Bungie hat sich mit einem umfangreichen Community-Update zur Zukunft von Destiny und Marathon geäußert und dabei zahlreiche Neuigkeiten für die Fans der beiden Spielereihen bekannt gegeben. Im Mittelpunkt steht die geplante Rückkehr zahlreicher Inhalte aus Destiny 2, die in der Vergangenheit aus dem Spiel entfernt wurden. Darunter befinden sich die ursprüngliche Kampagne Der Rote Krieg sowie die Erweiterungen Fluch des Osiris, Kriegsgeist und Forsaken. Auch frühere Strikes, Raids und die beliebte Menagerie-Aktivität sollen zurückkehren. Gleichzeitig arbeitet Bungie an einer langfristigen Zukunft für das Destiny-Universum und kündigt weitere Informationen für Februar 2027 an.

Bungie startet neue Community-Updates und verspricht mehr Transparenz

Nach einer längeren Pause hat Bungie am 29. Oktober 2026 ein neues Format zur Kommunikation mit seiner Community vorgestellt. Unter dem Namen „Bungie Community Update“ möchte das Entwicklerstudio künftig ausführlicher über die aktuellen Entwicklungen innerhalb des Unternehmens sowie die Zukunft seiner Spiele informieren.

Das neue Format soll allerdings nicht wöchentlich erscheinen, wie es bei den bekannten „This Week in Destiny“- beziehungsweise „This Week at Bungie“-Beiträgen der Fall war. Stattdessen möchte Bungie größere Updates veröffentlichen, sobald konkrete und aussagekräftige Informationen vorliegen.

Dabei sollen sowohl Destiny als auch Marathon und allgemeine Entwicklungen innerhalb des Studios behandelt werden. Zusätzlich prüft Bungie weitere Kommunikationsmöglichkeiten, darunter Podcasts, Livestreams und Frage-und-Antwort-Runden mit den Entwicklern.

Im ersten Community-Update kommt Josh Deane, Head of Product bei Bungie, ausführlich zu Wort. Er beantwortet Fragen zur Wiederherstellung früherer Destiny 2-Inhalte, erläutert die aktuelle Situation des Studios und gibt einen ersten Ausblick auf die langfristigen Pläne.

Besonders wichtig sei es Bungie, das verlorene Vertrauen der Community zurückzugewinnen. Das Studio möchte deshalb nicht einfach neue Projekte ankündigen, sondern zunächst konkrete Verbesserungen umsetzen und die Spieler regelmäßig über den Fortschritt informieren.

Destiny 2 soll nach der Einstellung des regulären Betriebs wieder vollständiger werden

Ein zentrales Thema des Community-Updates ist die Zukunft von Destiny 2 nach der Ankündigung, den regulären Live-Service-Betrieb einzustellen.

Josh Deane beschreibt die Monate vor dieser Entscheidung als eine der schwierigsten Phasen in der Geschichte des Studios. Für zahlreiche Entwickler sei Destiny über viele Jahre weit mehr als ein gewöhnliches Videospiel gewesen.

Auch die Reaktionen der Community hätten die Verantwortlichen stark beschäftigt. Zahlreiche Spieler teilten persönliche Erinnerungen, äußerten ihre Enttäuschung über die ungewisse Zukunft und machten deutlich, welche Bedeutung das Destiny-Universum für sie besitzt.

Laut Deane habe die leidenschaftliche Unterstützung der Community dazu beigetragen, die zukünftige Ausrichtung des Studios neu zu überdenken.

Statt das Ende des regulären Betriebs ausschließlich als Abschied zu betrachten, möchte Bungie die Gelegenheit nutzen, um das bestehende Spiel wieder zugänglicher und vollständiger zu gestalten.

Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte Unvaulting-Initiative. Mit diesem Projekt sollen zahlreiche Inhalte zurückkehren, die im Laufe der Jahre aus Destiny 2 entfernt wurden.

Bungie betrachtet die Wiederherstellung dieser Inhalte als ersten wichtigen Schritt, um das Vertrauen der Spieler zurückzugewinnen und gleichzeitig die Grundlage für die weitere Entwicklung der Marke zu schaffen.

Der Rote Krieg, Fluch des Osiris, Kriegsgeist und Forsaken sollen zurückkehren

Besonders erfreulich dürften die konkreten Pläne zur Rückkehr früherer Kampagnen sein. Bungie bestätigt, dass die erste Phase der Unvaulting-Initiative mehrere zentrale Story-Inhalte von Destiny 2 umfassen soll.

