Supermassive Games hat heute ein kostenloses Update für das Sci-Fi-Survival-Horrorspiel Directive 8020 veröffentlicht, das den lang erwarteten Online-Multiplayer ins Spiel integriert. Ab sofort können bis zu fünf Spieler gemeinsam die Geschichte an Bord der Cassiopeia erleben, unabhängig davon, ob sie sich am selben Ort oder an unterschiedlichen Standorten befinden. Neben zwei verschiedenen Mehrspieler-Modi führt das Update ein Abstimmungssystem für wichtige Entscheidungen, 13 neue Vorahnungen und zusätzliche Raumanzüge ein. Directive 8020 ist für PlayStation 5, XBOX Series X|S und PC erhältlich.

Directive 8020 erweitert sein Multiplayer-Angebot

Mit dem neuesten Update erweitert Entwickler Supermassive Games die Mehrspielerfunktionen seines Horrorspiels Directive 8020. Während Spieler die Geschichte bisher allein oder gemeinsam im lokalen Movie-Night-Modus erleben konnten, ist es nun erstmals möglich, sich auch online mit Freunden zusammenzuschließen.

Der neue Online-Multiplayer unterstützt bis zu fünf Teilnehmer, die gemeinsam die gefährliche Mission an Bord des Raumschiffs Cassiopeia durchleben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich alle Spieler an unterschiedlichen Orten befinden oder mehrere Teilnehmer gemeinsam vor einer Konsole beziehungsweise einem PC sitzen. Unterschiedliche Kombinationen aus lokalen und online verbundenen Spielern sind möglich, solange die Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird.

Voraussetzung für die Teilnahme ist allerdings, dass jeder Spieler eine eigene Kopie von Directive 8020 besitzt. Die neue Funktion orientiert sich am bereits bekannten Movie-Night-Modus und überträgt dessen Konzept auf das Online-Spiel. Anstatt sämtliche Entscheidungen allein zu treffen, können die Teilnehmer die Kontrolle über unterschiedliche Besatzungsmitglieder übernehmen und gemeinsam den Verlauf der Geschichte beeinflussen.

Gemeinsam gegen außerirdische Bedrohungen und tödliche Entscheidungen

Die Handlung von Directive 8020 führt die Spieler an Bord der Cassiopeia, wo eine gefährliche außerirdische Bedrohung das Überleben der Besatzung gefährdet. Neben sogenannten Mimics, die andere Lebewesen nachahmen können, müssen sich die Charaktere mit technischen Ausfällen, lebensbedrohlichen Situationen und schwierigen moralischen Entscheidungen auseinandersetzen.

Der neue Online-Multiplayer verändert dabei nicht die grundlegende Erzählstruktur des Spiels, sondern ermöglicht es mehreren Teilnehmern, gemeinsam Einfluss auf die Geschichte zu nehmen. Jeder Spieler kann die Kontrolle über ein anderes Mitglied der Besatzung übernehmen und muss in entscheidenden Momenten selbst handeln. Die Entscheidungen einzelner Teilnehmer können dabei weitreichende Folgen für die gesamte Gruppe haben.

Besonders das gegenseitige Vertrauen dürfte eine wichtige Rolle spielen. Schließlich müssen die Spieler nicht nur die außerirdischen Gefahren überstehen, sondern auch entscheiden, welchen Informationen und welchen Personen sie vertrauen können. Eine falsche Entscheidung kann tödliche Konsequenzen haben und möglicherweise das Schicksal anderer Besatzungsmitglieder beeinflussen.

Zwei verschiedene Online-Modi stehen zur Auswahl

Für den neuen Online-Multiplayer stellt Supermassive Games zwei unterschiedliche Spielvarianten zur Verfügung, die sich vor allem bei der Verteilung der Charaktere und dem Wechsel zwischen den Spielern unterscheiden.

Im Custom Mode wird das klassische Konzept des lokalen Movie-Night-Modus auf das Online-Spiel übertragen. Zu Beginn wählen die Teilnehmer jeweils einen Charakter aus, den sie während der Geschichte übernehmen möchten. Sobald die entsprechende Figur innerhalb der Handlung aktiv wird, erhält der zugewiesene Spieler die Kontrolle. Dadurch entsteht eine feste Verbindung zwischen den Teilnehmern und ihren jeweiligen Besatzungsmitgliedern.

