Südamerikanische Landschaften, riesige Kaffeeplantagen, Bananenstauden, Brahman-Rinder und natürlich jede Menge flauschige Alpakas: Mit Farming Simulator 25: Beans & Alpacas erweitert GIANTS Software seinen aktuellen Farming Simulator im Herbst um eine der bislang umfangreichsten Regionen des Spiels. Auf der gamescom 2026 hatten wir die Gelegenheit, uns die kommende Erweiterung im Rahmen einer Präsentation bei GIANTS Software ausführlicher anzusehen.
Im Mittelpunkt steht die vollständig neue Karte Catuaí, die von Südamerika und insbesondere Brasilien inspiriert wurde. Mit roter Erde, dichter Vegetation, Kaffeeplantagen, Flüssen und farbenfrohen Gebäuden unterscheidet sie sich deutlich von den bisherigen Regionen des Farming Simulator 25.
Doch GIANTS Software liefert nicht einfach nur eine neue Karte. Mit Kaffee und Bananen kommen neue Feldfrüchte hinzu, Alpakas und Brahman-Rinder erweitern die Tierhaltung und mehr als 25 zusätzliche Maschinen ergänzen den Fuhrpark. Dazu kommen neue Produktionsketten, Bauprojekte, Sammelobjekte und verschiedene Verbesserungen der Feldarbeit.
Gerade die auf der gamescom ausführlicher vorgestellten Bananen zeigen, dass GIANTS Software zunehmend versucht, neue Feldfrüchte mit individuellen Arbeitsabläufen auszustatten.
Willkommen im südamerikanischen Catuaí
Herzstück der Erweiterung ist die neue Karte Catuaí.
Während uns Farming Simulator 25 im Basisspiel bereits nach Nordamerika, Mitteleuropa und Ostasien führt, geht es diesmal erstmals in eine deutlich von Südamerika inspirierte Region.
Catuaí erinnert insbesondere an Brasilien und besitzt entsprechend einen vollkommen anderen Charakter als die bisherigen Karten.
Rote Erde trifft auf üppige, feuchte Vegetation, sanfte Hügel und niedrige Berghänge. Ein großer gewundener Fluss durchzieht die Landschaft und erinnert an den Amazonas. An seinen Ufern stehen teilweise Häuser auf Stelzen.
Hinzu kommen Plantagen, schmale Straßen und kleinere Ortschaften mit farbenfrohen Häusern, Geschäften und landwirtschaftlichen Depots.
Während der Präsentation wurde deutlich, dass Catuaí nicht einfach wie eine vorhandene Farming-Simulator-Karte mit ausgetauschter Vegetation wirken soll. Architektur, Landwirtschaft und Landschaft wurden gezielt auf das südamerikanische Setting abgestimmt.
Das verleiht der Erweiterung bereits optisch eine eigene Identität.
Kaffee wird zum Herzstück der Erweiterung
Schon der Name Beans & Alpacas verrät eine der wichtigsten Neuerungen: Kaffee.
Auf Catuaí können wir erstmals eigene Kaffeebohnen anbauen und damit ein vollkommen neues landwirtschaftliches Geschäftsfeld erschließen.
Dabei orientiert sich der Anbau am saisonalen Rhythmus. Die Kaffeepflanzen werden im September angepflanzt. Bis zur Ernte müssen wir uns anschließend gedulden, denn erst im darauffolgenden Mai sind die roten Kaffeekirschen erntereif.
Dadurch unterscheidet sich Kaffee von vielen klassischen Feldfrüchten des Landwirtschafts-Simulators.
Besonders interessant ist, dass die neue Feldfrucht eng mit dem Setting verbunden wurde. Statt Kaffee einfach auf irgendeiner bestehenden Karte anzubauen, können wir uns in Catuaí ein eigenes Kaffee-Anwesen aufbauen.
Zusammen mit der hügeligen Landschaft und der roten Erde entsteht dadurch ein landwirtschaftlicher Schwerpunkt, der sich deutlich von Weizen, Mais oder Raps unterscheidet.