Dazu gehört zunächst die ursprüngliche Kampagne Der Rote Krieg, mit der Destiny 2 im September 2017 veröffentlicht wurde. Die Handlung begleitet die Hüter im Kampf gegen die Kabale und deren Anführer Dominus Ghaul, der die Letzte Stadt angreift und versucht, die Macht des Reisenden an sich zu reißen.

Ebenfalls zurückkehren soll Fluch des Osiris, die erste Erweiterung von Destiny 2. Sie führte die Spieler auf den Merkur und beschäftigte sich mit dem legendären Warlock Osiris sowie den Geheimnissen der Vex.

Auch die Erweiterung Kriegsgeist ist Bestandteil der angekündigten Rückkehr. In dieser Geschichte reisen die Hüter zum Mars und beschäftigen sich mit der mächtigen Kriegs-KI Rasputin sowie neuen Bedrohungen.

Mit Forsaken möchte Bungie außerdem eine der bekanntesten Erweiterungen des Spiels wieder zugänglich machen. Die Geschichte führte die Spieler unter anderem in die Wirrbucht und die Träumende Stadt und behandelte die Ereignisse rund um Cayde-6 und Uldren Sov.

Damit sollen vier wichtige Kampagnen beziehungsweise Erweiterungsabschnitte wieder spielbar werden, die über Jahre hinweg einen bedeutenden Bestandteil der Destiny 2-Geschichte bildeten.

Bungie betont, dass die Inhalte der ersten Unvaulting-Phase allen Spielern zur Verfügung stehen sollen.

Auch frühere Strikes, Raids und Raid-Trakte werden wiederhergestellt

Neben den Kampagnen plant Bungie die Rückkehr zahlreicher weiterer Aktivitäten aus den entsprechenden Veröffentlichungen.

Dazu gehören insbesondere die Strikes, die ursprünglich gemeinsam mit Der Rote Krieg, Fluch des Osiris, Kriegsgeist und Forsaken veröffentlicht wurden.

Diese kooperativen Missionen gehörten über viele Jahre zum Kern des Destiny 2-Spielerlebnisses und boten Gruppen die Möglichkeit, besondere Gegner und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Darüber hinaus sollen auch frühere Raids und Raid-Trakte wiederhergestellt werden.

Raids gehören zu den anspruchsvollsten Aktivitäten des Destiny-Universums und erfordern in der Regel eine enge Zusammenarbeit mehrerer Spieler. Neben mächtigen Bossgegnern stehen dabei komplexe Mechaniken und besondere Belohnungen im Mittelpunkt.

Durch die Entfernung älterer Inhalte waren zahlreiche dieser Aktivitäten über längere Zeit nicht mehr im regulären Spiel verfügbar.

Die geplante Rückkehr könnte deshalb insbesondere für langjährige Fans interessant sein, die frühere Herausforderungen erneut erleben möchten.

Gleichzeitig erhalten neuere Spieler die Möglichkeit, Inhalte kennenzulernen, die bislang nicht mehr zugänglich waren.

Allerdings hat Bungie noch nicht im Detail erklärt, welche Anpassungen die zurückkehrenden Aktivitäten erhalten werden. Insbesondere bei älteren Raids könnten weitere Überarbeitungen erforderlich sein, um sie sinnvoll in die heutige Spielstruktur einzubinden.

Die beliebte Menagerie kehrt mit überarbeiteten Belohnungen zurück

Eine weitere bestätigte Rückkehr betrifft die Menagerie.

Die Aktivität wurde ursprünglich im Rahmen der Saison der Opulenz eingeführt und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Bestandteil von Destiny 2.

In der Menagerie mussten mehrere Spieler unterschiedliche Herausforderungen bewältigen und sich durch verschiedene Begegnungen kämpfen. Besonders das abwechslungsreiche Aktivitätsdesign und die gezielte Jagd nach bestimmten Ausrüstungsgegenständen sorgten für eine große Beliebtheit innerhalb der Community.

Bungie erklärt, dass die Menagerie auch innerhalb des Entwicklerteams einen besonderen Stellenwert besitzt.

Zudem habe das Studio über Jahre hinweg zahlreiche Wünsche aus der Community erhalten, die Aktivität wieder ins Spiel aufzunehmen.

