Mit Bus Simulator 27 kehrt eine der bekanntesten Bus-Simulationen mit einem neuen Hauptteil zurück. Gleichzeitig findet hinter den Kulissen ein großer Wechsel statt: Statt stillalive studios sitzt dieses Mal das polnische Entwicklerstudio Simteract am Steuer, während astragon Entertainment erneut als Publisher verantwortlich zeichnet.

Dafür wurde nicht einfach nur eine neue Stadt gebaut. Felicia Bay ist eine komplett neue, von Spanien und Portugal inspirierte südeuropäische Region mit 20 Bezirken, urbanen Gebieten, ländlichen Regionen und langen Überlandstraßen. Dazu kommt der bislang größte Fuhrpark der Serie mit mehr als 45 offiziell lizenzierten Bussen von 13 Herstellern. Erstmals dürfen außerdem richtige Reisebusse gefahren werden.

Bus Simulator 27 erschien mit der Standard und Deluxe Edition am 8. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Besitzer beziehungsweise Vorbesteller der Year 1 Edition konnten dank des fünftägigen Vorabzugangs bereits ab dem 3. September 2026 loslegen. Entwickelt wurde die Simulation von Simteract, während astragon Entertainment als Publisher verantwortlich zeichnet.

Doch kann der Entwicklerwechsel der Reihe tatsächlich neuen Schwung verleihen, oder hat Bus Simulator 27 noch einige technische Haltestellen vor sich?

Ersteindruck
Ein sonniger Neuanfang mit einigen Schlaglöchern

https://i.imgur.com/eCkcbor.jpeg

Bereits die ersten Minuten machen deutlich, dass Bus Simulator 27 größer und moderner wirken möchte als seine Vorgänger. Statt erneut in einer eher mitteleuropäisch anmutenden Großstadt unterwegs zu sein, begrüßt euch Felicia Bay mit mediterraner Architektur, Palmen, Küstenstraßen und sonnigen Landschaften.

Dieser Tapetenwechsel tut der Reihe gut.

Besonders die Mischung aus dichter bebauten Städten, kleineren Ortschaften und Überlandstraßen sorgt dafür, dass sich nicht jede Fahrt gleich anfühlt. Mal zwängt ihr einen Gelenkbus durch enge Straßen, wenige Minuten später führt euch eine Linie entlang der Küste oder über deutlich ruhigere Landstraßen.

Auch der Fuhrpark beeindruckt bereits zu Beginn. Mehr als 45 Busse von 13 Herstellern sorgen für eine enorme Auswahl. Neben klassischen Solo- und Gelenkbussen gibt es Elektrofahrzeuge, Doppeldecker und erstmals in der Geschichte der Reihe lizenzierte Reisebusse.

Die ersten Stunden zeigen allerdings ebenfalls schnell, dass der Neustart nicht überall reibungslos verläuft.

Vor allem die Verkehrs-KI und technische Fehler können die ansonsten entspannenden Fahrten stören. Andere Verkehrsteilnehmer reagieren teilweise unvorhersehbar, während kleinere Bugs und Performance-Probleme immer wieder die Immersion unterbrechen.

Damit entsteht zunächst ein zweigeteilter Eindruck: Bus Simulator 27 besitzt ein hervorragendes Fundament und enorm viel Inhalt, benötigt technisch aber noch Feinschliff.

Gameplay
Bus fahren bleibt das Herzstück

Am grundlegenden Spielprinzip hat Simteract wenig verändert. Ihr baut ein eigenes Busunternehmen auf, plant Linien und Fahrpläne, kauft Fahrzeuge und setzt euch natürlich selbst ans Steuer.

Und genau dort macht Bus Simulator 27 weiterhin am meisten Spaß.

Eine Fahrt beginnt je nach gewählten Einstellungen nicht einfach mit dem Druck aufs Gaspedal. Türen müssen bedient, Haltestellen korrekt angefahren, Blinker gesetzt und Verkehrsregeln beachtet werden. Gleichzeitig sollte der Fahrkomfort nicht vollkommen vergessen werden.

Wer mit Vollgas durch eine enge Kurve fährt oder kurz vor einer roten Ampel eine Vollbremsung hinlegt, wird seinen Passagieren kaum eine angenehme Fahrt bieten.

Das eigentliche Fahrgefühl überzeugt dabei weitgehend. Ein kleiner Stadtbus verhält sich spürbar anders als ein langer Gelenkbus oder schwerer Reisebus. Gerade in engen Straßen muss frühzeitig darüber nachgedacht werden, wie eine Kurve angefahren wird.

Besonders motivierend ist, dass sich die Simulation an die eigenen Vorstellungen anpassen lässt. Zahlreiche Einstellungen bestimmen, wie realistisch beziehungsweise entspannt das Spielerlebnis ausfallen soll. Dadurch können Neueinsteiger mit verschiedenen Hilfen beginnen, während erfahrene Spieler mehr Verantwortung selbst übernehmen.

