Techland und Embody haben eine neue Zusammenarbeit angekündigt, die das Spielerlebnis in Dying Light 2 Stay Human und Dying Light: The Beast noch immersiver gestalten soll. Mithilfe der Audiotechnologie Immerse Gamepack erhalten beide Spiele künftig einen personalisierten räumlichen Klang, der individuell auf die Ohren und Kopfhörer der Spieler abgestimmt wird. Dadurch sollen sich Geräusche präziser orten lassen und die bedrohliche Atmosphäre der beiden Spielwelten noch intensiver zur Geltung kommen. Die neue Funktion wird über den Enhanced Headphone Mode integriert und kann zum Start 14 Tage lang kostenlos ausprobiert werden.
Techland und Embody kündigen Zusammenarbeit für Dying Light an
Das polnische Entwicklerstudio Techland hat heute eine neue Partnerschaft mit dem Audiotechnologie-Unternehmen Embody bekannt gegeben.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Integration von Immerse Gamepack, einer Technologie für personalisierten räumlichen Klang.
Diese soll künftig in Dying Light 2 Stay Human und Dying Light: The Beast zum Einsatz kommen und das Spielerlebnis insbesondere bei der Nutzung von Kopfhörern verbessern.
Die Verantwortlichen möchten damit einen Bereich weiterentwickeln, der seit dem ersten Teil eine wichtige Rolle innerhalb der Dying-Light-Reihe spielt.
Neben der offenen Spielwelt, dem Parkour-System und den gefährlichen Kämpfen gegen Infizierte gehört vor allem die akustische Gestaltung zu den wesentlichen Bestandteilen der Atmosphäre.
Unheimliche Geräusche, entfernte Bedrohungen und die Geräuschkulisse der Umgebung sorgen dafür, dass Spieler jederzeit mit unerwarteten Gefahren rechnen müssen.
Mit der neuen Technologie möchte Techland diese Wirkung noch verstärken und gleichzeitig eine präzisere räumliche Wahrnehmung ermöglichen.
Immerse Gamepack ermöglicht personalisierten räumlichen Klang
Die wichtigste Neuerung der Zusammenarbeit ist die Integration von Immerse Gamepack in den sogenannten Enhanced Headphone Mode.
Dabei handelt es sich um eine Audiotechnologie, die räumlichen Klang individuell an den jeweiligen Spieler anpasst.
Anders als bei einer einheitlichen Audiowiedergabe berücksichtigt die Technologie die persönlichen Höreigenschaften sowie die verwendeten Kopfhörer.
Dadurch soll ein räumlicher Klangeindruck entstehen, der besser auf die individuelle Wahrnehmung abgestimmt ist.
Geräusche sollen nicht nur aus unterschiedlichen Richtungen wahrgenommen werden können, sondern auch eine stärkere räumliche Tiefe erhalten.
Gerade in Spielen wie Dying Light kann diese zusätzliche Präzision eine wichtige Rolle spielen.
Wenn sich eine Bedrohung außerhalb des direkten Sichtfelds befindet, können akustische Hinweise dabei helfen, ihre ungefähre Position zu bestimmen.
Auch Umgebungsgeräusche profitieren laut den Verantwortlichen von der Technologie, da sich die virtuelle Spielwelt räumlich differenzierter darstellen lassen soll.
Techland verspricht dadurch ein intensiveres Klangerlebnis, das die Atmosphäre und das Gefühl ständiger Gefahr weiter verstärkt.
Villedor und Castor Woods sollen noch lebendiger klingen
Die Verbesserungen betreffen die beiden zentralen Schauplätze der unterstützten Spiele.
In Dying Light 2 Stay Human erkunden Spieler die Stadt Villedor, eine weitläufige urbane Umgebung, die von den Folgen einer verheerenden Infektion geprägt ist.
Zwischen verlassenen Gebäuden, gefährlichen Straßen und den unterschiedlichen Überlebendengruppen spielt die Geräuschkulisse eine entscheidende Rolle.
Insbesondere während der Nacht kann bereits ein ungewöhnliches Geräusch darauf hindeuten, dass sich gefährliche Infizierte in der Nähe befinden.