Im Rahmen der ersten Unvaulting-Phase soll die Menagerie deshalb zurückkehren.

Dabei plant Bungie auch die Wiedereinführung beziehungsweise Überarbeitung der zugehörigen Belohnungen. Konkrete Angaben zu den verfügbaren Waffen, Ausrüstungsgegenständen oder möglichen neuen Belohnungssystemen wurden allerdings noch nicht gemacht.

Die Rückkehr der Menagerie gehört damit neben den klassischen Kampagnen und Raids zu den wichtigsten bestätigten Bestandteilen der Initiative.

Bungie untersucht auch die Rückkehr alter Planeten und frei erkundbarer Gebiete

Neben den bereits vorgesehenen Inhalten beschäftigt sich Bungie mit weiteren Möglichkeiten, Destiny 2 langfristig wieder vollständiger zu gestalten.

Dazu gehört unter anderem die Rückkehr früherer frei erkundbarer Schauplätze.

Im Gespräch sind verschiedene Aktivitäten, die ursprünglich auf den inzwischen entfernten Zielgebieten verfügbar waren. Dazu zählen öffentliche Events, Verlorene Sektoren und das Eskalationsprotokoll.

Insbesondere das Eskalationsprotokoll auf dem Mars gehörte zu den bekannten Aktivitäten der Kriegsgeist-Erweiterung und stellte Spieler vor mehrere aufeinanderfolgende Gegnerwellen.

Bungie weist allerdings darauf hin, dass diese Inhalte derzeit lediglich als zusätzliche Entwicklungsziele untersucht werden.

Eine Veröffentlichung zum Start der Unvaulting-Initiative ist deshalb nicht garantiert.

Das Studio möchte zunächst prüfen, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um die entsprechenden Schauplätze und Aktivitäten erneut zugänglich zu machen.

Weitere Informationen sollen folgen, sobald die Arbeiten weiter fortgeschritten sind.

Saisonale Aktivitäten und zusätzliche PvP-Karten könnten ebenfalls zurückkommen

Auch die Rückkehr früherer saisonaler Aktivitäten wird von Bungie untersucht.

Dabei betrachtet das Entwicklerstudio Inhalte aus einem längeren Zeitraum, der von der Sonnenuhr aus Saison 9 bis zur Aktivität The Coil aus Saison 23 reicht.

Über die Jahre hinweg hatte Destiny 2 zahlreiche saisonale Spielmodi erhalten, die häufig nur während eines begrenzten Zeitraums verfügbar waren.

Mit dem Ende der jeweiligen Saison oder im Zuge späterer Änderungen verschwanden viele dieser Aktivitäten wieder aus dem Spiel.

Bungie möchte nun prüfen, ob sich zumindest ein Teil dieser Inhalte dauerhaft zurückbringen lässt.

Darüber hinaus untersucht das Studio mögliche Überarbeitungen älterer Raid- und Raid-Trakt-Waffen.

Auch zusätzliche PvP-Karten stehen auf der Liste potenzieller Rückkehrer.

Allerdings handelt es sich bei diesen Punkten ausdrücklich um optionale Entwicklungsziele. Ob sämtliche genannten Aktivitäten tatsächlich wieder erscheinen, hängt von den technischen Möglichkeiten und den verfügbaren Ressourcen ab.

Einige Destiny-2-Inhalte werden vorerst nicht zurückkehren

Trotz der umfangreichen Wiederherstellungspläne macht Bungie deutlich, dass nicht alle früheren Inhalte eine realistische Perspektive für eine Rückkehr besitzen.

Für mehrere Bereiche sieht das Studio derzeit keinen konkreten Weg, diese technisch oder strategisch sinnvoll wiederherzustellen.

Dazu gehört unter anderem eine umfassend überarbeitete New Light-Erfahrung, mit der neue Spieler an Destiny 2 herangeführt werden könnten.

Auch frühere saisonale Story-Missionen stehen aktuell nicht auf dem Wiederherstellungsplan.

Dasselbe gilt für die Gambit-Karte Kell’s Grave und ehemalige saisonale Treffpunkte wie das Eliksni-Viertel.

Bungie begründet diese Einschränkungen mit technischen Herausforderungen und strategischen Prioritäten.

Das Studio müsse sorgfältig abwägen, wie viele Ressourcen in die Wiederherstellung alter Inhalte investiert werden können, ohne die Entwicklung zukünftiger Destiny-Projekte zu gefährden.

