Die neue Resident Evil-Verfilmung von Regisseur Zach Cregger setzt ihren erfolgreichen Kinolauf fort und hat einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht. Wie das Branchenmagazin Variety berichtet, konnte der Horrorfilm mittlerweile weltweit mehr als 400 Millionen US-Dollar einspielen. Damit ist die Videospieladaption nicht nur der erfolgreichste Film der Resident-Evil-Reihe, sondern steht auch unmittelbar vor dem Einzug in die Top 10 der kommerziell erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten. Angesichts des anhaltenden Erfolgs rückt zudem eine mögliche Fortsetzung immer stärker in den Mittelpunkt. Cregger selbst hat bereits durchblicken lassen, dass er sich weitere Geschichten innerhalb des Resident Evil-Universums vorstellen könnte.
Resident Evil überschreitet weltweit die Marke von 400 Millionen US-Dollar
Die neueste Verfilmung der bekannten Resident Evil-Reihe entwickelt sich für Sony Pictures und Constantin Film zu einem beachtlichen Kinoerfolg. Nachdem der Horrorfilm bereits im September 2026 einen erfolgreichen Kinostart hinlegte, konnte die Produktion ihre Einnahmen auch in den darauffolgenden Wochen kontinuierlich steigern.
Bereits am ersten Wochenende spielte Resident Evil weltweit mehr als 100 Millionen US-Dollar ein und legte damit den Grundstein für einen erfolgreichen Kinolauf. Die positive Resonanz von Kritikern und Zuschauern sorgte anschließend dafür, dass sich der Film über mehrere Wochen hinweg in den Kinos behaupten konnte.
Nun hat die Produktion an ihrem siebten Kinowochenende einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Laut einem Bericht des US-Branchenmagazins Variety überschritt Resident Evil am vergangenen Wochenende die Marke von 400 Millionen US-Dollar an den weltweiten Kinokassen.
Besonders bemerkenswert ist dieses Ergebnis angesichts des vergleichsweise überschaubaren Produktionsbudgets. Die Herstellungskosten sollen sich auf rund 75 Millionen US-Dollar belaufen haben. Damit hat der Film bereits mehr als das Fünffache seines Produktionsbudgets eingespielt, wobei die weltweiten Kinoeinnahmen nicht mit dem tatsächlichen Gewinn gleichzusetzen sind. Von den Einnahmen müssen unter anderem die Anteile der Kinobetreiber sowie Marketing- und Vertriebskosten berücksichtigt werden.
Dennoch unterstreicht das Ergebnis den kommerziellen Erfolg der Neuverfilmung, die sich mittlerweile zu einer der erfolgreichsten Horrorproduktionen des Jahres entwickelt hat.
Zach Creggers Neuverfilmung übertrifft sämtliche bisherigen Resident Evil-Filme
Schon vor dem Erreichen der 400-Millionen-Dollar-Marke hatte Resident Evil mehrere bedeutende Rekorde aufgestellt. Die neue Adaption übertraf die bisherigen Kinoergebnisse der Filmreihe und entwickelte sich damit zur kommerziell erfolgreichsten Resident-Evil-Verfilmung.
Zuvor hatte Resident Evil: The Final Chapter aus dem Jahr 2016 mit weltweiten Einnahmen von rund 314 Millionen US-Dollar den Franchise-Rekord gehalten. Die Neuverfilmung von Zach Cregger konnte diese Bestmarke bereits im Oktober hinter sich lassen und ihren Vorsprung seitdem weiter ausbauen.
Auch für den Regisseur selbst stellt der Film einen wichtigen Meilenstein dar. Cregger, der unter anderem durch den Horrorfilm Barbarian bekannt wurde, konnte mit Resident Evil seinen bislang größten kommerziellen Kinoerfolg erzielen.
Neben den finanziellen Ergebnissen sorgte die Produktion auch durch ihre Kritiken für Aufmerksamkeit. Der Film wurde von zahlreichen Kritikern positiv aufgenommen und konnte sich laut den vorliegenden Berichten sowohl innerhalb der Resident-Evil-Filmreihe als auch unter den Live-Action-Videospielverfilmungen besonders hohe Bewertungen sichern.
Damit gelingt der Neuinterpretation etwas, das früheren Verfilmungen der Reihe nur eingeschränkt vergönnt war: Sie verbindet einen großen kommerziellen Erfolg mit einer ausgesprochen positiven kritischen Resonanz.
Resident Evil steht unmittelbar vor den zehn erfolgreichsten Horrorfilmen aller Zeiten
Mit einem weltweiten Einspielergebnis von mehr als 400 Millionen US-Dollar bewegt sich Resident Evil inzwischen in einer Größenordnung, die nur wenige Horrorfilme erreichen.
