In wenigen Wochen kehrt mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time einer der größten Klassiker der Videospielgeschichte zurück. Nintendo veröffentlicht das umfangreich überarbeitete Remake am 5. November 2026 exklusiv für die Nintendo Switch 2. Nun sind neue Informationen zur Dateigröße aufgetaucht, die zeigen, wie aufwendig die Neuauflage offenbar ausfällt. Demnach benötigt das Abenteuer rund 27 Gigabyte Speicherplatz und übertrifft damit sogar The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Tears of the Kingdom. Verantwortlich dafür dürften insbesondere die vollständig überarbeitete Grafik, neue Vertonungen und zusätzliche Spielinhalte sein.
Nintendo Switch 2 Remake von Ocarina of Time benötigt 27 Gigabyte
Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time bringt Nintendo am 5. November 2026 einen der bekanntesten Videospielklassiker als vollständig überarbeitete Neuauflage auf die Nintendo Switch 2. Nachdem bereits mehrere Trailer und Gameplay-Einblicke veröffentlicht wurden, gibt es nun neue Informationen zum benötigten Speicherplatz.

Wie NintendoLife unter Berufung auf den japanischen Einzelhandel berichtet, sind erste Download-Karten des Spiels aufgetaucht. Diese geben die Dateigröße des Remakes mit rund 27 Gigabyte an.
Damit bestätigen die Angaben einen früheren Eintrag im Nintendo eShop, der ebenfalls auf einen entsprechenden Speicherbedarf hingedeutet hatte.
Für Spieler, die das Abenteuer direkt zum Veröffentlichungstermin digital erwerben möchten, bedeutet dies, dass sie ausreichend freien Speicherplatz auf ihrer Konsole einplanen sollten.
Besonders bemerkenswert ist die Größe der Neuauflage im Vergleich zu anderen Nintendo Switch 2-Spielen. Obwohl Ocarina of Time ursprünglich eine deutlich kompaktere Spielwelt als moderne Open-World-Abenteuer bot, fällt der Speicherbedarf des Remakes vergleichsweise hoch aus.
Die Angaben verdeutlichen zugleich, wie umfangreich Nintendo den ursprünglich 1998 veröffentlichten Klassiker technisch überarbeitet hat.
Ocarina of Time benötigt mehr Speicherplatz als Breath of the Wild und Tears of the Kingdom
Ein Vergleich mit anderen Zelda-Spielen zeigt, wie groß das Remake tatsächlich ausfällt.
Während The Legend of Zelda: Breath of the Wild auf der Nintendo Switch 2 rund 24 Gigabyte Speicherplatz benötigt, kommt die Switch-2-Edition von The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom auf ungefähr 20 Gigabyte.
Das neue Ocarina of Time Remake übertrifft beide Titel mit seinen rund 27 Gigabyte.
Damit benötigt die Neuauflage sogar mehr Speicherplatz als die beiden umfangreichen Open-World-Abenteuer, die für ihre riesigen Spielwelten, zahlreichen Aufgaben und vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten bekannt sind.
Auch im Vergleich zum kommenden Star Fox Remake fällt der Unterschied deutlich aus. Dieses soll auf der Nintendo Switch 2 ungefähr 15,1 Gigabyte beanspruchen und liegt damit erheblich unter dem Speicherbedarf von Ocarina of Time.
Allerdings lässt sich aus der Dateigröße allein nicht ableiten, wie umfangreich ein Spiel tatsächlich ist. Entscheidend sind unter anderem die verwendeten Texturen, Audiodateien, Videosequenzen und technischen Komprimierungsverfahren.
Ein Spiel mit einer vergleichsweise kleinen Welt kann deshalb durchaus mehr Speicherplatz benötigen als ein wesentlich größeres Open-World-Abenteuer.
Gerade bei The Legend of Zelda: Ocarina of Time dürfte die umfassende technische Modernisierung eine wichtige Rolle spielen.