Bus Simulator 27 funktioniert dadurch sowohl als entspannte Feierabend-Simulation als auch als anspruchsvollere Busfahrer-Erfahrung.

Ticketverkauf
Bargeld und Papiertickets gehören der Vergangenheit an

https://i.imgur.com/G0rF3aG.jpeg

Auch beim Ticketverkauf geht Bus Simulator 27 einen moderneren Weg als seine Vorgänger. Während Fahrgäste früher direkt beim Fahrer mit Bargeld bezahlen konnten und anschließend ein physisches Ticket erhielten, setzt der neue Ableger auf ein digitales und kontaktloses System.

Fahrgäste bezahlen ihre Fahrt kontaktlos beziehungsweise über das Smartphone. Auch das klassische Papierticket wird durch ein digitales Ticket ersetzt.

Damit orientiert sich Bus Simulator 27 stärker an modernen Bezahlsystemen des öffentlichen Nahverkehrs.

Für euch bedeutet das gleichzeitig, dass das Hantieren mit Bargeld und Wechselgeld während einer Fahrt entfällt. Ihr müsst nicht mehr den passenden Betrag herausgeben, während hinter dem jeweiligen Fahrgast bereits die nächsten Passagiere warten.

Dadurch fällt zwar ein kleiner spielerischer Bestandteil der Vorgänger weg, gleichzeitig wirkt die neue Lösung aber zeitgemäßer und passt besser zum modernen Fuhrpark von Bus Simulator 27.

Felicia Bay
Arbeiten, wo andere Urlaub machen

https://i.imgur.com/cT7PLPC.jpeg

Der eigentliche Star des Spiels ist neben den Bussen zweifellos Felicia Bay.

Die fiktive südeuropäische Region orientiert sich sichtbar an Spanien und Portugal und besteht aus insgesamt 20 Bezirken. Dazu kommen kleinere Ortschaften, Küstenregionen und ländlichere Gebiete.

Dadurch besitzt die Karte deutlich mehr Abwechslung, als es zunächst den Anschein hat.

Dicht bebaute Straßen verlangen ein völlig anderes Fahrverhalten als lange Überlandabschnitte. Während ihr innerhalb der Städte permanent auf Kreuzungen, Ampeln, Fußgänger und parkende Fahrzeuge achten müsst, werden längere Fahrten außerhalb der Zentren wesentlich entspannter.

Besonders gelungen ist das mediterrane Grundgefühl.

Palmen, helle Häuserfassaden, Berge und Küstenstraßen vermitteln tatsächlich das Gefühl, in einer südlichen Urlaubsregion unterwegs zu sein. Zusammen mit dem dynamischen Wetter sowie dem Tag-Nacht-Wechsel kann sich dieselbe Strecke abhängig von Uhrzeit und Wetterlage deutlich anders präsentieren.

Nicht jede Ecke besitzt allerdings denselben Detailgrad. Gerade abseits der wichtigsten Straßen wirken manche Bereiche leerer, während sich Passanten und Fahrzeuge sichtbar wiederholen können.

Trotzdem ist Felicia Bay eine der größten Stärken des Spiels.

Bezirksfortschritt
Jede Haltestelle bringt Felicia Bay voran

https://i.imgur.com/Vd7vAmG.jpeg

Bus Simulator 27 beschränkt seinen Fortschritt nicht auf das eigene Unternehmen. Auch die einzelnen Bezirke von Felicia Bay können nach und nach aufgewertet werden.

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Bushaltestellen.

Jede entsprechende Bushaltestelle bringt 100 EP für den jeweiligen Bezirk. Habt ihr genügend Erfahrungspunkte gesammelt und die erforderliche Menge erreicht, kann der Bezirk auf die nächste Stufe aufgewertet werden.

Dadurch bekommt die Erschließung neuer Haltestellen eine zusätzliche Bedeutung. Ihr erstellt Linien nicht ausschließlich, um Geld zu verdienen oder Fahrgäste zu transportieren, sondern arbeitet gleichzeitig am Fortschritt der jeweiligen Region.

Im Bezirksmenü lässt sich jederzeit nachvollziehen, wie weit ihr bereits gekommen seid. Neben der aktuellen Bezirksstufe und den gesammelten EP zeigt das Spiel unter anderem die Abdeckung und die Anzahl der erschlossenen Bushaltestellen an.

Das motiviert dazu, das eigene Verkehrsnetz kontinuierlich zu erweitern.

Statt lediglich einige besonders lukrative Verbindungen zu betreiben, gibt es einen guten Grund, möglichst viele Haltestellen einzubinden und die verschiedenen Bezirke vollständig abzudecken.

Gerade für Spieler, die gerne alles abschließen, entsteht dadurch eine zusätzliche Fortschrittsebene. Alle Haltestellen erschließen und sämtliche Bezirke möglichst weit aufwerten entwickelt sich zu einem langfristigen Ziel neben dem eigentlichen Unternehmensaufbau.

