Mehr als elf Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung gehört Bloodborne weiterhin zu den beliebtesten Soulslike-Spielen auf PlayStation. Obwohl der düstere Action-Rollenspielklassiker von FromSoftware bis heute weder ein offizielles PS5-Remaster noch einen Nachfolger erhalten hat, bleibt das Interesse der Spieler bemerkenswert hoch. Neue Schätzungen des Marktforschungsunternehmens Alinea Analytics zeigen, dass sich Bloodborne weltweit mittlerweile mehr als 10,4 Millionen Mal verkauft haben soll. Allein im Jahr 2026 kamen demnach rund 251.000 weitere Verkäufe hinzu. Auch der PlayStation Plus-Spielekatalog trägt zur anhaltenden Popularität bei, während im Oktober fast eine halbe Million Spieler nach Yharnam zurückgekehrt sein sollen.

Bloodborne bleibt auch nach elf Jahren ein beliebter PlayStation-Klassiker

Als Bloodborne am 24. März 2015 in Nordamerika und wenige Tage später in Europa exklusiv für die PlayStation 4 erschien, entwickelte sich das Action-Rollenspiel schnell zu einem der bekanntesten Werke des japanischen Entwicklerstudios FromSoftware.

Unter der Leitung von Hidetaka Miyazaki entstand ein düsteres Abenteuer, das sich durch seine viktorianisch inspirierte Architektur, groteske Kreaturen und ein besonders aggressives Kampfsystem von anderen Vertretern des Soulslike-Genres abhob.

Anders als in vielen klassischen Dark Souls-Spielen setzt Bloodborne auf offensive Kämpfe, schnelle Ausweichbewegungen und ein Regain-System, bei dem Spieler kurz nach erlittenem Schaden einen Teil ihrer verlorenen Lebenspunkte durch erfolgreiche Gegenangriffe zurückgewinnen können.

Auch die geheimnisvolle Geschichte rund um die Stadt Yharnam, die Heilende Kirche und die kosmischen Schrecken trug maßgeblich zur Popularität des Spiels bei.

Bis heute gilt Bloodborne unter zahlreichen Spielern als einer der Höhepunkte des FromSoftware-Katalogs. Die anhaltende Begeisterung zeigt sich nicht nur in Diskussionen über einen möglichen Nachfolger, sondern auch in den regelmäßig geäußerten Wünschen nach einer technisch überarbeiteten Version für PlayStation 5.

Neue Marktforschungsdaten deuten nun darauf hin, dass diese Popularität nicht ausschließlich auf nostalgischen Erinnerungen beruht.

Bloodborne soll weltweit mehr als 10,4 Millionen Exemplare verkauft haben

Wie Rhys Elliott vom Marktforschungsunternehmen Alinea Analytics auf X veröffentlichte, soll Bloodborne seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung weltweit mehr als 10,4 Millionen Exemplare verkauft haben.

Besonders interessant ist dabei die Entwicklung im laufenden Jahr 2026. Den Schätzungen zufolge wurden in diesem Jahr bislang weitere 251.000 Exemplare abgesetzt.

Für ein Spiel, das bereits seit mehr als einem Jahrzehnt erhältlich ist und keine umfangreiche Neuauflage erhalten hat, deutet dies auf eine weiterhin bestehende Nachfrage hin.

Zwar bewegen sich die jährlichen Verkäufe mittlerweile deutlich unter den Zahlen großer Neuerscheinungen, dennoch gelingt es Bloodborne offenbar weiterhin, neue Käufer zu gewinnen.

Dabei dürfte insbesondere die Bekanntheit von FromSoftware eine Rolle spielen. Durch erfolgreiche Veröffentlichungen wie Elden Ring und dessen Erweiterungen haben in den vergangenen Jahren zahlreiche zusätzliche Spieler Interesse an den früheren Produktionen des Studios entwickelt.

Bloodborne profitiert möglicherweise davon, dass viele Spieler nach ihren Erfahrungen mit neueren FromSoftware-Titeln auch ältere Werke kennenlernen möchten.

Allerdings handelt es sich bei den genannten Verkaufszahlen ausdrücklich um Schätzungen von Alinea Analytics. Sony Interactive Entertainment und FromSoftware haben die aktuellen Gesamtverkäufe nicht offiziell bestätigt.