Nach der im Bericht verwendeten Rangliste belegt die Neuverfilmung derzeit den elften Platz unter den kommerziell erfolgreichsten Horrorfilmen aller Zeiten. Damit fehlt nur noch ein vergleichsweise geringer Betrag, um in die Top 10 vorzustoßen.
Auf dem zehnten Rang befindet sich aktuell der Horrorfilm Backrooms, der weltweit rund 400,6 Millionen US-Dollar eingespielt haben soll.
Der Abstand zwischen den beiden Produktionen ist damit äußerst gering. Sollte Resident Evil seine Einnahmen in den kommenden Tagen weiter steigern, könnte die Verfilmung den Konkurrenten bereits in Kürze überholen.
Ein Einzug in die Top 10 wäre für die Resident-Evil-Marke ein weiterer bedeutender Erfolg. Schließlich haben es nur wenige Videospieladaptionen geschafft, innerhalb des Horrorfilmgenres derart hohe Einnahmen zu erzielen.
Allerdings hängt die genaue Platzierung auch davon ab, welche Produktionen bei der jeweiligen Rangliste dem Horrorgenre zugeordnet werden. Die im Bericht genannten Platzierungen beziehen sich auf die dort verwendete Einordnung.
Analysten rechnen mit bis zu 425 Millionen US-Dollar
Obwohl Resident Evil bereits seit mehreren Wochen in den Kinos läuft, ist der kommerzielle Erfolg noch nicht abgeschlossen. Die Produktion zieht weiterhin Zuschauer an und könnte ihre weltweiten Einnahmen in den kommenden Wochen zusätzlich steigern.
Laut den im Ausgangsbericht genannten Prognosen rechnen Branchenanalysten mit einem endgültigen Einspielergebnis zwischen 415 und 425 Millionen US-Dollar.
Sollte sich diese Einschätzung bestätigen, würde Resident Evil nicht nur die Marke von 400 Millionen US-Dollar deutlich hinter sich lassen, sondern auch den aktuell zehntplatzierten Backrooms überholen.
Damit könnte sich der Film langfristig unter den zehn erfolgreichsten Horrorproduktionen der Kinogeschichte etablieren.
Ob die Prognosen tatsächlich erreicht werden, hängt allerdings von der weiteren Entwicklung an den internationalen Kinokassen ab. Besonders entscheidend dürfte sein, wie lange der Film in den wichtigsten Märkten weiterhin ein größeres Publikum erreicht.
Schon jetzt steht jedoch fest, dass die Neuverfilmung die bisherigen kommerziellen Erwartungen deutlich übertroffen hat und für die beteiligten Unternehmen zu einem wichtigen Erfolg geworden ist.
Wird Resident Evil nach dem Kinoerfolg eine Fortsetzung erhalten?
Angesichts der hohen Einnahmen stellt sich zunehmend die Frage, ob Sony Pictures und Constantin Film eine Fortsetzung in Auftrag geben werden.
Bislang wurde ein zweiter Teil der Neuverfilmung nicht offiziell angekündigt. Allerdings könnte der enorme Erfolg an den Kinokassen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Verantwortlichen über eine weitere Produktion nachdenken.
Interessanterweise hatte Regisseur Zach Cregger seinen Resident-Evil-Film ursprünglich als eigenständiges Projekt geplant. Nach seinen früheren Aussagen sollte die Produktion eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen und zugleich sein erster und letzter Ausflug in ein großes bestehendes Franchise bleiben.
Inzwischen scheint sich seine Haltung jedoch etwas verändert zu haben.
In jüngsten Interviews zeigte sich Cregger offen für die Möglichkeit, erneut in das Resident-Evil-Universum zurückzukehren. Der Regisseur erklärte, dass ihn die Arbeit an der Videospieladaption nachhaltig beschäftigt habe und er bereits über mögliche weitere Entwicklungen der Geschichte nachdenke.
Dabei spielt offenbar auch seine persönliche Begeisterung für die Videospielreihe eine wichtige Rolle. Cregger gilt selbst als Fan der von Capcom entwickelten Survival-Horror-Marke und konnte sich mit der Neuverfilmung intensiv mit deren Welt auseinandersetzen.
Zach Cregger hat bereits Ideen für einen möglichen zweiten Film
In seinen jüngsten Aussagen machte Cregger deutlich, dass er sich trotz seiner ursprünglichen Pläne bereits mit einer möglichen Fortsetzung beschäftigt.
Demnach könne er kaum verhindern, darüber nachzudenken, wie sich die Geschichte nach den Ereignissen des ersten Films weiterentwickeln ließe. Konkrete Ideen für ein weiteres Kapitel seien bereits vorhanden.
Welche Figuren, Schauplätze oder Handlungsstränge in einer möglichen Fortsetzung aufgegriffen werden könnten, ließ der Regisseur allerdings offen.
Auch ist bislang nicht bekannt, ob ein zweiter Film unmittelbar an die Handlung der Neuverfilmung anschließen oder eine andere Geschichte innerhalb des umfangreichen Resident-Evil-Universums erzählen würde.