Von der Kaffeekirsche bis zum fertigen Produkt
Mit der Ernte ist die Arbeit natürlich noch nicht abgeschlossen.
Kaffee lässt sich über neue Produktionsketten weiterverarbeiten und damit wirtschaftlich stärker nutzen.
Genau dieser Bereich gehört mittlerweile zu den wichtigsten Bestandteilen des Farming Simulator. Landwirtschaft endet längst nicht mehr am Feldrand. Rohstoffe können weiterverarbeitet und anschließend als höherwertige Produkte verkauft werden.
Beans & Alpacas setzt diesen Ansatz konsequent fort.
Damit entsteht rund um die Kaffeebohnen ein kompletter Wirtschaftszweig, der sich in das bestehende Produktionssystem des Farming Simulator 25 integriert.
Wer möchte, kann sich entsprechend stärker auf die Produktion konzentrieren und Catuaí Schritt für Schritt in ein eigenes südamerikanisches Landwirtschaftsimperium verwandeln.
Bananen waren eine der Gamescom-Überraschungen
Eine der interessantesten Neuigkeiten hob sich GIANTS Software bis unmittelbar vor der gamescom auf.
Bananen gehören ebenfalls zur Beans & Alpacas Expansion.
Damit erhält Farming Simulator 25 nicht nur eine weitere Feldfrucht, sondern ein eigens dafür entwickeltes Anbausystem.
Und genau das macht die Bananen besonders interessant.
Wir legen zunächst unsere eigene Bananenplantage an. Dabei bestimmen wir nicht nur, wo die Pflanzen wachsen sollen. Auch das benötigte Schienensystem muss geplant werden.
Wir können festlegen, wie viele hängende Schienen zum Einsatz kommen und in welcher Richtung diese verlaufen. Zusätzlich müssen Waschstationen platziert werden, damit die geernteten Bananen anschließend weiterverarbeitet werden können.
Damit geht GIANTS Software deutlich weiter, als einfach eine zusätzliche Frucht in das bestehende Aussaat-und-Ernte-System einzubauen.
Bananen werden mit der Machete geerntet
Auch die eigentliche Ernte unterscheidet sich vom klassischen Ackerbau.
Die Bananen können manuell mit einer Machete von den Pflanzen getrennt werden.
Anschließend werden sie an das zuvor errichtete Schienensystem gehängt und zur Waschstation transportiert. Nach der Reinigung können die Früchte schließlich auf Paletten für den weiteren Transport beziehungsweise Verkauf vorbereitet werden.
Wer diese Arbeiten nicht permanent selbst durchführen möchte, kann allerdings auf Unterstützung zurückgreifen.
Helfer können Teile der Bananenernte automatisieren.
Damit bleibt die für den Farming Simulator typische Wahl erhalten: Wir können viele Tätigkeiten selbst übernehmen oder bestimmte Arbeitsschritte automatisieren, während wir uns um andere Bereiche unseres Betriebs kümmern.

Pflanzenkrankheiten und Fungizide sorgen für zusätzliche Arbeit
Mit den Bananen führt GIANTS Software außerdem ein weiteres System ein: Pflanzenkrankheiten.
Bananenstauden können von Krankheiten betroffen sein und benötigen anschließend eine entsprechende Behandlung.
Dafür kommen erstmals Fungizide zum Einsatz.
Wir müssen unsere Plantage entsprechend beobachten und bei auftretenden Krankheiten reagieren, um die Pflanzen zu schützen.
Das erweitert den Anbau um einen zusätzlichen Arbeitsschritt und passt besonders gut zum stärker spezialisierten Plantagen-System.
Während klassische Feldarbeit häufig einem relativ festen Ablauf aus Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und Ernte folgt, bekommen die Bananen dadurch einen eigenen Rhythmus.
Auf Catuaí wachsen sie zudem das gesamte Jahr über.