Vollständig überarbeitete Grafik sorgt für modernen Look
Im Gegensatz zu einer einfachen Neuveröffentlichung oder einer technisch verbesserten Portierung setzt Nintendo beim kommenden Remake auf eine umfangreiche grafische Überarbeitung.
Die ursprüngliche Nintendo-64-Version erschien 1998 und gehörte damals zu den technisch beeindruckendsten Videospielen ihrer Zeit. Allerdings waren die grafischen Möglichkeiten der damaligen Hardware stark begrenzt.
Für die Neuauflage auf Nintendo Switch 2 wurden die visuellen Elemente grundlegend modernisiert. Dazu gehören insbesondere deutlich detailliertere Umgebungen, überarbeitete Charaktermodelle und neue Texturen.
Der realistischere Grafikstil unterscheidet sich dabei von der eher stilisierten Darstellung moderner Zelda-Spiele wie Breath of the Wild und Tears of the Kingdom.
Hochauflösende Texturen und umfangreiche Grafikdaten können erheblichen Speicherplatz beanspruchen. Entsprechend dürften sie einen wichtigen Anteil an der vergleichsweise großen Dateigröße haben.
Hinzu kommen modernisierte Effekte und eine aufwendigere Darstellung der unterschiedlichen Schauplätze, die das klassische Abenteuer in einer zeitgemäßen Optik präsentieren sollen.
Nintendo möchte damit offenbar nicht nur die ursprüngliche Atmosphäre bewahren, sondern die Welt von Hyrule auch für eine neue Generation von Spielern erlebbar machen.
Welche konkreten technischen Verfahren und Komprimierungsmethoden beim Remake zum Einsatz kommen, wurde bislang nicht näher erläutert.
Neue Sprachausgabe und Orchestermusik erweitern das Spielerlebnis
Neben der Grafik wurde auch die akustische Präsentation des Klassikers umfassend überarbeitet.
Eine der größten Neuerungen sind vollständig vertonte Zwischensequenzen. Während die ursprüngliche Version ihre Geschichte überwiegend über Textdialoge erzählte, soll das Remake wichtige Ereignisse durch eine umfangreichere Sprachausgabe präsentieren.
Auch die Dialoge wurden erweitert, wodurch die Handlung und die Beziehungen zwischen den Charakteren ausführlicher dargestellt werden können.
Für die musikalische Untermalung setzt Nintendo außerdem auf neu eingespielte symphonische Orchestermusik.
Die bekannten Melodien von Ocarina of Time gehören bis heute zu den beliebtesten Kompositionen der Zelda-Reihe. Durch die neuen Orchesteraufnahmen sollen sie nun in einer deutlich aufwendigeren Klangqualität erklingen.
Allerdings benötigen hochwertige Audiodateien ebenfalls Speicherplatz. Gerade bei umfangreichen Sprachaufnahmen und orchestraler Musik kann sich dies deutlich auf die Gesamtgröße eines Spiels auswirken.
Zusammen mit den neuen Grafikdaten dürften diese Inhalte deshalb wesentlich zum Speicherbedarf von rund 27 Gigabyte beitragen.
Eine genaue Aufschlüsselung, wie viel Speicherplatz die einzelnen Bestandteile beanspruchen, liegt bislang allerdings nicht vor.
Neue Sprungtaste und Sprintfunktion modernisieren das Gameplay
Nintendo beschränkt sich bei der Neuauflage nicht ausschließlich auf grafische und akustische Verbesserungen. Auch das eigentliche Spielprinzip wurde an mehreren Stellen modernisiert.
Eine der auffälligsten Änderungen ist die Einführung einer eigenen Sprungtaste.
Im ursprünglichen Ocarina of Time sprang Link automatisch, sobald er auf eine entsprechende Kante zulief. Dieses System war für die damalige Zeit ungewöhnlich, sollte die Steuerung jedoch möglichst einfach gestalten.