Alternativ steht der Round Robin Mode zur Verfügung. In dieser Variante werden die Charaktere nicht dauerhaft einzelnen Spielern zugeordnet. Stattdessen erfolgt der Wechsel zwischen den Teilnehmern nach einem festgelegten Zeitintervall. Auf diese Weise erhalten die Spieler regelmäßig die Möglichkeit, selbst in das Geschehen einzugreifen, unabhängig davon, welcher Charakter gerade im Mittelpunkt der Geschichte steht.

Beide Varianten sollen unterschiedliche Vorlieben berücksichtigen. Während der Custom Mode besonders für Gruppen geeignet ist, die sich mit einem bestimmten Charakter identifizieren möchten, sorgt der Round Robin Mode für einen regelmäßigen Wechsel der aktiven Spieler.

Abstimmungssystem ermöglicht gemeinsame Entscheidungen

Eine weitere Neuerung des Updates ist das sogenannte Choice Voting, mit dem sich wichtige Entscheidungen innerhalb der Geschichte gemeinsam diskutieren und bewerten lassen. Gerade in einem Horrorspiel, in dem jede Handlung schwerwiegende Konsequenzen haben kann, soll diese Funktion zusätzliche Spannung erzeugen.

Steht eine schwierige Entscheidung bevor, können die Teilnehmer ihre bevorzugte Vorgehensweise auswählen. Anschließend wird auf dem Bildschirm angezeigt, welche Spieler für welche Möglichkeit abgestimmt haben. Dadurch wird unmittelbar sichtbar, ob innerhalb der Gruppe Einigkeit herrscht oder unterschiedliche Vorstellungen über das weitere Vorgehen bestehen.

Die Spieler können sich an der Mehrheit orientieren oder bewusst eine andere Entscheidung treffen. Das Abstimmungssystem dient damit nicht nur der gemeinsamen Entscheidungsfindung, sondern kann auch für Konflikte innerhalb der Gruppe sorgen. Besonders in Situationen, in denen das Leben eines Besatzungsmitglieds auf dem Spiel steht, dürfte die Diskussion über die richtige Vorgehensweise eine wichtige Rolle spielen.

Supermassive Games möchte damit die sozialen Elemente des Spiels stärken und den Teilnehmern zusätzliche Möglichkeiten geben, gemeinsam auf die Ereignisse an Bord der Cassiopeia zu reagieren.

Online-Multiplayer unterstützt unterschiedliche Spielergruppen

Eine Besonderheit des neuen Mehrspielermodus ist die flexible Kombination aus lokalen und online verbundenen Teilnehmern. So können beispielsweise fünf Spieler von fünf unterschiedlichen Standorten aus gemeinsam spielen. Ebenso ist es möglich, dass sich zwei Personen an einem Ort befinden, während drei weitere Teilnehmer gemeinsam von einem anderen Standort aus mitspielen.

Damit müssen sich Freundesgruppen nicht mehr zwischen einer vollständig lokalen oder ausschließlich online organisierten Spielsitzung entscheiden. Unterschiedliche Konstellationen lassen sich miteinander verbinden, solange insgesamt nicht mehr als fünf Spieler teilnehmen.

Diese Flexibilität erweitert die Möglichkeiten des bereits vorhandenen Movie-Night-Modus deutlich. Insbesondere Gruppen, deren Mitglieder nicht am selben Ort wohnen, können die Geschichte nun gemeinsam erleben, ohne sich für eine lokale Spielsitzung treffen zu müssen.

Fünf Besatzungsmitglieder stehen im Mittelpunkt der Geschichte

Im Mittelpunkt von Directive 8020 stehen fünf Besatzungsmitglieder der Cassiopeia, deren Entscheidungen über den Verlauf der Mission bestimmen können. Zu ihnen gehört Brianna Young, die als Pilotin für das Raumschiff verantwortlich ist. Ebenfalls an Bord befindet sich Dr. Samantha Cooper, die als medizinische Offizierin tätig ist und sich mit den gesundheitlichen Herausforderungen der Besatzung auseinandersetzen muss.

Die Leitung der Mission übernimmt Commander Nolan Stafford, während Laura Eisele als leitende Missionsoffizierin eine wichtige Position innerhalb der Crew einnimmt. Komplettiert wird die Gruppe durch Josef Cernan, der als technischer Ingenieur für die Systeme des Raumschiffs zuständig ist.

Im neuen Online-Multiplayer können die Teilnehmer die Kontrolle über diese unterschiedlichen Charaktere übernehmen. Abhängig vom gewählten Spielmodus werden die Figuren entweder fest zugeordnet oder die Steuerung wechselt nach einem bestimmten Zeitintervall zwischen den Spielern.

