Nintendo scheint beim kommenden Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time für Nintendo Switch 2 deutlich mehr Veränderungen vorzunehmen als zunächst erwartet. Neben einer vollständig überarbeiteten Grafik und modernen Komfortfunktionen dürfen sich Spieler offenbar auf zusätzliche Nebenquests, anspruchsvollere Minispiele und Anpassungen an bekannten Dungeons freuen. Neue Eindrücke des Zelda-YouTubers Zeltik, der das Remake bereits zwei Stunden lang ausprobieren durfte, liefern interessante Details zu den spielerischen Neuerungen. Die Neuauflage des legendären Nintendo 64-Klassikers erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.
Nintendo überarbeitet einen der größten Videospielklassiker
Mit dem Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time bringt Nintendo eines der bedeutendsten Videospiele aller Zeiten zurück.
Das ursprünglich 1998 für Nintendo 64 veröffentlichte Action-Adventure gilt bis heute als Meilenstein der Videospielgeschichte. Mit einem Metascore von 99 Punkten gehört Ocarina of Time weiterhin zu den am höchsten bewerteten Spielen überhaupt.
Entsprechend groß sind die Erwartungen an die Neuauflage für Nintendo Switch 2.
Bislang konzentrierte sich Nintendo bei der Präsentation des Remakes vor allem auf die modernisierte Grafik, die überarbeitete Darstellung der Charaktere und verschiedene Verbesserungen der Steuerung.
Dazu gehören unter anderem eine eigene Sprungtaste und zusätzliche Komfortfunktionen, die das ursprüngliche Spielerlebnis zugänglicher machen sollen.
Doch offenbar geht die Neuauflage deutlich über eine rein technische Modernisierung hinaus.
Wie GamesRadar unter Berufung auf den bekannten Zelda-YouTuber Zeltik berichtet, hat Nintendo auch verschiedene spielerische Inhalte überarbeitet und neue Aufgaben ergänzt.
Zeltik konnte das Remake bereits rund zwei Stunden lang bei Nintendo anspielen und entdeckte dabei mehrere Unterschiede zum Nintendo 64-Original sowie zur späteren Nintendo 3DS-Version.
Neue Nebenquests machen Hyrule lebendiger
Eine der interessantesten Neuerungen betrifft zusätzliche Nebenquests, die es in den bisherigen Versionen von Ocarina of Time nicht gab.
Nintendo scheint die bekannte Spielwelt gezielt um kleinere Geschichten und zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten zu erweitern.
Ein Beispiel entdeckte Zeltik auf dem Marktplatz von Hyrule-Stadt.
Betritt Link dort erstmals den Trankladen, trifft er auf einen aufgeregten Händler, der mit einem ungewöhnlichen Problem zu kämpfen hat.
Ein lästiges Insekt fliegt durch das Geschäft und bedroht die Waren des Ladenbesitzers.
Der Händler bittet Link deshalb um Hilfe und überreicht ihm eine leere Flasche, mit der das Insekt eingefangen werden soll.
Gelingt es dem Spieler, das Tier zu fangen, darf Link die Flasche anschließend behalten.
Zusätzlich erhält er einen Heiltrank, mit dem das Gefäß direkt aufgefüllt wird.
Die Aufgabe ist zwar vergleichsweise kurz, bietet jedoch einen zusätzlichen Anreiz, bekannte Orte erneut zu erkunden.
Besonders interessant ist dabei die Belohnung, da leere Flaschen innerhalb von Ocarina of Time zu den nützlichen Gegenständen gehören.
Mit ihnen lassen sich verschiedene Dinge transportieren, darunter Heiltränke und andere hilfreiche Inhalte.
Durch die neue Nebenquest erhält Link somit eine weitere Möglichkeit, an ein solches Gefäß zu gelangen.
Neue Aufgaben ohne klassisches Questlog
Trotz der zusätzlichen Nebenquests scheint Nintendo an der ursprünglichen Struktur des Abenteuers festzuhalten.