Geschätzter Gesamtumsatz liegt bei 317 Millionen US-Dollar

Neben den Verkaufszahlen veröffentlichte Alinea Analytics auch eine Einschätzung zum bisherigen Umsatz von Bloodborne.

Demnach soll der PS4-Klassiker seit seiner Veröffentlichung rund 317 Millionen US-Dollar umgesetzt haben.

Setzt man diese Summe ins Verhältnis zu den geschätzten 10,4 Millionen verkauften Exemplaren, ergibt sich ein durchschnittlicher Umsatz von ungefähr 30,50 US-Dollar pro verkauftem Spiel.

Dieser Wert liegt deutlich unter dem ursprünglichen Vollpreis und deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil der Verkäufe im Laufe der Jahre über Rabattaktionen und andere vergünstigte Angebote zustande gekommen sein könnte.

Gerade ältere PlayStation-Spiele werden regelmäßig im PlayStation Store reduziert, wodurch sie auch lange nach ihrer ursprünglichen Veröffentlichung für neue Käufer attraktiv bleiben.

Allerdings lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht eindeutig ableiten, welche Verkäufe zu welchem Preis erfolgten oder welche Einnahmen in der Umsatzschätzung berücksichtigt wurden.

Die Zahlen verdeutlichen dennoch, dass Bloodborne auch wirtschaftlich eine bedeutende Marke innerhalb des PlayStation-Portfolios geblieben ist.

PlayStation Plus bringt Millionen Spieler nach Yharnam

Ein weiterer wichtiger Faktor für die langfristige Popularität ist die Verfügbarkeit über den Spielekatalog von PlayStation Plus Extra.

Abonnenten dieser Mitgliedschaftsstufe können Bloodborne im Rahmen ihres Abonnements spielen, ohne den Titel separat erwerben zu müssen, solange er im entsprechenden Katalog enthalten ist.

Nach Angaben von Alinea Analytics sollen bisher rund 5,7 Millionen Spieler über den PlayStation Plus-Spielekatalog auf Bloodborne zugegriffen haben.

Diese Zahl ist besonders bemerkenswert, da sie zeigt, dass die Reichweite des Spiels deutlich über die klassischen Einzelverkäufe hinausgeht.

Allerdings müssen die beiden Kennzahlen voneinander getrennt betrachtet werden. Während die geschätzten 10,4 Millionen Exemplare die Verkäufe beschreiben, handelt es sich bei den 5,7 Millionen PlayStation-Plus-Nutzern um Zugriffe über das Abonnementangebot.

Die Zahlen dürfen deshalb nicht einfach addiert und als Gesamtzahl einzigartiger Spieler interpretiert werden.

Dennoch unterstreichen die Daten, wie wichtig Abonnementdienste für die langfristige Sichtbarkeit älterer Spiele sein können.

Insbesondere Spieler, die Bloodborne bislang nicht gekauft haben, erhalten dadurch eine zusätzliche Möglichkeit, den Klassiker kennenzulernen.

Fast 500.000 Spieler sollen Bloodborne im Oktober gespielt haben

Besonders eindrucksvoll fallen die geschätzten Spielerzahlen für Oktober 2026 aus.

Laut Alinea Analytics sollen in diesem Zeitraum fast 500.000 Menschen Bloodborne gespielt haben.

Damit erreicht der mehr als elf Jahre alte Titel weiterhin eine beachtliche Zahl aktiver Spieler, obwohl seit seiner Veröffentlichung weder ein direkter Nachfolger noch eine offizielle technische Neuauflage erschienen ist.

Die Auswertung zeigt außerdem, dass sich ein Teil der Bloodborne-Community regelmäßig auch mit anderen Spielen von FromSoftware beschäftigt.

Von den fast 500.000 Bloodborne-Spielern im Oktober sollen rund zwölf Prozent ebenfalls Elden Ring gespielt haben. Weitere sechs Prozent beschäftigten sich mit Dark Souls III, während fünf Prozent auch Sekiro: Shadows Die Twice spielten.

Umgerechnet entsprechen diese Anteile ungefähr 60.000 Spielern bei Elden Ring, 30.000 bei Dark Souls III und 25.000 bei Sekiro, sofern man für die Berechnung von exakt 500.000 Bloodborne-Spielern ausgeht.

Da Alinea Analytics lediglich von fast einer halben Million Spielern spricht, dienen diese Werte ausschließlich als grobe Veranschaulichung der genannten Prozentanteile.