Damit ist die Unvaulting-Initiative zwar umfangreich angelegt, stellt aber keine verbindliche Zusage dar, sämtliche jemals entfernten Inhalte zurückzubringen.

Unvaulting befindet sich in der Vorproduktion und soll rund zwölf Monate Entwicklungszeit benötigen

Neben den konkreten Inhalten gibt Bungie auch einen ersten Einblick in den zeitlichen Ablauf des Projekts.

Demnach erhielt die Initiative bereits im Juni 2026 eine erste interne Freigabe. Anschließend prüfte das Studio die technische Machbarkeit und suchte nach einem geeigneten Entwicklungspartner, der bei der Wiederherstellung unterstützen kann.

Im September konnten wichtige Annahmen bestätigt werden, woraufhin Bungie seine Pläne öffentlich vorstellte.

Aktuell befindet sich das Projekt in einer Vorproduktions- und Testphase.

In diesem Abschnitt wird überprüft, ob die Übertragung der alten Inhalte zuverlässig funktioniert und die angestrebten Qualitätsstandards erfüllt werden können.

Bungie geht davon aus, dass diese Phase ungefähr bis Januar oder Februar 2027 dauern wird.

Anschließend soll die eigentliche Hauptproduktion beginnen.

Für die vollständige Übertragung der vorgesehenen Inhalte rechnet das Studio derzeit mit einer Entwicklungszeit von ungefähr zwölf Monaten.

Daraus ergibt sich ein möglicher Abschluss der Hauptarbeiten Anfang 2028, sofern die Planungen eingehalten werden können.

Ein verbindlicher Veröffentlichungstermin wurde jedoch noch nicht genannt. Auch ob die Inhalte gleichzeitig oder schrittweise erscheinen werden, bleibt vorerst offen.

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Bungie plant weitere Destiny 2-Inhalte zur Feier der Community

Die Wiederherstellung früherer Inhalte ist allerdings nicht das einzige Vorhaben, an dem Bungie derzeit arbeitet.

Josh Deane kündigt außerdem eine besondere Feier innerhalb von Destiny 2 an, die über das bereits bekannte Monument of Triumph hinausgehen soll.

Das Studio möchte der Community zusätzliche Inhalte und Updates bieten, um die langjährige Geschichte des Spiels angemessen zu würdigen.

Konkrete Informationen über den Umfang dieser geplanten Feierlichkeiten liegen bislang nicht vor.

Bungie spricht jedoch ausdrücklich von neuen Updates, die Spieler innerhalb des bestehenden Destiny 2 erleben können sollen.

Weitere Einzelheiten sind für Februar 2027 vorgesehen.

Dabei möchte das Studio auch einen neuen Fortschrittsbericht veröffentlichen, der einen Überblick über den aktuellen Stand des Projekts geben soll.

Die geplanten Feierlichkeiten sollen damit ein weiterer Bestandteil der Übergangsphase werden, während Bungie gleichzeitig an der langfristigen Zukunft des Destiny-Universums arbeitet.

Destiny Legacy soll die Geschichte der Reihe langfristig bewahren

Ein weiteres Projekt trägt derzeit die Bezeichnung Destiny Legacy.

Bungie erklärt, dass die Geschichte des Franchise bereits vor mehr als einem Jahrzehnt begonnen habe und die gesamte Erfahrung auch auf den Plattformen zugänglich sein sollte, auf denen die Spieler heute unterwegs sind.

Was genau hinter Destiny Legacy steckt, wurde allerdings noch nicht vollständig erläutert.

Die Aussagen deuten darauf hin, dass Bungie über die Wiederherstellung einzelner Destiny 2-Inhalte hinaus an einer umfassenderen Bewahrung der bisherigen Spielgeschichte arbeitet.

Ob dies auch konkrete Pläne für Inhalte aus dem ersten Destiny, technische Modernisierungen oder neue Möglichkeiten zur Nutzung älterer Veröffentlichungen umfasst, bleibt abzuwarten.

Bungie hat hierzu noch keine detaillierten Funktionen oder Plattformen bestätigt.

Weitere Informationen sollen Anfang 2027 folgen. Auch für Destiny Legacy ist im Februar ein neuer Fortschrittsbericht vorgesehen.

Das Projekt ist damit ein weiterer Bestandteil der langfristigen Strategie, die bisherigen Abenteuer der Hüter für die Zukunft zu erhalten.