Alpakas sind mehr als nur ein niedlicher Neuzugang

Der zweite Teil des Namens der Erweiterung gehört zu den wahrscheinlich auffälligsten Neuerungen: Alpakas.
Die Tiere erweitern den vorhandenen Viehbestand und bringen gleichzeitig neue Interaktionsmöglichkeiten mit.
Alpakas können in verschiedenen Farbvarianten auf unserer Farm leben und müssen mit Gras und Heu versorgt werden.
Doch Füttern alleine reicht nicht.
Die Tiere besitzen einen eigenen Zufriedenheitswert. Um diesen zu erhöhen, können wir unsere Alpakas an die Leine nehmen und mit ihnen spazieren gehen.
Damit bekommt die Tierhaltung eine persönlichere Komponente.
Statt lediglich Futter in einen Stall zu kippen und anschließend auf das entstehende Produkt zu warten, treten wir stärker mit den Tieren selbst in Kontakt.
Einmal im Jahr wird geschoren
Natürlich besitzen Alpakas auch einen wirtschaftlichen Nutzen.
Ihre Wolle beziehungsweise ihr Vlies wächst mit der Zeit und kann schließlich weiterverarbeitet werden.
Ausgewachsene Tiere werden einmal im Frühjahr geschoren.
Dafür führt GIANTS Software sogar ein eigenes kleines Scher-Minispiel ein.
Nach erfolgreicher Schur erscheint neben dem Stall eine Palette mit Alpaka-Vlies. Dieses können wir entweder direkt verkaufen oder zu verschiedenen Produktionsstätten transportieren.
Spinnerei, Schreinerei und Schneiderei können daraus weitere Waren herstellen.
Dadurch werden die Alpakas unmittelbar in die Wirtschaft von Catuaí integriert.
Vom Alpaka bis zum Plüschtier
Besonders charmant sind die Produkte, die aus dem gewonnenen Vlies entstehen können.
Aus dem Material lassen sich unter anderem Wolle, Stühle, Hocker, Kissen und Socken herstellen.
Und natürlich darf ein Produkt nicht fehlen: ein Alpaka-Plüschtier.
Damit zeigt GIANTS Software erneut, wie weit sich die Produktionsketten der Reihe inzwischen entwickelt haben.
Aus einem Tier auf unserer Weide entsteht nicht einfach nur eine Ressource, die wir irgendwo verkaufen. Wir können diese Ressource über mehrere Produktionsschritte weiterverarbeiten und am Ende ein vollkommen neues Endprodukt erhalten.
Für Spieler, die gerne komplexe Produktionsketten aufbauen, dürften die Alpakas deshalb wesentlich interessanter sein, als ihr niedliches Aussehen zunächst vermuten lässt.

Brahman-Rinder passen perfekt nach Catuaí

Alpakas bleiben nicht die einzigen neuen Tiere.
Mit Brahman-Rindern erweitert GIANTS Software die Viehzucht um eine weitere Rinderrasse.
Die Tiere passen hervorragend zum warmen Klima der neuen Region und verstärken damit den südamerikanischen Charakter von Catuaí.
Statt vorhandene Tierarten einfach unverändert auf die neue Karte zu übertragen, versucht GIANTS Software also auch hier, die Landwirtschaft stärker an das jeweilige Setting anzupassen.
Gemeinsam mit den Alpakas sorgen die Brahman-Rinder dafür, dass sich auch Viehbetriebe in Catuaí etwas anders aufstellen können.
Krokodile und Papageien beleben die Umgebung
Nicht sämtliche neuen Tiere können wir selbst halten.
In der Landschaft von Catuaí begegnen uns auch Wildtiere wie Krokodile und Papageien.
Sie besitzen zwar nicht dieselbe wirtschaftliche Bedeutung wie Alpakas oder Rinder, tragen jedoch zur Atmosphäre bei.
Gerade bei einer neuen Region ist das nicht zu unterschätzen.
