Kurz vor der Veröffentlichung von Control Resonant hat Remedy Entertainment weitere technische Details zur PlayStation 5-Version bekannt gegeben. Neben unterschiedlichen Grafikmodi für PS5 und PS5 Pro setzt das Actionspiel auf die adaptiven Trigger des DualSense Wireless-Controllers, 3D-Audio und nahezu verzögerungsfreie Schnellreisen. Gleichzeitig verrät der Entwickler, wie viel Zeit Spieler für die neue Geschichte einplanen sollten.
Control Resonant erscheint am 24. September 2026 und setzt die Geschichte von Control in einer veränderten Version von Manhattan fort. Für die Fortsetzung hat Remedy seine hauseigene Northlight Engine mit neuer Technologie erweitert und dabei nach eigenen Angaben besonderen Wert auf Performance und Reaktionsgeschwindigkeit gelegt.
Hauptgeschichte soll zwischen 25 und 35 Stunden dauern
Erstmals hat Remedy konkrete Angaben zur Spielzeit von Control Resonant gemacht. Wer sich hauptsächlich auf die Geschichte konzentriert, soll für die Hauptstory zwischen 25 und 35 Stunden benötigen.
Für Komplettisten soll darüber hinaus deutlich mehr zu entdecken sein. Eine konkrete Spielzeit für einen vollständigen Abschluss nennt Remedy allerdings nicht.
Auf PlayStation 5 lässt sich der Fortschritt der Hauptquest über die Aktivitäten des Systems verfolgen. Nach der Veröffentlichung soll außerdem die PlayStation-Spielhilfe für Control Resonant zur Verfügung stehen.
Ein verdrehtes Manhattan bildet die neue Spielwelt
Anders als der Vorgänger führt Control Resonant die Spieler in eine verdrehte Version von Manhattan. Das Gebiet ist in mehrere visuell unterschiedliche Zonen aufgeteilt, die jeweils einen eigenen Look besitzen.
Zwischen diesen Bereichen sollen Spieler nahezu augenblicklich per Schnellreise wechseln können. Gleiches gilt für den Wechsel zum sogenannten Gap. Dabei handelt es sich um einen Zwischenraum in Dylans Geist, den der Protagonist jederzeit betreten kann.
Im Gap lassen sich unter anderem Verbesserungen für Dylan und seine gestaltwandelnde Waffe Aberrant freischalten. Darüber hinaus können Spieler dort ihre Builds ausprobieren, Artefakte herstellen und weitere Vorbereitungen treffen.
Control Resonant wurde von Anfang an für 60 fps entwickelt
Remedy beschreibt Control Resonant als ein stark auf das Gameplay ausgerichtetes Erlebnis, das von Beginn an mit 60 Bildern pro Sekunde als Ziel entwickelt wurde. Ein möglichst direktes Spielgefühl und schnelle Reaktionen hätten bei der Entwicklung eine hohe Priorität gehabt.
Gleichzeitig betont das Studio, dass nicht allein die reine Auflösung über die visuelle Qualität entscheiden soll. Für Remedy seien die Art Direction und das gesamte visuelle Erlebnis letztlich wichtiger als einzelne technische Kennzahlen.
Spieler können dennoch auf verschiedene Grafikmodi zurückgreifen und selbst entscheiden, ob sie eine höhere Bildrate oder eine höhere Auflösung bevorzugen.
PS5 bietet Performance- und Quality-Modus
Auf der regulären PlayStation 5 stehen zwei Grafikmodi zur Auswahl. Der Performance-Modus zielt auf 60 fps bei einer Auflösung von 1440p und richtet sich damit an Spieler, die eine möglichst flüssige Darstellung bevorzugen.
Der Quality-Modus legt den Schwerpunkt dagegen auf die Bildqualität. Hier strebt Control Resonant 30 fps bei 2160p an.
Damit können Spieler auf der Standard-PS5 zwischen einer höheren Bildrate und einer höheren Auflösung wählen.
PS5 Pro erhält drei Grafikmodi und Raytracing
Auf der PlayStation 5 Pro stehen zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung. Remedy nutzt auf der leistungsstärkeren Konsole PlayStation Spectral Super Resolution, kurz PSSR, und bietet insgesamt drei Grafikmodi an.
Der Performance-Modus zielt auf 60 fps bei 2160p. Wer die grafische Qualität priorisiert, kann den Quality-Modus verwenden. Dieser läuft mit 30 fps bei 2160p und aktiviert zusätzlich Raytracing.
Als Mittelweg steht der Balanced-Modus bereit. Dieser zielt auf 40 fps bei 2160p und bietet ebenfalls Raytracing. Voraussetzung für diesen Modus ist allerdings ein 120-Hz-kompatibles Display.
Damit bietet die PS5 Pro eine zusätzliche Option zwischen dem flüssigeren Performance-Modus und dem grafisch aufwendigeren Quality-Modus.
Adaptive Trigger sollen Dylans Fähigkeiten spürbar machen
Auch die Funktionen des DualSense Wireless-Controllers werden in Control Resonant unterstützt. Remedy setzt insbesondere auf die adaptiven Trigger, um Dylans paranatürliche Kampffähigkeiten unterschiedlich spürbar zu machen.
Je nach eingesetzter Fähigkeit verändert sich der Widerstand der Trigger. Als Beispiele nennt Remedy Barrage, mit der Projektile auf Gegner abgefeuert werden, und die Volatile Anomaly. Letztere beschwört einen geschützartigen Verbündeten, den Dylan werfen und anschließend detonieren lassen kann.
Durch den unterschiedlichen Widerstand der Trigger möchte Remedy eine stärkere Verbindung zwischen den Aktionen des Spielers und Dylans Fähigkeiten herstellen.
3D-Audio soll die Atmosphäre verstärken
Neben den DualSense-Funktionen unterstützt Control Resonant auf der PlayStation 5 auch 3D-Audio. In Verbindung mit einem kompatiblen Headset soll die Technologie für eine räumlichere Klangkulisse sorgen und damit die Atmosphäre des veränderten Manhattan verstärken.
Zusammen mit den verschiedenen Grafikmodi, den adaptiven Triggern und den schnellen Ladezeiten möchte Remedy damit die technischen Möglichkeiten der PlayStation-5-Hardware umfassend nutzen.
Control Resonant erscheint am 24. September
Control Resonant erscheint am 24. September 2026 für PlayStation 5, PlayStation 5 Pro, XBOX Series X/S und Windows PC. Auf der regulären PS5 stehen Performance- und Quality-Modus zur Verfügung, während Besitzer einer PS5 Pro zusätzlich einen Balanced-Modus sowie Raytracing in den beiden qualitätsorientierten Modi erhalten.
Mit einer Hauptgeschichte von 25 bis 35 Stunden, dem neuen Manhattan-Schauplatz, DualSense-Unterstützung, 3D-Audio und den verschiedenen Grafikoptionen hat Remedy nun weitere Details dazu veröffentlicht, was Spieler technisch und inhaltlich von Control Resonant erwarten können.


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