Ein modernes Questlog, wie es mittlerweile in zahlreichen Open-World-Spielen üblich ist, wird es dem Bericht zufolge weiterhin nicht geben.
Stattdessen sollen die neuen Aufgaben direkt in die Spielwelt eingebunden werden.
Spieler müssen deshalb aufmerksam mit den Bewohnern von Hyrule sprechen und ihre Umgebung erkunden, um zusätzliche Herausforderungen zu entdecken.
Dieser Ansatz orientiert sich an der ursprünglichen Spielphilosophie von Ocarina of Time.
Bereits im Nintendo-64-Klassiker spielte die eigenständige Erkundung eine wichtige Rolle. Viele Geheimnisse und optionale Aktivitäten konnten nur entdeckt werden, wenn Spieler ihre Umgebung genau untersuchten.
Die neuen Nebenquests sollen dieses Prinzip offenbar fortsetzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich die bekannte Spielwelt lebendiger anfühlt.
Gerade langjährige Fans, die das ursprüngliche Abenteuer bereits mehrfach abgeschlossen haben, könnten dadurch neue Überraschungen erleben.
Wie viele zusätzliche Nebenquests tatsächlich enthalten sein werden, ist bislang nicht bekannt.
Die von Zeltik entdeckte Aufgabe deutet jedoch darauf hin, dass Nintendo weitere kleinere Geschichten in Hyrule integriert haben könnte.
Bekannte Minispiele werden anspruchsvoller
Auch bei den Minispielen scheint Nintendo einige Veränderungen vorzunehmen.
In Ocarina of Time konnten Spieler bereits im Original verschiedene optionale Herausforderungen absolvieren, um zusätzliche Belohnungen zu erhalten.
Dazu gehörten unter anderem Geschicklichkeitsprüfungen, bei denen eine schnelle Reaktion und präzises Zielen gefragt waren.
Im kommenden Remake wurden offenbar einige dieser Herausforderungen überarbeitet.
Zeltik berichtet beispielsweise von einer neuen Variante des bekannten Zielschießens.
Diese besitzt ein deutlich strengeres Zeitlimit als die ursprüngliche Version und verlangt dadurch mehr Präzision und schnellere Reaktionen.
Spieler, die die Herausforderung aus dem Original bereits kennen, müssen sich deshalb möglicherweise auf einen höheren Schwierigkeitsgrad einstellen.
Besonders für erfahrene Zelda-Fans könnte das eine willkommene Abwechslung darstellen.
Wer die bekannten Minispiele bislang problemlos meistern konnte, erhält dadurch einen zusätzlichen Anreiz, seine Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen.
Ob Nintendo auch andere Minispiele mit zusätzlichen Schwierigkeitsgraden oder veränderten Regeln ausstattet, ist derzeit nicht bestätigt.
Die Anpassungen beim Zielschießen lassen jedoch vermuten, dass weitere Herausforderungen überarbeitet worden sein könnten.
Waldtempel erhält offenbar ein verändertes Layout
Noch interessanter dürften für langjährige Fans die Veränderungen an den Dungeons sein.
Die Tempel von Ocarina of Time gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Bestandteilen des ursprünglichen Spiels.
Jeder Dungeon besitzt eigene Rätsel, Gegner, Schalter und besondere Mechaniken, die Link auf seinem Abenteuer überwinden muss.
Viele erfahrene Spieler kennen die Wege durch die Tempel mittlerweile auswendig.
Im Remake könnte dieses Wissen allerdings nicht mehr in jeder Situation ausreichen.
Wie Zeltik berichtet, hat Nintendo offenbar das Layout des Waldtempels angepasst.
Dadurch sollen sich bestimmte Bereiche und Rätsel von der ursprünglichen Version unterscheiden.
Konkrete Einzelheiten zum Umfang der Veränderungen wurden bislang nicht genannt.
Es ist deshalb noch unklar, ob Nintendo lediglich einzelne Räume und Rätsel überarbeitet oder größere Teile des Tempels neu gestaltet hat.