Sammelobjekte
Felicia Bay zu Fuß entdecken

https://i.imgur.com/a0RWypZ.jpeg

Bus Simulator 27 beschränkt die Erkundung von Felicia Bay ebenfalls nicht ausschließlich auf das Fahren mit dem Bus.

Wer zwischen seinen Touren aussteigt und die verschiedenen Bezirke zu Fuß erkundet, kann zahlreiche Sehenswürdigkeiten als Sammelobjekte entdecken.

Dabei besitzt jeder Bezirk eine bestimmte Anzahl an Sehenswürdigkeiten, die nach und nach gefunden werden können. Das sorgt insbesondere für Spieler, die Felicia Bay vollständig erkunden möchten, für zusätzliche Motivation abseits des eigentlichen Linienverkehrs.

An jeder Sehenswürdigkeit befindet sich eine entsprechende Tafel.

Um den Fund zu registrieren, reicht es allerdings nicht aus, lediglich mit dem Bus daran vorbeizufahren. Ihr müsst aussteigen, zu Fuß zur Tafel gehen und mit dieser interagieren.

Anschließend wird die entdeckte Sehenswürdigkeit automatisch eurem Foto-Album hinzugefügt.

Das System ist spielerisch simpel, passt aber hervorragend zur Gestaltung von Felicia Bay. Statt ausschließlich von Haltestelle zu Haltestelle zu fahren, bekommt ihr einen zusätzlichen Grund, euren Bus gelegentlich stehen zu lassen und euch die Umgebung genauer anzusehen.

Für Komplettisten entsteht dadurch ein weiteres langfristiges Ziel: sämtliche Sehenswürdigkeiten in allen Bezirken finden und das Foto-Album vervollständigen.

Die Sammelobjekte sind zwar keine komplexe Nebenaktivität, ergänzen das eigentliche Busfahren aber sinnvoll. Vor allem nach längeren Fahrten kann es angenehm sein, Felicia Bay einmal aus einer anderen Perspektive zu erkunden.

Fuhrpark
Mehr als 45 Busse von 13 Herstellern

Bei der Fahrzeugauswahl fährt Bus Simulator 27 richtig auf.

Mehr als 45 offiziell lizenzierte Busse von 13 Herstellern bilden den bislang umfangreichsten Fuhrpark der Reihe. Unterschiedliche Hersteller, Fahrzeuggrößen und Antriebskonzepte sorgen dabei für Abwechslung.

Die Unterschiede beschränken sich nicht ausschließlich auf das Aussehen.

Kleine Solobusse lassen sich wesentlich unkomplizierter durch enge Straßen bewegen, während Gelenkbusse beim Abbiegen deutlich mehr Aufmerksamkeit verlangen. Doppeldecker vermitteln wiederum ein anderes Größenverhältnis und moderne Elektrobusse unterscheiden sich akustisch deutlich von klassischen Dieselmodellen.

Genau diese Unterschiede sorgen langfristig für Motivation.

Statt lediglich einen Lieblingsbus zu finden und damit sämtliche Linien abzufahren, lohnt es sich, unterschiedliche Fahrzeuge auszuprobieren und für die jeweiligen Strecken geeignete Modelle einzusetzen.

Die Innenräume wurden ebenfalls detailliert umgesetzt. Cockpits besitzen zahlreiche bedienbare Elemente und vermitteln gerade aus der Fahrerperspektive ein überzeugendes Gefühl.

Reisebusse
Endlich geht es auf längere Touren

https://i.imgur.com/0oTM5Px.jpeg

Die vielleicht spannendste Erweiterung des Fuhrparks sind die Reisebusse.

Zum ersten Mal innerhalb der Bus-Simulator-Reihe können nicht nur klassische Stadt- und Linienbusse, sondern auch richtige Coaches gefahren werden. Damit verändert sich automatisch die Art der Strecken.

Statt alle paar Minuten an einer Haltestelle zu stoppen, stehen längere Überlandfahrten im Mittelpunkt.

Diese Fahrten passen hervorragend zu Felicia Bay.

Gerade die Küsten- und Landstraßen bekommen dadurch einen zusätzlichen Zweck. Mit einem Reisebus durch die mediterrane Landschaft zu fahren, fühlt sich deutlich anders an als der hektischere Stadtverkehr.

Die Coaches sind deshalb nicht einfach nur weitere Fahrzeuge innerhalb eines ohnehin großen Fuhrparks, sondern erweitern das Spielprinzip sinnvoll um eine neue Art des Busfahrens.

Unternehmensmanagement
Vom einzelnen Bus zum eigenen Verkehrsunternehmen

Bus Simulator 27 möchte allerdings nicht nur eine reine Fahrsimulation sein.

Ihr seid gleichzeitig für den Aufbau eures eigenen Unternehmens verantwortlich. Dazu gehören Linienplanung, Fahrpläne, Buskäufe und die Organisation des Fuhrparks.

Das sorgt für eine zusätzliche Motivationsschleife.