Da die Handlungen eines Charakters Auswirkungen auf die gesamte Geschichte haben können, trägt jeder Teilnehmer Verantwortung für den weiteren Verlauf der Mission. Eine falsche Entscheidung kann nicht nur die eigene Figur gefährden, sondern auch andere Mitglieder der Besatzung in lebensbedrohliche Situationen bringen.

13 neue Vorahnungen geben Hinweise auf mögliche Ereignisse

Neben dem Online-Multiplayer bringt das kostenlose Update auch eine bekannte Funktion aus der The Dark Pictures Anthology zurück. Mit den sogenannten Premonitions, also Vorahnungen, können Spieler Hinweise auf mögliche zukünftige Ereignisse entdecken.

Insgesamt werden 13 neue Sammelobjekte im Spiel verteilt, die jeweils einen kurzen Einblick in eine mögliche Zukunft gewähren. Diese Visionen können beispielsweise auf gefährliche Situationen oder mögliche Konsequenzen bestimmter Entscheidungen hinweisen.

Die Vorahnungen verraten allerdings nicht zwangsläufig, wie sich die Geschichte tatsächlich entwickeln wird. Vielmehr sollen sie den Spielern zusätzliche Informationen liefern, die bei späteren Entscheidungen hilfreich sein können. Wer die Hinweise richtig interpretiert, könnte dadurch möglicherweise gefährliche Situationen vermeiden oder das Schicksal einzelner Charaktere beeinflussen.

Das System dürfte besonders Fans früherer Supermassive-Games-Titel bekannt vorkommen. Bereits in anderen Horrorspielen des Studios gehörten solche Zukunftsvisionen zu den wichtigsten Sammelobjekten und boten aufmerksamen Spielern die Möglichkeit, sich auf kommende Gefahren vorzubereiten.

Mit ihrer Rückkehr in Directive 8020 wird ein vertrautes Element des erzählerischen Horror-Gameplays wieder aufgegriffen.

Neue Retro-Raumanzüge erweitern die Anpassungsmöglichkeiten

Zusätzlich zum Online-Multiplayer und den neuen Vorahnungen veröffentlicht Supermassive Games weitere kosmetische Inhalte für die Besatzung der Cassiopeia. Dazu gehört ein neues Outfit-Paket, das den Charakteren alternative Raumanzüge im Retro-Stil zur Verfügung stellt.

Die neuen Anzüge besitzen eine auffällige silberne Farbgebung und orientieren sich optisch an klassischen Science-Fiction-Darstellungen. Damit erhalten die Besatzungsmitglieder einen anderen Look, der sich deutlich von ihren bisherigen Outfits unterscheidet.

Die kosmetischen Inhalte verändern nach den vorliegenden Informationen nicht die grundlegenden Spielmechaniken, sondern dienen in erster Linie der optischen Individualisierung. Gerade für Spieler, die die Geschichte mehrfach erleben und unterschiedliche Entscheidungen ausprobieren möchten, bieten die neuen Outfits eine zusätzliche Möglichkeit, das Erscheinungsbild der Charaktere zu verändern.

Directive 8020 ist für PlayStation 5, XBOX Series X|S und PC erhältlich

Mit dem kostenlosen Online-Multiplayer-Update erweitert Supermassive Games die Möglichkeiten seines Sci-Fi-Survival-Horrorspiels deutlich. Während Directive 8020 bereits einen Einzelspielermodus und lokalen Koop für bis zu fünf Personen bietet, können Freundesgruppen die Geschichte nun auch über das Internet gemeinsam erleben.

Besonders die beiden unterschiedlichen Spielmodi, das neue Abstimmungssystem und die flexible Kombination aus lokalen und online verbundenen Teilnehmern sollen für zusätzliche Abwechslung sorgen. Gleichzeitig erweitern die 13 neuen Vorahnungen das Sammelobjekt-Angebot und bringen ein bekanntes Element aus der The Dark Pictures Anthology zurück.

Das kostenlose Multiplayer-Update für Directive 8020 ist seit heute verfügbar. Das Spiel selbst ist für PlayStation 5, XBOX Series X|S und PC über Steam erhältlich. Neben dem Einzelspielermodus stehen damit sowohl der lokale Movie-Night-Modus als auch der neue Online-Multiplayer für bis zu fünf Spieler zur Auswahl.

Mit diesen Neuerungen können sich Horror-Fans nun auch über größere Entfernungen hinweg gemeinsam den Gefahren an Bord der Cassiopeia stellen. Ob die Gruppe die außerirdische Bedrohung überlebt, hängt weiterhin von den Entscheidungen der Spieler ab.

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