Die Beobachtungen deuten jedoch darauf hin, dass die Entwickler bewusst kleinere Überraschungen für erfahrene Spieler eingebaut haben.
Damit könnte die Erkundung der bekannten Dungeons auch für diejenigen wieder interessanter werden, die Ocarina of Time bereits mehrfach abgeschlossen haben.
Ob weitere Tempel ähnliche Veränderungen erhalten, bleibt abzuwarten.
Nintendo möchte offenbar Vertrautes mit neuen Ideen verbinden
Die bisher bekannten Änderungen lassen erkennen, welchen Ansatz Nintendo bei der Neuauflage verfolgen könnte.
Anstatt die ursprüngliche Struktur des Spiels vollständig zu verändern, scheint das Entwicklerteam gezielt zusätzliche Inhalte und kleinere Anpassungen einzubauen.
Die bekannten Schauplätze, Charaktere und grundlegenden Spielmechaniken bleiben dabei erhalten.
Gleichzeitig sollen neue Nebenquests, überarbeitete Minispiele und angepasste Dungeons dafür sorgen, dass sich das Abenteuer nicht ausschließlich wie eine grafisch modernisierte Version des Originals anfühlt.
Gerade bei einem Spiel wie Ocarina of Time dürfte diese Balance besonders wichtig sein.
Schließlich genießt das Nintendo-64-Original unter vielen Spielern einen außergewöhnlich hohen Stellenwert.
Zu umfangreiche Veränderungen könnten deshalb auf Kritik stoßen, während eine nahezu unveränderte Neuauflage möglicherweise zu wenig Neues bieten würde.
Mit den bisher entdeckten Ergänzungen scheint Nintendo einen Mittelweg zwischen einer originalgetreuen Umsetzung und einer behutsamen Modernisierung zu verfolgen.
Wie umfangreich die Änderungen tatsächlich ausfallen, wird sich allerdings erst mit der vollständigen Veröffentlichung zeigen.
Monstersaal liefert zusätzliche Informationen zur Spielwelt
Neben den von Zeltik entdeckten Neuerungen hat Nintendo bereits weitere Inhalte offiziell vorgestellt.
Dazu gehört der sogenannte Monstersaal, der im Remake erstmals enthalten sein wird.
In diesem besonderen Bereich können Spieler Statuen von Kreaturen betrachten, die sie während ihres Abenteuers bereits besiegt haben.
Die ausgestellten Monster dienen allerdings nicht ausschließlich als dekorative Elemente.
Vielmehr sollen sie zusätzliche Informationen über die Kreaturen und ihre Hintergründe liefern.
Damit erweitert Nintendo die Möglichkeiten, mehr über die Geschichte und die Bewohner von Hyrule zu erfahren.
Besonders für Fans, die sich intensiv mit der Hintergrundgeschichte des Zelda-Universums beschäftigen, könnte der Monstersaal eine interessante Ergänzung darstellen.
Gleichzeitig bietet die neue Funktion einen weiteren Anreiz, unterschiedliche Gegner zu besiegen und die Spielwelt möglichst vollständig zu erkunden.
Wie viele Kreaturen im Monstersaal ausgestellt werden können und ob mit der Sammlung zusätzliche Belohnungen verbunden sind, wurde bislang nicht näher erläutert.
Bosskämpfe können erneut absolviert werden
Eine weitere bestätigte Neuerung betrifft die bekannten Bossgegner.
Im ursprünglichen Ocarina of Time waren die meisten großen Bosskämpfe unmittelbar mit dem Fortschritt innerhalb der jeweiligen Dungeons verbunden.
Im Remake sollen Spieler die Möglichkeit erhalten, bereits besiegte Bosse erneut herauszufordern.
Damit führt Nintendo eine zusätzliche Funktion ein, die vor allem für Spieler interessant sein dürfte, die bestimmte Kämpfe wiederholen möchten.
Besonders die bekannten Auseinandersetzungen gegen die mächtigen Gegner der verschiedenen Tempel gehören zu den Höhepunkten des Abenteuers.