Eine erfolgreiche Fahrt bringt nicht lediglich eine Abschlusswertung. Langfristig arbeitet ihr darauf hin, euer Unternehmen auszubauen, neue Fahrzeuge freizuschalten und weitere Bereiche von Felicia Bay zu erschließen.

Besonders befriedigend ist es, wenn aus den ersten wenigen Verbindungen nach und nach ein umfangreiches Verkehrsnetz entsteht.

Gemeinsam mit dem Bezirksfortschritt greifen die Systeme gut ineinander. Neue Haltestellen und Linien erweitern nicht nur euer Unternehmen, sondern tragen gleichzeitig dazu bei, die jeweiligen Bezirke weiterzuentwickeln.

Dadurch fühlt sich der Fortschritt greifbarer an.

Wer ausschließlich Bus fahren möchte, könnte sich allerdings daran stören, regelmäßig Zeit in Menüs verbringen zu müssen. Das Management gehört fest zum Konzept und nimmt je nach gewähltem Spielmodus einen relevanten Teil der Spielzeit ein.

Werbekampagnen
Zusätzliche Einnahmen auf vier beziehungsweise sechs Rädern

https://i.imgur.com/wkK7P4w.jpeg

Eine weitere Möglichkeit, das eigene Unternehmen wirtschaftlich voranzubringen, sind Werbekampagnen.

Diese können für ausgewählte Bezirke gestartet werden und ermöglichen es, zusätzliches Geld zu verdienen. Die Kampagnen bleiben dabei nicht nur eine abstrakte Zahl innerhalb eines Menüs.

Die entsprechende Werbung wird sichtbar auf den Bussen in den ausgewählten Bezirken angebracht.

Damit verbindet Bus Simulator 27 den wirtschaftlichen Nutzen der Kampagnen mit einer sichtbaren Veränderung des eigenen Fuhrparks. Während ihr eure Linien bedient, begegnet euch die gebuchte Werbung entsprechend immer wieder auf den eingesetzten Fahrzeugen.

Die zusätzlichen Einnahmen können wiederum genutzt werden, um das Unternehmen weiter auszubauen und beispielsweise in neue Busse zu investieren.

Die Werbekampagnen entwickeln sich zwar nicht zu einer eigenen Wirtschaftssimulation, ergänzen das Unternehmensmanagement aber sinnvoll und sorgen gleichzeitig für etwas mehr optische Abwechslung auf den Straßen von Felicia Bay.

Spielmodi
Story, Karriere oder komplette Freiheit

https://i.imgur.com/nuY5ag7.jpeg

Bus Simulator 27 bietet drei grundlegende Spielmodi: Story, Karriere und Sandbox.

Der Story-Modus eignet sich insbesondere für Neueinsteiger. Hier werden die grundlegenden Mechaniken nach und nach erklärt, während gleichzeitig das eigene Unternehmen aufgebaut wird.

Wer weniger Führung möchte, kann sich dagegen im Karriere-Modus stärker auf den Aufbau seines Unternehmens konzentrieren.

Die Sandbox richtet sich schließlich an Spieler, die möglichst frei experimentieren möchten.

Diese Aufteilung funktioniert gut, weil nicht jeder Spieler dasselbe von einer Simulation erwartet. Manche möchten klare Ziele und stetigen Fortschritt, andere einfach ihre Lieblingsbusse fahren und eigene Linien erstellen.

Dynamische Ereignisse
Im Busalltag läuft nicht immer alles nach Plan

https://i.imgur.com/FqCVqnl.jpeg

Selbst eine bekannte Linie verläuft in Bus Simulator 27 nicht zwangsläufig bei jeder Fahrt identisch. Verschiedene Ereignisse können den normalen Betriebsablauf durcheinanderbringen und verlangen von euch eine entsprechende Reaktion.

Dazu gehören beispielsweise Fahrzeugpannen, defekte Ampeln und Straßenarbeiten.

Gerade solche Ereignisse können den gewohnten Ablauf einer Fahrt beeinflussen. Wenn technische Probleme auftreten oder der Verkehr durch eine Baustelle beeinträchtigt wird, müsst ihr euch auf die veränderte Situation einstellen.

Doch nicht nur außerhalb des Busses kann etwas passieren.

Auch eure Fahrgäste sorgen regelmäßig für kleinere Zwischenfälle. So kann ein Passagier zu laut Musik hören, ein anderer während der Fahrt einschlafen oder sogar einen anderen Fahrgast belästigen.

In solchen Situationen seid ihr nicht ausschließlich Busfahrer, sondern müsst euch ebenfalls um die Probleme innerhalb eures Fahrzeugs kümmern.

Diese Ereignisse mögen für sich genommen klein erscheinen, sind für den langfristigen Spielspaß aber wichtig.

Ohne sie würde sich nach vielen Stunden zwangsläufig eine gewisse Routine einstellen: Haltestelle anfahren, Fahrgäste aufnehmen, weiterfahren und den Vorgang an der nächsten Station wiederholen.

Die dynamischen Ereignisse durchbrechen diesen Ablauf und sorgen dafür, dass sich einzelne Schichten weniger vorhersehbar anfühlen.

