figuren, gesellschaftlichen Konflikten und ungewöhnlichen erzählerischen Konzepten.
Gerade diese Erfahrung könnte für die Adaption von Elden Ring von Bedeutung sein. Die Spielwelt von FromSoftware zeichnet sich durch eine düstere Fantasy-Atmosphäre, geheimnisvolle Charaktere und eine umfangreiche Mythologie aus, deren Zusammenhänge sich häufig erst durch genaues Erkunden erschließen.
Garland gilt zudem als großer Fan des Videospiels und soll sich persönlich intensiv darum bemüht haben, die Verantwortung für die Verfilmung zu übernehmen.
Damit liegt das Projekt in den Händen eines Filmemachers, der nicht nur Erfahrung mit aufwendigen Produktionen besitzt, sondern auch mit der zugrunde liegenden Spielwelt vertraut ist.
Garland überzeugte FromSoftware mit einem umfangreichen Konzept
Wie ernst es Alex Garland mit der Verfilmung meint, zeigte sich bereits während der frühen Planungsphase. Um FromSoftware und insbesondere Studioleiter Hidetaka Miyazaki von seiner Vision zu überzeugen, entwickelte der Regisseur ein umfangreiches Konzept.
Berichten zufolge reichte Garland ein rund 160 Seiten umfassendes Drehbuch ein. Ergänzt wurde dieses durch etwa 40 Seiten visueller Konzeptkunst, die einen Eindruck von der geplanten Umsetzung vermitteln sollten.
Damit präsentierte der Filmemacher nicht nur eine grundlegende Idee, sondern bereits eine detaillierte Vorstellung davon, wie die Welt von Elden Ring auf der Kinoleinwand aussehen könnte.
Die Kombination aus Drehbuch und visuellen Entwürfen sollte verdeutlichen, dass Garland die besondere Atmosphäre der Vorlage verstanden hat und diese in ein eigenständiges Filmerlebnis übertragen möchte.
Für eine Marke wie Elden Ring ist dieser Ansatz besonders wichtig. Die Spielwelt lebt von ihrer außergewöhnlichen Architektur, monumentalen Landschaften und einer geheimnisvollen Erzählweise, die sich deutlich von klassischen Fantasy-Abenteuern unterscheidet.
Inwiefern das fertige Drehbuch die Ereignisse des Videospiels aufgreift oder eine eigenständige Geschichte innerhalb des bekannten Universums erzählt, ist bislang nicht vollständig bekannt.
George R. R. Martin ist als Produzent beteiligt
Neben Alex Garland ist auch der US-amerikanische Schriftsteller George R. R. Martin an der Filmproduktion beteiligt. Der Autor der Fantasy-Reihe Das Lied von Eis und Feuer, die als Grundlage für die erfolgreiche Fernsehserie Game of Thrones diente, übernimmt eine Produzentenrolle.
Seine Beteiligung ist besonders interessant, da Martin bereits an der Entstehung des ursprünglichen Elden Ring-Universums mitgewirkt hat. Gemeinsam mit FromSoftware entwickelte er wichtige Grundlagen der Hintergrundgeschichte und Mythologie.
Während Hidetaka Miyazaki und sein Team für die konkrete Umsetzung des Spiels verantwortlich waren, lieferte Martin wesentliche Elemente der fiktiven Welt und ihrer historischen Zusammenhänge.
Dazu gehören die Grundlagen verschiedener Figuren, Herrschaftsstrukturen und Konflikte, die das Zwischenland prägen.
Durch seine Beteiligung an der Verfilmung bleibt somit eine direkte Verbindung zu den kreativen Ursprüngen der Spielwelt bestehen. Gleichzeitig verfügt Martin über umfangreiche Erfahrung mit komplexen Fantasy-Erzählungen und deren Adaption für andere Medien.
Welche konkreten Aufgaben er während der Produktion übernimmt und wie stark er in die kreative Gestaltung eingebunden ist, wurde bislang nicht im Detail erläutert.
Bekannte Schauspieler gehören zum Cast
Auch bei der Besetzung setzt die Elden Ring-Verfilmung auf eine Mischung aus bekannten Hollywood-Darstellern und jüngeren Talenten. Zu den bislang genannten Schauspielern gehören Kit Connor, Cailee Spaeny, Ben Whishaw, Nick Offerman und Jonathan Pryce.
Kit Connor wurde unter anderem durch Heartstopper bekannt und wirkte außerdem im Kriegsfilm Warfare mit. Cailee Spaeny übernahm die Hauptrolle im Science-Fiction-Horrorfilm Alien: Romulus und machte zuvor mit weiteren Filmproduktionen auf sich aufmerksam.
Ben Whishaw ist vielen Kinobesuchern durch seine Rolle als Q in den neueren James-Bond-Filmen bekannt. Nick Offerman überzeugte unter anderem mit seinem Auftritt in der HBO-Serie The Last of Us, während Jonathan Pryce durch zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, darunter Game of Thrones, internationale Bekanntheit erlangte.
Welche Charaktere die einzelnen Schauspieler in Elden Ring verkörpern, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch zur konkreten Handlung wurden bislang nur wenige Details veröffentlicht.