Durch die neue Wiederholungsfunktion können diese Begegnungen erneut erlebt werden, ohne dafür das gesamte Spiel von vorne beginnen zu müssen.
Ob die Boss-Rematches mit zusätzlichen Schwierigkeitsgraden, Zeitlimits oder besonderen Belohnungen verbunden sein werden, geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor.
Die Funktion erweitert jedoch bereits jetzt den Wiederspielwert des Remakes.
Neue Steuerungsfunktionen sollen den Einstieg erleichtern
Neben den zusätzlichen Inhalten arbeitet Nintendo auch an einer modernisierten Steuerung.
Eine der auffälligsten Änderungen ist die Einführung einer eigenen Sprungtaste.
Im ursprünglichen Nintendo-64-Spiel sprang Link automatisch, sobald er sich über eine entsprechende Kante bewegte.
Die Neuauflage soll den Spielern dagegen mehr direkte Kontrolle über bestimmte Bewegungen ermöglichen.
Darüber hinaus wurden weitere Komfortfunktionen angekündigt, die das Spielerlebnis an moderne Standards anpassen sollen.
Diese Verbesserungen könnten insbesondere jüngeren Spielern zugutekommen, die das ursprüngliche Ocarina of Time nicht kennen.
Gleichzeitig dürften sie auch erfahrenen Fans zusätzliche Möglichkeiten bieten, sich durch die Spielwelt zu bewegen.
Welche Auswirkungen die modernisierte Steuerung auf einzelne Rätsel, Plattformpassagen und Kämpfe haben wird, bleibt abzuwarten.
Gerade in Verbindung mit den angepassten Dungeons könnten sich dadurch neue spielerische Situationen ergeben.
Nintendo zeigte bereits Dark Link in neuen TV-Spots
Auch die Marketingkampagne für das kommende Remake nimmt zunehmend Fahrt auf.
Erst kürzlich veröffentlichte Nintendo zwei neue japanische TV-Spots (mittlerweile auch auf deutsch), die weitere Einblicke in die überarbeitete Spielwelt gewährten.
Besonders interessant war dabei ein kurzer Blick auf Dark Link, einen der bekanntesten Gegner aus Ocarina of Time.
Die geheimnisvolle dunkle Version des Helden gehört zu den denkwürdigsten Begegnungen des ursprünglichen Abenteuers.
Darüber hinaus präsentierten die Werbespots weitere Szenen aus der modernisierten Spielwelt.
Nintendo zeigte damit erneut, wie bekannte Momente aus dem Nintendo-64-Klassiker für die aktuelle Konsolengeneration umgesetzt wurden.
Zusammen mit den jüngsten Preview-Eindrücken entsteht ein immer genaueres Bild davon, welche Veränderungen die Neuauflage mit sich bringen wird.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026
Bis zur Veröffentlichung des Remakes müssen sich Fans nicht mehr lange gedulden.
The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November 2026 exklusiv für Nintendo Switch 2.
Mit der Neuauflage kehrt eines der bedeutendsten Abenteuer der Videospielgeschichte zurück.
Neben der vollständig überarbeiteten Grafik und einer modernisierten Steuerung dürfen sich Spieler offenbar auf zahlreiche zusätzliche Inhalte freuen.
Die von Zeltik entdeckten Nebenquests, anspruchsvolleren Minispiele und Veränderungen am Waldtempel zeigen, dass Nintendo nicht ausschließlich auf eine originalgetreue Neuinterpretation setzt.
Gleichzeitig sollen der neue Monstersaal und die Möglichkeit, Bosskämpfe erneut zu absolvieren, zusätzliche Anreize für die Erkundung der Spielwelt schaffen.
Besonders spannend bleibt die Frage, wie viele weitere Überraschungen Nintendo in Hyrule versteckt hat und ob auch andere bekannte Tempel überarbeitet wurden.
Spätestens am 5. November 2026 werden Spieler selbst herausfinden können, wie stark sich das Remake vom Nintendo 64-Original unterscheidet und welche neuen Geheimnisse das Abenteuer bereithält.



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