Die Überschneidungen zeigen, dass ein Teil der Community regelmäßig zwischen den verschiedenen Produktionen des japanischen Entwicklerstudios wechselt.

Rhys Elliott sieht darin eine Gruppe von Spielern, die sich dauerhaft mit den unterschiedlichen FromSoftware-Titeln beschäftigt.

Gerade die unterschiedlichen Kampfsysteme, Spielwelten und Herausforderungen dürften dafür sorgen, dass ältere Produktionen auch nach vielen Jahren ihren Reiz behalten.

Wie zuverlässig sind die Zahlen von Alinea Analytics?

Bei der Einordnung der neuen Statistiken ist zu beachten, dass es sich nicht um offizielle Angaben von Sony oder FromSoftware handelt.

Alinea Analytics erstellt seine Auswertungen auf Basis eigener Marktforschungsmethoden und veröffentlicht daraus abgeleitete Schätzungen zu Verkäufen, Umsätzen und Spieleraktivitäten.

Solche Analysen können wichtige Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung einzelner Spiele liefern, müssen jedoch nicht vollständig mit den internen Daten der jeweiligen Publisher übereinstimmen.

Auch Branchenjournalist und Insider Jeff Grubb äußerte sich in der Vergangenheit zur Zuverlässigkeit entsprechender Prognosen.

Seiner Einschätzung nach seien die Auswertungen von Alinea Analytics zwar nicht vollkommen präzise, könnten den tatsächlichen Verkaufszahlen jedoch näherkommen als die Schätzungen anderer Marktforschungsunternehmen.

Eine unabhängige Bestätigung der aktuellen Bloodborne-Zahlen liegt dennoch nicht vor.

Die genannten Werte sollten deshalb als Schätzungen und nicht als offiziell bestätigte Verkaufs- beziehungsweise Spielerstatistiken verstanden werden.

Fans wünschen sich weiterhin ein Bloodborne-Remaster für PS5

Die anhaltende Popularität von Bloodborne wirft erneut die Frage auf, warum Sony bislang keine technisch überarbeitete Version für PlayStation 5 veröffentlicht hat.

Seit Jahren wünschen sich Spieler ein Remaster oder Remake, das die Möglichkeiten moderner Konsolenhardware besser ausnutzt.

Besonders häufig werden eine höhere Bildrate, eine verbesserte Auflösung und kürzere Ladezeiten genannt.

Die ursprüngliche PS4-Version ist auf eine Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde ausgelegt. Auch auf der PlayStation 5 wird Bloodborne über die Abwärtskompatibilität weiterhin ohne offizielles Upgrade gespielt.

Gerade im Vergleich zu moderneren FromSoftware-Produktionen fällt diese technische Einschränkung zunehmend auf.

Wie eine technische Untersuchung von Digital Foundry zeigte, könnten entsprechende technische Verbesserungen das Spielerlebnis erheblich verändern.

Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine offizielle Umsetzung von Sony.

Eine Ankündigung für ein PS5-Remaster oder eine native PS5-Version liegt weiterhin nicht vor.

Selbst Shuhei Yoshida zeigte sich über das fehlende Remaster überrascht

Nicht nur innerhalb der Community sorgt das Ausbleiben einer technischen Neuauflage für Diskussionen.

Auch der frühere PlayStation-Manager Shuhei Yoshida äußerte in der Vergangenheit sein Unverständnis darüber, dass Bloodborne bislang keine überarbeitete Version für moderne PlayStation-Hardware erhalten hat.

Yoshida gehörte über viele Jahre zu den bekanntesten Persönlichkeiten innerhalb der PlayStation-Sparte und war eng mit zahlreichen Produktionen der PlayStation Studios verbunden.

Seine Aussagen verdeutlichen, dass die Diskussion um Bloodborne längst nicht mehr ausschließlich von Fans geführt wird.

Dennoch bleibt unklar, welche konkreten Gründe einer offiziellen Neuauflage entgegenstehen.

Immer wieder tauchten Berichte auf, nach denen unterschiedliche Entwicklerstudios Interesse an einer entsprechenden Umsetzung gezeigt haben sollen.

Bislang führte jedoch keines dieser Vorhaben zu einer offiziellen Ankündigung.

Bluepoint Games soll Interesse an einem Bloodborne-Remake gehabt haben

Besonders häufig wurde in diesem Zusammenhang Bluepoint Games genannt.