Nicht jedes Ereignis ist spektakulär und mit zunehmender Spielzeit wiederholen sich bestimmte Situationen zwangsläufig. Trotzdem tragen sie dazu bei, den virtuellen Arbeitsalltag lebendiger zu gestalten.

Alle Ereignisse können in den Einstellungen auch ausgeschaltet oder in ihrer Häufigkeit angepasst werden.

Multiplayer
Gemeinsam Felicia Bay versorgen

Wer nicht allein unterwegs sein möchte, kann Bus Simulator 27 auch im Online-Koop mit bis zu vier Spielern erleben.

Gerade bei einer Simulation wie dieser ergibt Multiplayer durchaus Sinn.

Während ein Spieler eine Linie übernimmt, können Freunde auf anderen Strecken unterwegs sein. Dadurch entsteht das Gefühl, gemeinsam an einem größeren Verkehrsnetz zu arbeiten.

Natürlich verändert Multiplayer das eigentliche Fahrmodell nicht grundlegend. Trotzdem macht es einen großen Unterschied, ob man allein durch Felicia Bay fährt oder sich mit Freunden über Fahrten, Busse und Ereignisse austauscht.

Für langfristige Spieler ist der Koop-Modus deshalb eine willkommene Ergänzung.

Fahrgäste und Verkehr
Wenn die KI zur größten Herausforderung wird

Während die Busse weitgehend überzeugen, zeigt sich beim restlichen Straßenverkehr eine der größten Schwächen.

Die Verkehrs-KI reagiert nicht immer nachvollziehbar.

Fahrzeuge können unerwartet bremsen, ungünstig stehen bleiben oder Situationen erzeugen, für die anschließend teilweise der Spieler bestraft wird. Gerade in dichterem Verkehr kann das frustrierend sein.

Besonders ärgerlich wird es, wenn eine eigentlich saubere Fahrt durch das Verhalten eines KI-Fahrzeugs ruiniert wird.

Auch die Fahrgäste wirken nicht immer glaubwürdig. Animationen können steif aussehen und bestimmte Situationen wiederholen sich nach längerer Spielzeit.

Das fällt insbesondere deshalb auf, weil die dynamischen Ereignisse den Passagieren eigentlich mehr Bedeutung verleihen. Inhaltlich ist es eine gute Idee, auf schlafende oder störende Fahrgäste reagieren zu müssen. Bei der Präsentation wäre jedoch teilweise noch mehr Natürlichkeit wünschenswert.

Diese Probleme zerstören das Spielerlebnis nicht vollständig, stehen aber im starken Kontrast zu den detaillierten Bussen und der ansonsten atmosphärischen Spielwelt.

Grafik
Urlaubsgefühl trifft auf technischen Verbesserungsbedarf

https://i.imgur.com/1dRBGmu.jpeg

Optisch kann Bus Simulator 27 insbesondere bei der Gestaltung von Felicia Bay mit der Unreal Engine 5 überzeugen.

Wenn die Sonne am Abend tief über der Region steht und sich das Licht auf Fahrzeugen und Straßen spiegelt, kann das Spiel ausgesprochen atmosphärisch aussehen.

Die Busse selbst gehören eindeutig zu den grafischen Highlights. Außenmodelle und Cockpits wurden detailliert umgesetzt und gerade aus der Fahrerperspektive gibt es viele kleine Details zu entdecken.

Auch die unterschiedlichen Bezirke profitieren von ihrem mediterranen Stil. Küstenregionen, dichter bebaute Stadtteile und ländliche Gebiete sorgen dafür, dass die Spielwelt nicht vollständig gleichförmig wirkt.

Bei Passanten und manchen Animationen fällt die Qualität dagegen deutlich ab.

Hinzu kommen technische Probleme wie Performance-Einbrüche, kleinere Grafikfehler und Bugs. Dadurch erreicht die Präsentation nicht durchgehend das Niveau der detaillierten Busmodelle.

Das ist schade, weil Felicia Bay grundsätzlich eine sehr schöne Spielwelt besitzt.

Sound
Diesel, Elektro und Reisebusse sorgen für Abwechslung

Akustisch konzentriert sich Bus Simulator 27 genau auf das, was bei einer Fahrsimulation wichtig ist.

Die Busse besitzen unterschiedliche Motor- und Fahrgeräusche, wodurch sich die einzelnen Antriebsarten nicht nur spielerisch, sondern auch akustisch voneinander unterscheiden.

Ein Elektrobus vermittelt ein völlig anderes Fahrgefühl als ein klassischer Dieselbus.

Hinzu kommen Türgeräusche, Blinker, Verkehr und die akustische Umgebung der Stadt.

Gerade mit Kopfhörern entsteht dadurch eine angenehme Atmosphäre.

Die Soundkulisse ist nicht spektakulär, muss es aber auch nicht sein. Die Fahrzeuge selbst stehen akustisch im Mittelpunkt, und genau dort liefert das Spiel überzeugend ab.