Im Remake erhalten Spieler nun mehr direkte Kontrolle über die Bewegungen des Helden, da Sprünge gezielt per Tastendruck ausgelöst werden können.
Darüber hinaus wurde eine Sprintfunktion integriert, mit der Link sich schneller durch die unterschiedlichen Gebiete bewegen kann.
Gerade bei längeren Erkundungstouren durch Hyrule dürfte diese Neuerung für ein angenehmeres Spieltempo sorgen.
Die Anpassungen zeigen, dass Nintendo das ursprüngliche Abenteuer nicht unverändert übernehmen möchte. Stattdessen sollen bestimmte Mechaniken an die Erwartungen moderner Spieler angepasst werden, ohne die grundlegende Identität des Klassikers zu verlieren.
Wie stark sich die neue Steuerung auf einzelne Rätsel und Geschicklichkeitspassagen auswirken wird, dürfte sich spätestens mit der Veröffentlichung zeigen.
Neue Nebenquests und überarbeitete Dungeons angedeutet
Neben den bereits bekannten Gameplay-Verbesserungen könnte das Remake auch zusätzliche Inhalte bieten, die in der ursprünglichen Nintendo-64-Version noch nicht vorhanden waren.
Aktuelle Vorschauen deuten darauf hin, dass Nintendo neue Nebenquests integriert und verschiedene bestehende Spielabschnitte erweitert hat.
Auch an den Dungeons sollen Anpassungen vorgenommen worden sein. Dabei handelt es sich um jene Tempel und Verliese, die einen wesentlichen Bestandteil des ursprünglichen Abenteuers ausmachen.
In Ocarina of Time erkundet Link unterschiedliche Dungeons, löst Rätsel, findet neue Gegenstände und stellt sich mächtigen Bossgegnern.
Diese Abschnitte gehören zu den bekanntesten Bestandteilen des Spiels und haben zahlreiche spätere Action-Adventures beeinflusst.
Mögliche Änderungen an den Dungeons könnten deshalb sowohl für langjährige Fans als auch für Neueinsteiger interessant sein.
Darüber hinaus ist von neuen Herausforderungen und anspruchsvolleren Minispielen die Rede, die zusätzliche Abwechslung bieten sollen.
Welche konkreten Nebenquests hinzugefügt wurden und wie umfangreich die Änderungen an den bestehenden Dungeons tatsächlich ausfallen, ist bislang allerdings nicht vollständig bekannt.
Die bisherigen Informationen lassen jedoch erkennen, dass Nintendo die Neuauflage auch inhaltlich erweitern möchte.
Das Nintendo 64 Original benötigte lediglich 32 Megabyte
Besonders eindrucksvoll wird der technische Fortschritt beim direkten Vergleich mit der ursprünglichen Version von The Legend of Zelda: Ocarina of Time.
Als das Action-Adventure 1998 für das Nintendo 64 veröffentlicht wurde, benötigte das gesamte Spiel lediglich 32 Megabyte Speicherplatz.
Für die damalige Zeit war dies bereits eine beachtliche Größe, da Nintendo seine Spiele auf speziellen Steckmodulen veröffentlichte.
Heute wirkt dieser Speicherbedarf im Vergleich zu modernen Produktionen verschwindend gering.
Das Switch-2-Remake soll mit rund 27 Gigabyte ungefähr 864-mal so groß ausfallen wie das ursprüngliche Nintendo 64-Spiel.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass moderne Videospiele wesentlich detailliertere Grafiken, umfangreiche Audiodateien und zusätzliche technische Daten enthalten.
Der Vergleich verdeutlicht dennoch, wie stark sich die Anforderungen an die Speicherung von Videospielen innerhalb der vergangenen 28 Jahre verändert haben.
Während Nintendo 1998 mit wenigen Megabyte eine beeindruckende dreidimensionale Spielwelt erschuf, benötigt die modernisierte Neuauflage nun mehrere Gigabyte, um das Abenteuer in zeitgemäßer Qualität darzustellen.