Bungie arbeitet an einer neuen Zukunft für Destiny

Neben der Wiederherstellung der Vergangenheit verfolgt Bungie ein deutlich größeres Ziel.

Das Entwicklerstudio möchte eine neue langfristige Zukunft für das Destiny-Universum entwickeln.

Josh Deane spricht dabei von einem mehrstufigen Plan, der die Geschichte der Reihe würdigen und gleichzeitig neue Möglichkeiten für kommende Projekte eröffnen soll.

Die Verantwortlichen befinden sich allerdings noch in einer frühen Entwicklungs- und Prüfungsphase.

Neue Konzepte müssen zunächst untersucht, technisch bewertet und hinsichtlich ihrer langfristigen Machbarkeit überprüft werden.

Bungie betont, dass innovative Projekte gerade in dieser Phase kleinere Teams benötigen, um unterschiedliche Ideen ausprobieren zu können.

Erst wenn ein Konzept ausreichend ausgearbeitet und bestätigt wurde, sei es sinnvoll, die Produktion mit zusätzlichen Mitarbeitern und Ressourcen auszuweiten.

Das Studio möchte damit vermeiden, neue Projekte zu früh mit großen Entwicklungsteams zu besetzen und dadurch unnötige organisatorische Schwierigkeiten zu verursachen.

Langfristig verfolgt Bungie das Ziel, eine neue und dauerhaft tragfähige Zukunft für Destiny aufzubauen.

Wie diese konkret aussehen wird, ist derzeit allerdings noch nicht bekannt.

Ein weiteres geheimes Destiny-Projekt befindet sich in Planung

Besonders interessant ist ein weiterer Punkt innerhalb des Community-Updates, der von Bungie bewusst geheim gehalten wird.

Neben den geplanten Destiny 2-Feierlichkeiten und Destiny Legacy führt das Studio ein zusätzliches Projekt auf, dessen Bezeichnung vollständig geschwärzt wurde.

Der Eintrag wird lediglich mit „Redacted“ beziehungsweise einem noch nicht festgelegten Zeitplan versehen.

Als Hinweis nennt Bungie eine kurze Nachricht, die sinngemäß mit „Wir sind zurück“ übersetzt werden kann.

Weitere Informationen zum Inhalt des Projekts gibt es bislang nicht.

Ob es sich um ein neues Destiny-Spiel, eine umfangreiche Weiterentwicklung der bestehenden Reihe oder ein anderes Vorhaben innerhalb des Franchise handelt, lässt Bungie ausdrücklich offen.

Auch ein möglicher Veröffentlichungstermin oder konkrete Plattformen werden nicht genannt.

Damit bleibt das geheime Projekt vorerst einer der größten offenen Punkte innerhalb der zukünftigen Destiny-Planungen.

Keine neue Destiny-Ankündigung bei den Game Awards 2026

Wer auf eine große Enthüllung bei den diesjährigen The Game Awards hofft, muss sich allerdings noch gedulden.

Bungie stellt ausdrücklich klar, dass für die Veranstaltung im Dezember 2026 keine neue Destiny-Ankündigung geplant ist.

Das Studio möchte keine verfrühten Versprechen machen und auch nicht lediglich ein Logo präsentieren, bevor ein entsprechendes Projekt ausreichend weit entwickelt ist.

Stattdessen sollen neue Informationen erst dann veröffentlicht werden, wenn die Verantwortlichen konkrete Fortschritte und belastbare Planungen vorweisen können.

Josh Deane betont, dass Bungie zunächst die laufenden Entwicklungs- und Prüfungsprozesse erfolgreich abschließen müsse.

Erst anschließend könne das Studio die Ankündigungen machen, die die Community verdient habe.

Für Fans bedeutet dies, dass die nächsten größeren Informationen voraussichtlich erst im Februar 2027 folgen werden.

Marathon erhält im Dezember das Symbiosis-Update

Neben Destiny beschäftigt sich das Community-Update auch mit der Zukunft von Marathon.

Bungie bereitet derzeit die Veröffentlichung von Marathon: Symbiosis vor, das im Dezember 2026 erscheinen soll.

Das Update stellt einen wichtigen Bestandteil der weiteren Entwicklung des Spiels dar.

Das Studio arbeitet bereits an zusätzlichen Entwicklerinterviews und neuen Einblicken in die kommenden Inhalte.