Umfang & Langzeitmotivation
Felicia Bay bietet Arbeit für viele Stunden

An mangelndem Inhalt scheitert Bus Simulator 27 definitiv nicht.

Mehr als 45 Busse, 13 Hersteller, 20 Bezirke, drei Spielmodi, Unternehmensmanagement und Online-Koop für bis zu vier Spieler bilden bereits zum Start ein umfangreiches Gesamtpaket.

Hinzu kommen unterschiedliche Fahrzeugtypen und die erstmals integrierten Reisebusse.

Besonders der Bezirksfortschritt sorgt für zusätzliche Motivation. Da jede entsprechende Haltestelle 100 EP einbringt und die Bezirke nach Erreichen der erforderlichen Erfahrungspunkte aufgewertet werden können, gibt es einen zusätzlichen Anreiz, Felicia Bay möglichst vollständig mit dem eigenen Liniennetz abzudecken.

Damit hört der Fortschritt nicht beim Kauf eines neuen Busses oder einer erfolgreichen Linie auf.

Auch Komplettisten bekommen einiges zu tun.

In jedem Bezirk wartet eine bestimmte Anzahl an Sehenswürdigkeiten, deren Tafeln ihr zu Fuß aufsuchen und aktivieren könnt. Anschließend landen die gefundenen Wahrzeichen im Foto-Album. Wer wirklich alles sehen möchte, kann sich somit zusätzlich vornehmen, sämtliche Sehenswürdigkeiten von Felicia Bay zu entdecken.

Auch der eigentliche Busalltag bietet mehr Abwechslung, als das grundlegende Spielprinzip zunächst vermuten lässt. Fahrzeugpannen, defekte Ampeln, Straßenarbeiten sowie unterschiedliche Ereignisse mit den Fahrgästen können bekannte Fahrten verändern und die alltägliche Routine auflockern.

Das modernisierte kontaktlose Ticketing fügt sich ebenfalls in die Spielwelt ein. Bargeld und klassische Papiertickets werden durch Smartphone beziehungsweise kontaktlose Bezahlung und digitale Tickets ersetzt.

Mit den Werbekampagnen kommt schließlich eine weitere wirtschaftliche Komponente hinzu. Sie ermöglichen zusätzliche Einnahmen und werden gleichzeitig sichtbar auf den Bussen in den ausgewählten Bezirken dargestellt.

Gerade die Kombination der unterschiedlichen Systeme funktioniert gut: Buslinien und Haltestellen treiben den Bezirksfortschritt voran, Werbekampagnen bringen zusätzliche Einnahmen, das Unternehmensmanagement belohnt erfolgreiche Fahrten, dynamische Ereignisse sorgen für Abwechslung und Sehenswürdigkeiten motivieren zur Erkundung abseits des Fahrerhauses.

Wer Freude daran hat, Fahrpläne zu optimieren, seinen Fuhrpark auszubauen, alle Haltestellen zu erschließen, Bezirke aufzuwerten und das Foto-Album zu vervollständigen, kann problemlos sehr viel Zeit in Felicia Bay verbringen.

Technik
Der größte Passagier heißt derzeit noch Fehlerbehebung

https://i.imgur.com/FFIstee.jpeg

So umfangreich Bus Simulator 27 inhaltlich ausfällt, technisch kann das Spiel nicht überall mithalten.

Bugs, schwankende Performance und die Verkehrs-KI gehören zu den auffälligsten Problemen.

Gerade bei einer Simulation fällt das stärker ins Gewicht als in vielen anderen Genres. Ein Spiel, das bewusst auf Immersion und einen glaubwürdigen Verkehrsalltag setzt, leidet automatisch darunter, wenn Autos unlogisch reagieren oder NPCs sichtbar fehlerhaft agieren.

Die Probleme sind dabei nicht in jeder Minute präsent.

Es gibt lange Phasen, in denen man entspannt durch Felicia Bay fährt und genau das bekommt, was man sich von einem Bus Simulator erhofft.

Dann reicht allerdings ein KI-Fahrzeug oder ein technischer Fehler, um diese Immersion innerhalb weniger Sekunden zu unterbrechen.

Simteract besitzt mit Bus Simulator 27 ein sehr gutes Fundament. Jetzt braucht dieses Fundament vor allem weiteren Feinschliff.

Fazit
Ein starker Neustart, der noch nicht an jeder Haltestelle pünktlich ist

Mit Bus Simulator 27 wagt astragon Entertainment gemeinsam mit dem neuen Entwickler Simteract einen bedeutenden Schritt für die Reihe. Statt lediglich das bekannte Konzept mit einer neuen Karte fortzuführen, wurde an vielen Stellen erweitert. Eine komplett neue Spielwelt, der bislang größte Fuhrpark der Reihe, Reisebusse, Unternehmensmanagement und zusätzliche Fortschritts- und Erkundungssysteme sorgen dafür, dass sich der neue Ableger umfangreicher anfühlt.