Die Videospielreihe bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten. Seit dem ersten Resident Evil aus dem Jahr 1996 hat Capcom eine umfangreiche Welt mit unterschiedlichen Figuren, Schauplätzen und Bedrohungen geschaffen.
Ob sich Cregger bei einer möglichen Fortsetzung stärker an bestehenden Videospielen orientieren oder erneut eine eigenständige Geschichte entwickeln würde, bleibt daher abzuwarten.
Entscheidend ist zunächst, ob Sony Pictures und Constantin Film tatsächlich grünes Licht für einen weiteren Teil geben.
Der nächste Film des Regisseurs ist bereits für 2028 geplant
Selbst wenn eine Fortsetzung von Resident Evil offiziell bestätigt werden sollte, dürfte sich deren Umsetzung nicht unmittelbar anschließen.
Zach Cregger arbeitet bereits an seinem nächsten Filmprojekt, das den Titel The Flood trägt. Dabei handelt es sich um einen Science-Fiction-Thriller, in dem die Oscarpreisträgerin Jennifer Lawrence die Hauptrolle übernehmen soll.
Der Kinostart von The Flood ist derzeit für August 2028 vorgesehen.
Damit ist der Terminkalender des Regisseurs bereits auf längere Sicht gefüllt. Eine mögliche Rückkehr zur Resident-Evil-Reihe müsste entsprechend mit seinen bestehenden Verpflichtungen abgestimmt werden.
Ob Cregger bei einem weiteren Resident Evil-Film erneut die Regie übernehmen oder möglicherweise in anderer Funktion beteiligt sein könnte, ist bislang nicht bekannt.
Für Sony Pictures und Constantin Film dürfte der kommerzielle Erfolg allerdings ein starkes Argument darstellen, sich weiterhin mit der Zukunft der Marke im Kino zu beschäftigen.
Eine offizielle Entscheidung steht derzeit noch aus.
Resident Evil könnte einen neuen Maßstab für Videospielverfilmungen setzen
Der Erfolg von Resident Evil zeigt erneut, welches kommerzielle Potenzial bekannte Videospielmarken auf der Kinoleinwand besitzen.
Während Videospielverfilmungen in früheren Jahren häufig mit negativen Kritiken zu kämpfen hatten, konnten in jüngerer Vergangenheit mehrere Produktionen sowohl kommerziell als auch bei den Zuschauern überzeugen.
Resident Evil nimmt dabei eine besondere Position ein, da die Reihe bereits auf eine lange Filmgeschichte zurückblickt. Mit der Neuverfilmung gelang es den Verantwortlichen offenbar, das bekannte Survival-Horror-Franchise erfolgreich für ein neues Kinopublikum aufzubereiten.
Die positive Resonanz und die hohen Einnahmen könnten deshalb auch Einfluss darauf haben, wie zukünftige Verfilmungen bekannter Horror-Videospiele entwickelt werden.
Dabei bleibt abzuwarten, ob der Erfolg vor allem auf die Bekanntheit der Marke, die filmische Umsetzung von Zach Cregger oder die Kombination aus beiden Faktoren zurückzuführen ist.
Fest steht jedoch, dass die Neuverfilmung bereits jetzt deutlich höhere Einnahmen erzielt hat als sämtliche bisherigen Resident-Evil-Kinoproduktionen.
Resident Evil steuert auf den nächsten Kino-Rekord zu
Mit mehr als 400 Millionen US-Dollar weltweiten Kinoeinnahmen hat Zach Creggers Resident Evil einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht. Die Neuverfilmung ist bereits der erfolgreichste Film des Franchise und könnte in Kürze auch in die Top 10 der kommerziell erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten einziehen.
Aktuell liegt die Produktion laut der im Ausgangsbericht verwendeten Rangliste auf Platz elf und damit nur knapp hinter Backrooms. Analysten halten ein endgültiges Einspielergebnis zwischen 415 und 425 Millionen US-Dollar für möglich, womit die nächste Bestmarke in greifbare Nähe rücken würde.
Gleichzeitig wächst das Interesse an einer möglichen Fortsetzung. Regisseur Zach Cregger hat bereits eingeräumt, dass er sich weitere Geschichten innerhalb des Resident-Evil-Universums vorstellen könnte, obwohl er den Film ursprünglich als eigenständiges Projekt geplant hatte.
Eine offizielle Fortsetzung wurde bislang nicht bestätigt. Angesichts des anhaltenden Kinoerfolgs dürfte die Zukunft der Resident Evil-Filmreihe jedoch weiterhin für Gesprächsstoff sorgen.
In Deutschland startete Resident Evil am 17. September 2026 in den Kinos und läuft seitdem erfolgreich auf der großen Leinwand.



Kommentar verfassen