Der neue „Resident Evil“-Film von Regisseur Zach Cregger setzt seinen erfolgreichen Kinolauf fort. Nachdem die Neuinterpretation der Capcom-Reihe bereits das erfolgreichste Startwochenende der Filmreihe verbuchen konnte, folgt nun der nächste Meilenstein. Mit rund 103,5 Millionen US-Dollar ist der Horrorfilm bereits nach seinem zweiten Wochenende der erfolgreichste „Resident Evil“-Film auf dem nordamerikanischen Markt.
Resident Evil überschreitet in Nordamerika die 100-Millionen-Marke
Der neue „Resident Evil“-Film entwickelt sich auch finanziell zu einem großen Erfolg. Nach seinem zweiten Wochenende belaufen sich die Einnahmen in Nordamerika auf mittlerweile rund 103,5 Millionen US-Dollar.
Damit stellt die Neuinterpretation gleich zwei neue Bestmarken für das Franchise auf. Zum einen ist der Film der erste Teil der „Resident Evil“-Filmreihe, der in Nordamerika mehr als 100 Millionen US-Dollar eingespielt hat. Zum anderen wurde der bisherige Spitzenreiter deutlich überholt.
Diesen Platz belegte zuvor „Resident Evil: Afterlife“, der auf dem nordamerikanischen Markt insgesamt rund 60,1 Millionen US-Dollar einspielen konnte. Zach Creggers Film liegt damit bereits nach zwei Wochen deutlich vor dem bisherigen Rekordhalter.
Weltweites Einspielergebnis steigt auf mehr als 196 Millionen US-Dollar
Nicht nur in Nordamerika entwickelt sich „Resident Evil“ erfolgreich. Auch international steigen die Einnahmen weiter an. Nach lediglich zwei Wochen liegt das weltweite Einspielergebnis bereits bei mehr als 196,4 Millionen US-Dollar.
Dem gegenüber steht ein Produktionsbudget von ungefähr 75 Millionen US-Dollar. Damit hat der Film an den weltweiten Kinokassen bereits deutlich mehr als das Doppelte seines reinen Produktionsbudgets umgesetzt.
Der nächste große Franchise-Rekord befindet sich damit ebenfalls in Reichweite. Noch hält „Resident Evil: The Final Chapter“ die Bestmarke für das höchste weltweite Einspielergebnis innerhalb der Filmreihe. Der 2016 veröffentlichte Film erreichte insgesamt rund 314 Millionen US-Dollar.
Sollte sich der erfolgreiche Kinolauf der neuen Verfilmung fortsetzen, könnte auch diese Marke fallen. Laut dem Ausgangsbericht rechnen Analysten damit, dass Creggers „Resident Evil“ den bisherigen Franchise-Rekord noch übertreffen könnte.
Zach Cregger setzt auf einen neuen Blickwinkel
Einen wesentlichen Unterschied zu früheren „Resident Evil“-Verfilmungen stellt die Herangehensweise an die Geschichte dar. Anstatt bekannte Hauptfiguren der Videospiele in den Mittelpunkt zu rücken oder eine bereits bekannte Handlung unmittelbar nachzuerzählen, wollte Zach Cregger vor allem das Spielgefühl der Survival-Horror-Reihe auf die Kinoleinwand übertragen.
Im Mittelpunkt steht deshalb der von Austin Abrams gespielte Medizinkurier Bryan. Dieser gerät während des Ausbruchs in Raccoon City zur denkbar ungünstigsten Zeit in die Katastrophe.
Bryan ist dabei kein erfahrener Spezialagent oder kampferprobter Held. Stattdessen erlebt das Publikum die Ereignisse aus der Perspektive eines überforderten Zivilisten, der versucht, die Nacht und die Schrecken von Raccoon City zu überleben.
Dadurch unterscheidet sich der neue Film deutlich von früheren Kinoadaptionen und erzählt eine eigenständige Geschichte innerhalb des bekannten Szenarios.
Gore und Humor prägen die Neuinterpretation
Cregger kombiniert den Survival-Horror-Ansatz mit deutlichen Gore-Elementen und den für seine bisherigen Arbeiten charakteristischen Humoreinlagen. Bereits mit Filmen wie „Barbarian“ und „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ machte sich der Regisseur innerhalb des Horror-Genres einen Namen.
Dieser Ansatz kommt laut den genannten Bewertungen sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum gut an. Bei Rotten Tomatoes erreicht „Resident Evil“ derzeit eine Kritikerwertung von 96 Prozent, während die Publikumsbewertung bei 91 Prozent liegt.
Damit kann die Videospielverfilmung neben ihrem kommerziellen Erfolg auch weiterhin hohe Bewertungen vorweisen.
Eine Fortsetzung ist bislang nicht bestätigt
Ob der erfolgreiche Kinostart unmittelbar zu einer Fortsetzung führen wird, steht derzeit noch nicht fest. Eine offizielle Ankündigung eines weiteren Films liegt bislang nicht vor.
Zach Cregger hatte allerdings bereits zuvor erklärt, dass er Ideen für einen möglichen weiteren „Resident Evil“-Film besitzt. Gleichzeitig wollte sich der Regisseur angesichts des damals noch bevorstehenden Kinostarts nicht auf eine Fortsetzung festlegen und zunächst die Entwicklung des aktuellen Films abwarten.
Die bisherigen Zahlen liefern nun zumindest eine erfolgreiche wirtschaftliche Grundlage für weitere Überlegungen. Ob Sony Pictures und die weiteren Beteiligten tatsächlich grünes Licht für einen Nachfolger geben und Cregger erneut die Regie übernehmen würde, bleibt abzuwarten.
Resident Evil läuft seit Mitte September in den deutschen Kinos
In Deutschland können sich Zuschauer bereits seit dem 17. September 2026 selbst ein Bild von Zach Creggers Interpretation der bekannten Capcom-Reihe machen.
Nach zwei Wochen steht der Film weltweit bei mehr als 196,4 Millionen US-Dollar und hat mit 103,5 Millionen US-Dollar in Nordamerika bereits einen historischen Franchise-Rekord aufgestellt. Als nächstes könnte nun die weltweite Bestmarke von „Resident Evil: The Final Chapter“ mit 314 Millionen US-Dollar ins Visier geraten.


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