Vor allem Felicia Bay überzeugt. Die von Spanien und Portugal inspirierte Region bietet mit ihren 20 Bezirken, Städten, Küstenstraßen und ländlichen Abschnitten viel Abwechslung. Dynamische Tageszeiten und unterschiedliche Wetterbedingungen tragen zusätzlich dazu bei, dass selbst bekannte Strecken nicht immer identisch wirken.

Noch stärker fällt der Fuhrpark aus. Mehr als 45 offiziell lizenzierte Busse von 13 Herstellern sorgen für eine enorme Auswahl. Unterschiedliche Fahrzeuggrößen und Antriebsarten sorgen gleichzeitig dafür, dass sich nicht jeder Bus identisch fährt.

Eine der größten Neuerungen sind die Reisebusse. Längere Überlandfahrten passen hervorragend zur weitläufigen Struktur von Felicia Bay und bieten eine willkommene Abwechslung zum klassischen Linienverkehr. Dadurch bekommen insbesondere die Land- und Küstenstraßen eine größere Bedeutung.

Auch das Unternehmensmanagement funktioniert als langfristige Motivation. Eigene Linien planen, Fahrpläne erstellen, Fahrzeuge kaufen und das Verkehrsnetz von Felicia Bay nach und nach ausbauen, erzeugt einen angenehmen Fortschrittskreislauf.

Die Werbekampagnen ergänzen diesen wirtschaftlichen Teil sinnvoll. Mit ihnen lässt sich zusätzliches Geld verdienen, während die Werbung gleichzeitig auf den Bussen innerhalb der ausgewählten Bezirke sichtbar wird. Dadurch bleibt die Funktion nicht ausschließlich auf ein Menü beschränkt.

Besonders gut gefällt uns, dass der Fortschritt nicht beim eigenen Unternehmen endet. Auch die einzelnen Bezirke können aufgewertet werden. Jede entsprechende Bushaltestelle bringt 100 EP für den jeweiligen Bezirk. Sobald die erforderliche Menge an Erfahrungspunkten erreicht wurde, lässt sich der Bezirk auf die nächste Stufe bringen.

Dadurch bekommt die Erschließung neuer Haltestellen einen zusätzlichen Sinn. Im Bezirksmenü lässt sich der Fortschritt übersichtlich verfolgen und die vollständige Abdeckung eines Bezirks entwickelt sich zu einem zusätzlichen langfristigen Ziel.

Auch abseits des Fahrerhauses gibt es etwas zu entdecken. Jeder Bezirk besitzt eine bestimmte Anzahl an Sehenswürdigkeiten, die als Sammelobjekte dienen. Dafür müsst ihr euren Bus verlassen, die entsprechende Sehenswürdigkeit zu Fuß aufsuchen und mit ihrer Tafel interagieren. Anschließend wird sie eurem Foto-Album hinzugefügt.

Gerade für Komplettisten ergeben sich daraus zusätzliche Ziele. Sämtliche Bushaltestellen erschließen, die Bezirke aufwerten, alle Sehenswürdigkeiten entdecken und das Foto-Album vervollständigen – Bus Simulator 27 bietet deutlich mehr langfristige Aufgaben, als lediglich dieselben Linien immer wieder abzufahren.

Auch während der eigentlichen Schichten steckt mehr Abwechslung im Spiel. Fahrzeugpannen, defekte Ampeln und Straßenarbeiten können den normalen Betriebsablauf beeinflussen. Hinzu kommen kleinere Zwischenfälle mit den Passagieren. Mal hört ein Fahrgast zu laut Musik, mal schläft jemand ein oder ein Passagier belästigt einen anderen Fahrgast.

Dadurch wird der ansonsten schnell entstehenden Routine im Linienverkehr entgegengewirkt.

Das modernisierte Ticketing passt ebenfalls gut zum neuen Ableger. Bargeld, Wechselgeld und klassische Papiertickets gehören der Vergangenheit an. Stattdessen bezahlen die Fahrgäste kontaktlos beziehungsweise per Smartphone und erhalten digitale Tickets.

Leider steht sich Bus Simulator 27 an einigen Stellen noch selbst im Weg.

Die Verkehrs-KI gehört zu den größten Schwachstellen. Unvorhersehbare Manöver anderer Fahrzeuge können eigentlich entspannte Fahrten unnötig frustrierend machen. Besonders ärgerlich wird es, wenn eine saubere Fahrt durch das Verhalten eines KI-Fahrzeugs beeinträchtigt wird.

Hinzu kommen technische Probleme. Performance-Einbrüche, kleinere Grafikfehler, steife NPC-Animationen und verschiedene Bugs passen nicht zum ansonsten ambitionierten Gesamtpaket. Gerade weil die Busse und Cockpits detailliert umgesetzt wurden, fallen schwächere Bereiche der Spielwelt umso stärker auf.

Das ist besonders schade, denn unter diesen Problemen steckt eine sehr gute und umfangreiche Bus-Simulation.