Für Anfang Dezember ist ein weiteres Dev-Insight-Video geplant, das sich ausführlicher mit Symbiosis beschäftigen soll.

Darüber hinaus testet Bungie derzeit einen experimentellen PvP-Modus, über den das Studio in Zukunft ebenfalls mehr Informationen veröffentlichen möchte.

Bereits im November sollen weitere Neuigkeiten zu Marathon folgen.

Bungie betont, dass die kommenden Updates im Dezember 2026 und März 2027 für die langfristige Entwicklung des Spiels eine wichtige Rolle spielen werden.

Die Zukunft von Marathon und Destiny ist eng miteinander verbunden

Josh Deane macht außerdem deutlich, dass die Zukunft von Marathon nicht unabhängig von Destiny betrachtet werden könne.

Beide Marken seien wichtige Bestandteile der langfristigen Strategie von Bungie.

Ein großer Teil der heutigen Mitarbeiter habe bereits an früheren Destiny-Projekten gearbeitet und sei deshalb eng mit der Geschichte des Franchise verbunden.

Gleichzeitig könne ein erfolgreiches und langfristig tragfähiges Marathon dazu beitragen, dem gesamten Studio neue Perspektiven zu eröffnen.

Nach Einschätzung von Deane wird insbesondere die weitere Entwicklung von Marathon entscheidend dafür sein, wie Bungie seine zukünftigen Projekte gestalten kann.

Die kommenden Updates sollen deshalb nicht nur das Spielerlebnis verbessern, sondern auch die langfristige Stabilität des Titels stärken.

Bungie appelliert zudem an beide Communities, bestehende Konflikte zu überwinden und sich gegenseitig zu unterstützen.

Das Studio möchte aus früheren Fehlern lernen und künftig eine engere Verbindung zwischen den Spielern seiner unterschiedlichen Marken schaffen.

Weitere große Destiny-Neuigkeiten sind für Februar 2027 geplant

Zum Abschluss des Community-Updates fasst Bungie seine wichtigsten Vorhaben für die kommenden Monate zusammen.

Die Wiederherstellung früherer Destiny 2-Inhalte befindet sich demnach weiterhin im vorgesehenen Zeitplan.

Gleichzeitig arbeitet das Studio an zusätzlichen Inhalten für das bestehende Destiny 2 sowie an einer langfristigen Zukunft für das gesamte Franchise.

Besonders die Projekte Destiny Legacy und die geplanten Community-Feierlichkeiten sollen im Februar 2027 ausführlicher vorgestellt werden.

Auch zur Unvaulting-Initiative möchte Bungie weitere Fortschrittsberichte veröffentlichen, sobald neue Informationen vorliegen.

Mit dem neuen Community-Update-Format will das Studio seine Kommunikation verbessern und künftig transparenter über Entwicklungsstände, Herausforderungen und Entscheidungen informieren.

Ein verbindlicher Veröffentlichungstermin für die zurückkehrenden Kampagnen und Aktivitäten steht allerdings noch aus.

Bungie möchte verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und Destiny neu aufbauen

Mit seinem ersten großen Community-Update im Oktober 2026 zeichnet Bungie ein umfangreiches Bild der zukünftigen Entwicklung von Destiny und Marathon.

Die geplante Rückkehr der Kampagnen Der Rote Krieg, Fluch des Osiris, Kriegsgeist und Forsaken dürfte insbesondere langjährige Destiny-Fans freuen.

Auch frühere Strikes, Raids, Raid-Trakte und die Menagerie sollen wieder zugänglich gemacht werden. Weitere Inhalte wie alte Zielgebiete, saisonale Aktivitäten und PvP-Karten werden derzeit geprüft, sind allerdings noch nicht verbindlich bestätigt.

Darüber hinaus arbeitet Bungie an neuen Inhalten für Destiny 2, dem Projekt Destiny Legacy und einer bislang geheim gehaltenen Initiative für die langfristige Zukunft des Franchise.

Mit Marathon: Symbiosis steht außerdem bereits im Dezember 2026 ein weiteres wichtiges Update für das Studio bevor.

Die nächsten umfangreichen Informationen zur Zukunft von Destiny sind für Februar 2027 vorgesehen. Bis dahin möchte Bungie weitere Fortschritte bei der Wiederherstellung alter Destiny 2-Inhalte erzielen und gleichzeitig das Vertrauen seiner Community zurückgewinnen.

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