Die Diskussionen um Faye und ihre Darstellerin Deborah Ann Woll reißen auch wenige Monate vor der Veröffentlichung von „God of War Laufey“ nicht ab. Nachdem die Enthüllung neuer Rüstungssets erneut Kritik am Charakterdesign ausgelöst hatte, stellte sich nun „Daredevil“-Kollege Vincent D’Onofrio öffentlich hinter die Schauspielerin.

Neue Rüstungen entfachen Diskussion um Faye erneut

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Sony Interactive Entertainment und Santa Monica Studio haben in dieser Woche die Vorbestellungen für „God of War Laufey“ gestartet. Dabei wurden neben den unterschiedlichen Editionen auch die Vorbesteller-Boni und zusätzlichen Inhalte der Digital Deluxe Edition vorgestellt.

Zu den Extras gehören zwei besondere Rüstungssets für Faye. Deren Präsentation führte in den sozialen Medien erneut zu Diskussionen über das Aussehen der Protagonistin und ihrer Darstellerin Deborah Ann Woll.

Ein Nutzer auf X rief sogar zum Boykott des Spiels auf und kritisierte Santa Monica Studio dafür, dass die neuen Rüstungen seiner Ansicht nach nicht genügend auf die Attraktivität der Protagonistin ausgerichtet seien.

Vincent D’Onofrio verteidigt seine frühere Daredevil-Kollegin

Auf den Beitrag reagierte schließlich Vincent D’Onofrio, der gemeinsam mit Deborah Ann Woll unter anderem für „Marvel’s Daredevil“ vor der Kamera stand. Während Woll in der Marvel-Serie Karen Page verkörperte, spielte D’Onofrio den Gegenspieler Wilson Fisk alias Kingpin.

D’Onofrio widersprach der Kritik deutlich und bezeichnete Woll als wunderschön und äußerst talentiert. Gleichzeitig hob er ihre Intelligenz, ihre Begeisterung für Nerd-Themen und ihre liebenswürdige Persönlichkeit hervor.

Darüber hinaus erklärte der Schauspieler, selbst ein Fan von „God of War“ zu sein. Er könne es kaum erwarten, das neue Spiel gemeinsam mit seinem Sohn zu spielen.

Damit stellte sich D’Onofrio öffentlich hinter seine langjährige Kollegin, nachdem Woll bereits seit der Enthüllung von „God of War Laufey“ mit Kritik an ihrem Charaktermodell konfrontiert wurde.

Deborah Ann Woll lässt die Kritik nach eigener Aussage kalt

Deborah Ann Woll selbst hatte bereits im Sommer über die negativen Reaktionen gesprochen. Dabei erklärte die Schauspielerin, dass sie ursprünglich damit gerechnet habe, stärker von der Kritik getroffen zu werden.

Ein Grund dafür sei, dass sie selbst nicht in den sozialen Medien aktiv sei. Zudem zeigte sie sich von der Qualität des Projekts überzeugt. Dass „God of War Laufey“ nicht jedem gefallen müsse, sei für sie in Ordnung. Die Kritik ändere allerdings nichts an ihrer eigenen Einschätzung des Spiels.

Woll übernimmt in „God of War Laufey“ die Rolle von Faye beziehungsweise Laufey, Kratos’ verstorbener Ehefrau, die erstmals zur Hauptfigur eines eigenen „God of War“-Abenteuers wird.

God of War Laufey sorgt weiterhin für Diskussionen

Die Besetzung und der Wechsel der Hauptfigur sind nicht die einzigen Aspekte, die seit der Ankündigung des Spiels diskutiert werden. Auch „God of War“-Schöpfer David Jaffe äußerte sich kritisch zum kommenden Ableger.

Jaffe kritisierte sowohl das Spiel selbst als auch Director Ariel Lawrence, nahm diese später allerdings gegen persönliche Anfeindungen in Schutz.

Auch der ehemalige Naughty-Dog-Entwickler und „The Last of Us“-Director Bruce Straley griff „God of War Laufey“ im Rahmen seiner Kritik an modernen AAA-Produktionen auf. Später entschuldigte er sich dafür, dem Projekt durch seine Aussagen unnötige negative Aufmerksamkeit verschafft zu haben.

Fayes Abenteuer startet im Februar 2027

Trotz der Diskussionen rund um das Spiel sind die Vorbestellungen inzwischen angelaufen. Neben der Standard Edition bietet Sony eine Digital Deluxe Edition mit zusätzlichen Inhalten an.

In „God of War Laufey“ steht erstmals Faye anstelle von Kratos im Mittelpunkt. Die Riesin begibt sich dabei in das Allwann, die Geisterwelt der Götter, und erlebt dort ihr eigenes Abenteuer.

„God of War Laufey“ erscheint am 16. Februar 2027 exklusiv für PlayStation 5.

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