Ocarina of Time gilt bis heute als Meilenstein der Videospielgeschichte
The Legend of Zelda: Ocarina of Time erschien ursprünglich im November 1998 für das Nintendo 64 und gilt bis heute als eines der einflussreichsten Videospiele aller Zeiten.
Der Titel führte zahlreiche spielerische Innovationen ein, die insbesondere das Genre der dreidimensionalen Action-Adventures nachhaltig prägten.
Dazu gehörten unter anderem das bekannte Zielerfassungssystem, eine für damalige Verhältnisse komplexe dreidimensionale Spielwelt und die Verbindung aus Erkundung, Kämpfen und Rätseln.
Auch die Geschichte rund um Link, Prinzessin Zelda und Ganondorf entwickelte sich zu einem der bekanntesten Abenteuer der gesamten Reihe.
Besonders bemerkenswert ist die außergewöhnliche Bewertung des Originals. Auf Metacritic erreichte die Nintendo-64-Version einen Metascore von 99 Punkten und gehört damit zu den am höchsten bewerteten Videospielen überhaupt.
Die Neuauflage für Nintendo Switch 2 steht deshalb vor einer besonderen Herausforderung. Einerseits soll sie die Atmosphäre und die spielerischen Stärken des Originals bewahren, andererseits muss sie auch den technischen und spielerischen Erwartungen heutiger Spieler gerecht werden.
Die bislang veröffentlichten Informationen zeigen, dass Nintendo dafür zahlreiche Bereiche des Klassikers umfassend überarbeitet hat.
Physische Version erscheint ebenfalls für Nintendo Switch 2
Wer den benötigten Speicherplatz von rund 27 Gigabyte nicht vollständig für einen digitalen Download verwenden möchte, kann alternativ zur physischen Version greifen.
Nintendo plant, The Legend of Zelda: Ocarina of Time auch als reguläre Cartridge-Version für die Nintendo Switch 2 zu veröffentlichen.
Damit bleibt Spielern die Möglichkeit erhalten, das Abenteuer in physischer Form zu erwerben und ihrer Spielesammlung hinzuzufügen.
Wie viel zusätzlicher Speicherplatz bei der Cartridge-Version möglicherweise für Updates oder andere Daten benötigt wird, geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor.
Auch die endgültige Größe der digitalen Version könnte sich durch spätere Aktualisierungen noch verändern.
Die aufgetauchten Download-Karten liefern jedoch bereits einen guten Anhaltspunkt dafür, wie viel Platz Spieler zum Veröffentlichungszeitpunkt einplanen sollten.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026
Mit The Legend of Zelda: Ocarina of Time bringt Nintendo einen der bedeutendsten Klassiker seiner Geschichte in vollständig modernisierter Form zurück.
Die Neuauflage bietet nicht nur eine umfassend überarbeitete Grafik, sondern auch vertonte Zwischensequenzen, erweiterte Dialoge und neu eingespielte Orchestermusik.
Hinzu kommen spielerische Verbesserungen wie eine eigene Sprungtaste und eine Sprintfunktion. Darüber hinaus deuten aktuelle Vorschauen auf neue Nebenquests, zusätzliche Herausforderungen und Anpassungen an den bekannten Dungeons hin.
Die nun bekannt gewordene Dateigröße von rund 27 Gigabyte zeigt, dass die technische Überarbeitung offenbar umfangreich ausfällt. Damit übertrifft das Remake sogar den Speicherbedarf von Breath of the Wild und Tears of the Kingdom.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2. Das Spiel wird sowohl digital im Nintendo eShop als auch in einer physischen Cartridge-Version erhältlich sein.
Wer sich für die digitale Version entscheidet, sollte bereits vor der Veröffentlichung ausreichend freien Speicherplatz einplanen, um direkt zum Start erneut in das legendäre Abenteuer von Link eintauchen zu können.



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