Die Neuauflage von Dragon Ball Super hat auf Netflix einen starken Start hingelegt. In der Woche vom 19. bis 25. Oktober 2026 kam Dragon Ball Super: Beerus weltweit auf rund 2,2 Millionen Aufrufe und belegte Platz neun unter den nicht englischsprachigen Serien. Unterdessen sorgen die Animationen und gestrichene Szenen bei einem Teil der Fangemeinde für Kritik.

Zwei Folgen reichen für den Einstieg in die Netflix-Charts

Die Serie startete am 11. Oktober im japanischen Fernsehen und parallel bei Crunchyroll und ADN. Eine Woche später folgte die Veröffentlichung auf Netflix. Zum Zeitpunkt der Auswertung der weltweiten Netflix-Charts waren erst zwei Folgen verfügbar.

Mit der überarbeiteten Beerus-Saga greift Toei Animation den Auftakt der TV-Serie von 2015 erneut auf. Die Neuauflage soll die Optik verbessern und die Handlung straffer erzählen.

Fans kritisieren Standbilder und gestrichene Szenen

Nach der dritten und vierten Episode nahm die Kritik zu. Gerade Son-Gokus Verwandlung zum Super-Saiyajin-Gott rückte die visuelle Umsetzung in den Fokus. Einige Zuschauer bemängeln starke Unschärfeeffekte, lange Kameraschwenks und den häufigen Einsatz von Standbildern. Dadurch wirkten manche Szenen weniger dynamisch, als sie es von der Neuauflage erwartet hatten. ComicBook fasst die Reaktionen zusammen.

Auch das höhere Erzähltempo stößt auf gemischte Reaktionen. Für die gestraffte Handlung entfielen einige humorvolle Alltagsszenen. Gerade diese Momente machten für manche Fans einen Teil des typischen Charmes von Akira Toriyamas Vorlage aus.

Weitere Neuauflagen und die Moro-Saga sind geplant

Beerus bildet den Auftakt zu weiteren Neuauflagen. Auch die Saga um Friezas Rückkehr und der Handlungsbogen rund um Universum 6 sollen überarbeitet werden.

Daneben ist mit Dragon Ball Super: The Galactic Patrol eine Adaption der Moro-Saga angekündigt. Darin schließen sich Son-Goku und Vegeta der Galaktischen Patrouille an, um einen uralten Magier aufzuhalten, der ganzen Planeten ihre Energie entzieht. Ein Veröffentlichungstermin steht noch aus.

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