Das Studio hatte bereits mit dem Remake von Demon’s Souls für PlayStation 5 gezeigt, wie sich ein älteres FromSoftware-Spiel technisch und grafisch modernisieren lässt.

Entsprechend naheliegend erschien für viele Spieler die Vorstellung, dass Bluepoint auch Bloodborne eine vergleichbare Neuauflage spendieren könnte.

Laut einem Bericht vom Februar 2026 soll Bluepoint tatsächlich Interesse an einem entsprechenden Projekt gehabt haben.

Das Vorhaben sei demnach jedoch an einem Veto gescheitert, das in den Berichten mit FromSoftware in Verbindung gebracht wurde.

Offiziell bestätigt wurden die genauen Hintergründe einer solchen Entscheidung allerdings nicht.

Deshalb bleibt offen, welche konkreten Gespräche tatsächlich stattgefunden haben und welche Bedingungen einer möglichen Neuauflage entgegenstanden.

Auch andere Studios sollen Bloodborne-Projekte vorgeschlagen haben

Die Berichte über Bluepoint Games stellen offenbar keinen Einzelfall dar.

Weitere Gerüchte aus dem März 2026 deuteten darauf hin, dass auch andere Entwicklerstudios Ideen für neue Projekte innerhalb des Bloodborne-Universums vorgeschlagen haben sollen.

Dabei ging es den Berichten zufolge nicht ausschließlich um ein Remaster oder Remake des ursprünglichen Spiels.

Auch neue Produktionen, die auf der bestehenden Spielwelt aufbauen könnten, sollen diskutiert worden sein.

Welche konkreten Konzepte dabei entstanden und wie weit entsprechende Überlegungen fortgeschritten waren, ist nicht bekannt.

Ebenso wenig gibt es eine offizielle Bestätigung dafür, dass Sony oder FromSoftware derzeit aktiv an einem neuen Bloodborne-Projekt arbeiten.

Die verschiedenen Berichte verdeutlichen jedoch, dass die Marke auch innerhalb der Spieleindustrie weiterhin auf Interesse stößt.

Bloodborne ist aktuell für 4,99 € im PlayStation Store erhältlich

Wer Bloodborne bislang noch nicht gespielt hat oder den Klassiker nach längerer Zeit erneut erleben möchte, kann derzeit von einer Rabattaktion im deutschen PlayStation Store profitieren.

Die Standard Edition wird aktuell für 4,99 € angeboten. Gegenüber dem regulären Verkaufspreis entspricht dies einer Ersparnis von 75 Prozent.

Das Angebot gilt nach den vorliegenden Angaben noch bis zum 5. November 2026 um 0:59 Uhr deutscher Zeit.

Interessierte können die reduzierte Version direkt über den PlayStation Store erwerben.

Alternativ steht das Spiel weiterhin über den Spielekatalog von PlayStation Plus Extra zur Verfügung.

Damit bietet sich insbesondere für neue Spieler eine günstige Gelegenheit, den düsteren Action-Rollenspielklassiker nachzuholen.

Bloodborne beweist seine anhaltende Popularität auch ohne Nachfolger

Die neuen Auswertungen von Alinea Analytics verdeutlichen, dass Bloodborne auch mehr als elf Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung weiterhin eine aktive Fangemeinde besitzt.

Mit geschätzten 10,4 Millionen verkauften Exemplaren, einem Gesamtumsatz von rund 317 Millionen US-Dollar und weiteren 251.000 Verkäufen im Jahr 2026 bleibt der Titel wirtschaftlich relevant.

Besonders bemerkenswert sind die fast 500.000 Spieler im Oktober sowie die geschätzten 5,7 Millionen Nutzer, die Bloodborne über den PlayStation-Plus-Spielekatalog ausprobiert haben sollen.

Gleichzeitig zeigen die Überschneidungen mit Elden Ring, Dark Souls III und Sekiro, dass viele FromSoftware-Fans regelmäßig zu älteren Produktionen des Studios zurückkehren.

Ob diese anhaltende Nachfrage Sony und FromSoftware irgendwann zu einem Remaster, Remake oder sogar einem Nachfolger bewegen wird, bleibt allerdings offen.

Bislang gibt es keine offizielle Ankündigung zu einer neuen Bloodborne-Produktion. Die aktuellen Schätzungen machen jedoch deutlich, dass das Interesse an der düsteren Welt von Yharnam auch im Jahr 2026 keineswegs verschwunden ist.

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