Wenn alles funktioniert, entfaltet Bus Simulator 27 genau die entspannende Wirkung, die Fans des Genres suchen. Eine lange Linie bei Sonnenuntergang, ein neuer Bus im eigenen Fuhrpark, eine Reisebusfahrt entlang der Küste oder die Suche nach der letzten fehlenden Sehenswürdigkeit können erstaunlich motivierend sein.

Vor allem die Verzahnung der verschiedenen Systeme funktioniert gut. Buslinien und Haltestellen treiben den Bezirksfortschritt voran, Werbekampagnen liefern zusätzliche Einnahmen, das Unternehmensmanagement belohnt erfolgreiche Fahrten, dynamische Ereignisse sorgen für Abwechslung und die Sehenswürdigkeiten motivieren zur Erkundung zu Fuß. Dadurch arbeitet ihr beinahe ständig auf irgendein neues Ziel hin.

Beim Umfang hat Simteract deshalb ein starkes Gesamtpaket geschnürt. Zwischen mehr als 45 Bussen, 13 Herstellern, 20 Bezirken, Reisebusfahrten, Linienplanung, Unternehmensmanagement, Werbekampagnen, Bezirksaufwertungen, dynamischen Ereignissen, Sehenswürdigkeiten, Foto-Album und Multiplayer gibt es über viele Stunden hinweg genügend zu erledigen.

Simteract muss allerdings weiter an der technischen Umsetzung arbeiten. Insbesondere die Verkehrs-KI, Performance und vorhandenen Bugs benötigen noch Verbesserungen. Gelingt es dem Entwickler, diese Schwächen mit kommenden Updates zu reduzieren, besitzt Bus Simulator 27 ein enormes Potenzial.

Bus Simulator 27 ist ein umfangreicher und ambitionierter Neustart mit einer abwechslungsreichen Spielwelt, einem hervorragenden Fuhrpark, motivierendem Unternehmens- und Bezirksfortschritt sowie überraschend viel Abwechslung und Erkundung abseits des reinen Busfahrens. KI-Probleme und fehlender technischer Feinschliff verhindern allerdings, dass das Spiel sein Potenzial bereits vollständig ausschöpft.

Mit weiteren Updates könnte sich der neue Ableger langfristig zu einem der stärksten Teile der Reihe entwickeln. Zum aktuellen Zeitpunkt muss man auf dem Weg durch Felicia Bay allerdings noch bereit sein, das eine oder andere Schlagloch mitzunehmen.

Bewertung

Gameplay: 8/10
Das Busfahren überzeugt mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen, einem anpassbaren Simulationsgrad und Reisebussen. Kontaktloses Ticketing und dynamische Ereignisse wie Pannen, Straßenarbeiten oder Probleme mit Fahrgästen ergänzen den Arbeitsalltag sinnvoll. Die Verkehrs-KI bleibt allerdings ein Schwachpunkt.

Spielwelt: 9/10
Felicia Bay gehört mit seinen 20 Bezirken, mediterranen Städten, Küstenstraßen und ländlichen Regionen zu den größten Stärken. Die Sehenswürdigkeiten samt Foto-Album geben zusätzlich einen guten Grund, den Bus zu verlassen und die Spielwelt zu Fuß zu erkunden.

Fortschritt & Management: 9/10
Linienplanung, Fuhrpark und Unternehmensaufbau werden durch die aufwertbaren Bezirke und Werbekampagnen sinnvoll ergänzt. Jede entsprechende Haltestelle bringt 100 EP, während Kampagnen zusätzliche Einnahmen ermöglichen.

Grafik: 7/10
Detaillierte Busse und Cockpits, schöne Beleuchtung und atmosphärische Landschaften treffen auf schwächere NPCs, kleinere Grafikfehler und teilweise problematische Performance.

Sound: 8/10
Unterschiedliche Motoren und Antriebsarten besitzen einen eigenen Charakter. Türgeräusche, Verkehr und weitere Umgebungsgeräusche tragen zusätzlich zur Atmosphäre während der Fahrten bei.

Umfang: 9/10
Mehr als 45 Busse von 13 Herstellern, Reisebusse, 20 Bezirke, drei Spielmodi, Unternehmensmanagement, Werbekampagnen, Bezirksaufwertungen, dynamische Ereignisse, Sehenswürdigkeiten samt Foto-Album und Online-Koop für bis zu vier Spieler sorgen für sehr viel Beschäftigung und langfristige Motivation.

Technik: 6/10
Bugs, Performance-Probleme und insbesondere die teilweise unberechenbare Verkehrs-KI sind die größten Schwächen und verhindern derzeit eine höhere Wertung.

Gesamtwertung: 8/10

Bus Simulator 27 ist seit dem 8. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erhältlich. Entwickelt wurde die Simulation von Simteract, Publisher ist astragon Entertainment. Besitzer beziehungsweise Vorbesteller der Year 1 Edition konnten dank fünf Tagen Vorabzugang bereits ab dem 3. September 2026 spielen.

Hinterlasse einen Kommentar