Durch Immerse Gamepack sollen solche akustischen Informationen künftig eine stärkere räumliche Wirkung entfalten.
Auch in Dying Light: The Beast wird die neue Technologie integriert.
Dort führt das Abenteuer die Spieler in die Region Castor Woods, deren Landschaften und Siedlungen eine andere Atmosphäre als die dicht bebaute Stadt Villedor vermitteln.
Die neue Audiotechnologie soll dazu beitragen, dass sich die unterschiedlichen Umgebungen noch deutlicher voneinander unterscheiden.
Während in städtischen Gebieten beispielsweise die räumliche Wirkung von Gebäuden und Straßen eine Rolle spielt, können in den weitläufigeren Landschaften von Castor Woods Geräusche aus größerer Entfernung zur Atmosphäre beitragen.
Techland möchte damit erreichen, dass Spieler die beiden Spielwelten nicht nur sehen, sondern auch intensiver hören und wahrnehmen.
Geräusche sollen die Angst und Anspannung verstärken
Sounddesign gehört seit jeher zu den wichtigsten Elementen des Horrorgenres.
Während visuelle Effekte unmittelbare Bedrohungen zeigen können, erzeugen Geräusche häufig bereits Spannung, bevor eine Gefahr überhaupt sichtbar wird.
Gerade die Dying-Light-Reihe nutzt dieses Prinzip, um ihre Spielwelten bedrohlicher wirken zu lassen.
Das gilt insbesondere für Situationen, in denen Spieler durch dunkle Straßen, verlassene Gebäude oder andere gefährliche Gebiete schleichen.
Ein plötzliches Geräusch kann ausreichen, um die Aufmerksamkeit auf eine mögliche Bedrohung zu lenken.
Durch den personalisierten räumlichen Klang soll sich die Richtung solcher Geräusche künftig genauer wahrnehmen lassen.
Damit könnte sich auch die Art verändern, wie Spieler auf ihre Umgebung reagieren.
Wer einen Infizierten bereits anhand seiner Geräusche lokalisieren kann, erhält möglicherweise einen besseren Eindruck davon, aus welcher Richtung Gefahr droht.
Gleichzeitig kann die intensivere Klangkulisse dafür sorgen, dass die Anspannung weiter zunimmt.
Die Verantwortlichen möchten somit nicht nur die technische Audioqualität verbessern, sondern auch die emotionale Wirkung des Spielerlebnisses verstärken.
Techland zeigt sich begeistert von der Audiotechnologie
Auch bei Techland ist die Begeisterung für die neue Zusammenarbeit groß.
Vincent Rouilhac, Live Product Development Director bei Techland, erinnert sich an seine ersten Erfahrungen mit der Technologie von Embody.
Bei einem Treffen mit dem Unternehmen hatte er die Gelegenheit, verschiedene Spiele mit Immerse Gamepack über Kopfhörer auszuprobieren.
Das Ergebnis habe ihn unmittelbar beeindruckt.
Laut Rouilhac fühlte es sich so an, als würde er die vertrauten Spielwelten auf eine völlig neue Weise hören.
Diese Erfahrung habe schnell den Wunsch geweckt, die Technologie auch innerhalb der Dying-Light-Reihe einzusetzen.
Daraufhin begannen Techland und Embody mit der gemeinsamen Arbeit an einer entsprechenden Integration.
Das Ziel besteht darin, Spielern weltweit ein intensiveres akustisches Erlebnis zu ermöglichen.
Rouilhac fasst die Idee hinter der Zusammenarbeit mit dem Gedanken zusammen, dass Spieler künftig mehr hören und dadurch auch mehr Angst empfinden sollen.
Damit unterstreicht Techland, dass die neue Funktion nicht ausschließlich als technische Verbesserung gedacht ist.
Vielmehr soll sie unmittelbar dazu beitragen, die für Dying Light typische Mischung aus Spannung, Gefahr und Horror weiterzuentwickeln.
Enhanced Headphone Mode integriert die neue Technologie
Die Integration von Immerse Gamepack erfolgt über den Enhanced Headphone Mode der beiden Spiele.