Die Zusammenstellung des Ensembles deutet jedoch darauf hin, dass A24 nicht nur bei den visuellen Effekten und der Ausstattung, sondern auch bei der schauspielerischen Besetzung auf eine aufwendige Produktion setzt.
Die Dreharbeiten sind bereits abgeschlossen
Die Arbeiten an der Elden Ring-Verfilmung haben inzwischen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach den bisherigen Berichten wurden die eigentlichen Dreharbeiten bereits abgeschlossen, sodass sich die Produktion nun auf die Nachbearbeitung konzentriert.
Gerade bei einem Fantasy-Film dieser Größenordnung dürfte die Postproduktion einen erheblichen Teil der verbleibenden Arbeiten ausmachen. Die Spielwelt von Elden Ring zeichnet sich durch monumentale Bauwerke, außergewöhnliche Kreaturen und eindrucksvolle Landschaften aus, deren Umsetzung auf der Kinoleinwand technisch anspruchsvoll sein könnte.
Hinzu kommen zahlreiche magische Effekte und übernatürliche Elemente, die für das Erscheinungsbild der Vorlage von zentraler Bedeutung sind.
Welche Szenen tatsächlich mit digitalen Effekten umgesetzt werden und in welchem Umfang praktische Kulissen oder reale Drehorte verwendet wurden, ist bislang nicht umfassend bekannt.
Bereits im April 2026 waren allerdings Berichte über durchgesickerte Aufnahmen vom Filmset aufgetaucht. Diese sollen unter anderem Einblicke in die Ausstattung und mögliche Darstellungen bekannter Elemente aus dem Elden-Ring-Universum gegeben haben.
Da es sich dabei um inoffizielles Material handelt, sollten daraus abgeleitete Vermutungen über die Handlung weiterhin mit Vorsicht betrachtet werden.
Hohes Budget könnte besonders aufwendige Fantasy-Welt ermöglichen
Sollten die berichteten Produktionskosten von nahezu 200 Millionen US-Dollar zutreffen, würde A24 über erhebliche finanzielle Mittel verfügen, um die außergewöhnliche Welt von Elden Ring umzusetzen.
Die Vorlage stellt hohe Anforderungen an das Produktionsdesign. Das Zwischenland umfasst gewaltige Burgen, verfallene Städte, unterirdische Anlagen und zahlreiche Landschaften, die sich durch ihre einzigartige Atmosphäre unterscheiden.
Auch die unterschiedlichen Kreaturen und Gegner gehören zu den wichtigsten Wiedererkennungsmerkmalen des Spiels. Besonders die monumentalen Bosskämpfe prägen das Erlebnis und könnten für eine mögliche filmische Umsetzung technisch aufwendig sein.
Allerdings ist bislang nicht bekannt, welche Orte, Gegner oder Figuren tatsächlich im Kinofilm auftreten werden. Das hohe Budget erlaubt daher noch keine konkreten Rückschlüsse auf einzelne Szenen.
Ebenso wenig lässt sich aus den Produktionskosten allein auf die spätere Qualität der Verfilmung schließen. Entscheidend wird sein, ob es dem Team gelingt, die besondere Atmosphäre und die erzählerischen Eigenschaften der Vorlage überzeugend auf die Leinwand zu übertragen.
Die finanziellen Dimensionen verdeutlichen jedoch, dass A24 offenbar keine kleine Fantasy-Produktion plant, sondern einen Film, der sich auch visuell mit großen Hollywood-Projekten messen können soll.
Elden Ring Film soll am 3. März 2028 in die Kinos kommen
Bis Fans die Verfilmung von Elden Ring auf der großen Leinwand erleben können, wird noch einige Zeit vergehen. Der weltweite Kinostart ist nach den derzeitigen Planungen für den 3. März 2028 vorgesehen.
Damit bleibt dem Produktionsteam noch ausreichend Zeit für die aufwendige Nachbearbeitung und die Fertigstellung der visuellen Effekte.
Ein offizieller Trailer, der einen umfassenden Eindruck von der fertigen Verfilmung vermittelt, wird in den vorliegenden Informationen noch nicht genannt. Auch zahlreiche Details zur Handlung und zu den Rollen der Schauspieler stehen weiterhin aus.
Für A24 könnte Elden Ring zu einem der bedeutendsten Projekte der kommenden Jahre werden. Mit Alex Garland als Regisseur, George R. R. Martin als Produzent und einem hochkarätigen Ensemble verfügt der Film bereits über ein bemerkenswertes kreatives Team.
Sollte sich das berichtete Budget bestätigen, wäre die Verfilmung zudem ein finanzieller Meilenstein für das Studio und würde dessen bisherige Produktionsdimensionen deutlich übertreffen.
Mit Produktionskosten von nahezu 200 Millionen US-Dollar könnte Elden Ring nicht nur zum teuersten A24-Film aller Zeiten werden, sondern auch zu einer der aufwendigsten Videospielverfilmungen der kommenden Jahre. Ob Alex Garland die besondere Atmosphäre des FromSoftware-Hits erfolgreich auf die Kinoleinwand übertragen kann, wird sich voraussichtlich ab dem 3. März 2028 zeigen.



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