Dadurch wird die personalisierte Audiotechnologie direkt in das jeweilige Spielerlebnis eingebunden.
Techland und Embody kombinieren dafür ihre unterschiedlichen Fachgebiete.
Während Techland seine Erfahrung bei der Entwicklung atmosphärischer Spielwelten und komplexer Geräuschkulissen einbringt, steuert Embody die Technologie zur individuellen Anpassung des räumlichen Klangs bei.
Die Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass die neuen Audiofunktionen möglichst gut mit dem bestehenden Sounddesign harmonieren.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Anpassung an die persönlichen Höreigenschaften der Spieler und ihre Kopfhörer.
Dadurch soll die Technologie nicht lediglich einen allgemeinen Raumklangeffekt erzeugen, sondern ein individuelleres Hörerlebnis ermöglichen.
Welche Einstellungen dafür erforderlich sein werden und wie genau die Personalisierung innerhalb der Spiele funktioniert, haben die Verantwortlichen bislang nicht erläutert.
Auch zu möglichen technischen Voraussetzungen oder Einschränkungen für einzelne Plattformen wurden noch keine konkreten Angaben gemacht.
Weitere Informationen sollen vor der Veröffentlichung folgen.
Immerse Gamepack kann 14 Tage kostenlos getestet werden
Spieler müssen sich nicht sofort für eine dauerhafte Nutzung der neuen Audiotechnologie entscheiden.
Wie Techland und Embody bestätigen, wird Immerse Gamepack zum Start für 14 Tage kostenlos verfügbar sein.
Während dieses Testzeitraums erhalten Spieler vollständigen Zugriff auf die Funktion in beiden unterstützten Spielen.
Damit können sie selbst ausprobieren, welchen Unterschied die personalisierte Audiowiedergabe im Vergleich zum bisherigen Klangerlebnis macht.
Besonders interessant dürfte der direkte Vergleich zwischen den unterschiedlichen Umgebungen von Villedor und Castor Woods sein.
Die kostenlose Testphase soll es ermöglichen, die räumliche Darstellung von Geräuschen in verschiedenen Spielsituationen kennenzulernen.
Ob beim Erkunden der Spielwelt, während eines Kampfes oder bei einer nächtlichen Flucht vor Infizierten: Die neue Technologie soll in unterschiedlichen Situationen ihre Wirkung entfalten.
Welche Kosten nach Ablauf der 14-tägigen Testphase entstehen und welche Kauf- oder Lizenzmodelle angeboten werden, wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Entsprechende Details dürften die Verantwortlichen im Vorfeld der Veröffentlichung nachreichen.
Veröffentlichung für beide Dying Light-Spiele angekündigt
Ein konkreter Veröffentlichungstermin für Immerse Gamepack steht derzeit noch aus.
Techland und Embody haben lediglich bestätigt, dass die Integration in Kürze für Dying Light 2 Stay Human und Dying Light: The Beast erfolgen soll.
Die neue Technologie wird über den Enhanced Headphone Mode bereitgestellt und soll beiden Spielen eine zusätzliche Dimension räumlicher Audiowiedergabe verleihen.
Weitere Einzelheiten zur Veröffentlichung, zur Einrichtung und zu möglichen Kosten nach der kostenlosen Testphase sollen vor dem Start bekannt gegeben werden.
Mit der Partnerschaft möchte Techland die Atmosphäre seiner beiden Zombie-Abenteuer weiter verbessern.
Anstatt ausschließlich auf neue Spielinhalte oder grafische Verbesserungen zu setzen, konzentrieren sich die Entwickler diesmal auf die akustische Wahrnehmung der Spielwelt.
Personalisierter 3D-Sound, eine präzisere Richtungswahrnehmung und eine intensivere Geräuschkulisse sollen dafür sorgen, dass sich Villedor und Castor Woods noch bedrohlicher anfühlen.
Ob Immerse Gamepack tatsächlich einen spürbaren Unterschied macht, können Spieler mit der angekündigten 14-tägigen Testversion selbst herausfinden.



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