Catuaí soll schließlich nicht nur aufgrund seiner roten Erde anders aussehen, sondern sich wie ein eigener Teil der Welt anfühlen.
Flüsse, tropische Vegetation, regionale Architektur und entsprechende Tierarten helfen dabei, diesen Eindruck zu verstärken.
Mehr als 25 neue Maschinen
Natürlich wäre eine große Farming-Simulator-Erweiterung nicht komplett ohne zusätzliche Landmaschinen.
Beans & Alpacas bringt mehr als 25 neue Maschinen und Geräte ins Spiel.
Mit dabei sind bekannte Hersteller wie Case IH, Ford, John Deere, KUHN, Mercedes-Benz Trucks, New Holland, Oxbo, Stara und Valtra.
Darüber hinaus feiert Colombo Industries sein Debüt innerhalb der Farming-Simulator-Reihe.
Die Auswahl wurde gezielt auf die neuen landwirtschaftlichen Tätigkeiten und die Region abgestimmt.
Gerade spezialisierte Kulturen wie Kaffee und Bananen benötigen schließlich teilweise andere Maschinen als der klassische Getreideanbau.
Dadurch besitzt der neue Fuhrpark nicht nur einen Sammlerwert, sondern erfüllt konkrete Aufgaben innerhalb der neuen Gameplay-Systeme.
Zuckerrohr bekommt eine Überarbeitung
Neben komplett neuen Feldfrüchten nutzt GIANTS Software die Erweiterung auch dazu, bereits vorhandene Bereiche zu verbessern.
Dazu gehört unter anderem der Zuckerrohranbau.
Dieser wird im Rahmen von Beans & Alpacas überarbeitet und soll dadurch besser zum landwirtschaftlichen Schwerpunkt der südamerikanischen Karte passen.
Auch bei der allgemeinen Feldarbeit gibt es visuelle Verbesserungen.
Animationen und Effekte verschiedener Bodenbearbeitungsgeräte wurden überarbeitet. Dadurch soll unmittelbarer sichtbar werden, wie Maschinen mit dem Boden interagieren.
Das sind keine Features, die auf einem Cover besonders groß beworben werden, können für die Immersion während vieler Stunden Feldarbeit aber einen spürbaren Unterschied machen.
Catuaí bietet besonders viele neue Gebäude

Nicht nur auf den Feldern gibt es Neues zu entdecken.
Beans & Alpacas enthält laut GIANTS Software eine besonders große Zahl zusätzlicher Gebäude und Dekorationen.
Darunter befinden sich sechs Häuser mit vollständig ausgestalteten Innenräumen sowie zahlreiche platzierbare Objekte, die speziell für die südamerikanische Umgebung gestaltet wurden.
Damit können wir auch unsere eigenen Höfe stärker an den Stil von Catuaí anpassen.
Gerade für Spieler, die viel Zeit mit dem Bau und der Gestaltung ihrer Farm verbringen, ist das ein wichtiger Punkt.
Ein hochmoderner mitteleuropäischer Hof würde schließlich nur bedingt in die tropisch geprägte Landschaft passen.
Neue Bauprojekte warten auf uns
Auch die aus Farming Simulator 25 bekannten Bauprojekte werden erweitert.
Auf Catuaí können wir unter anderem beim Aufbau eines Forschungszentrums helfen.
Dafür werden verschiedene Materialien benötigt, die wir beschaffen und zur Baustelle transportieren müssen.
Solche Projekte sorgen dafür, dass unsere Arbeit sichtbare Spuren in der Spielwelt hinterlässt.
Statt ausschließlich Geld für gelieferte Waren zu erhalten, beobachten wir, wie nach und nach ein neues Gebäude beziehungsweise eine neue Einrichtung entsteht.
Gerade auf einer komplett neuen Karte tragen solche Aufgaben dazu bei, eine stärkere Verbindung zur Region aufzubauen.
Dinosaurierknochen für das Museum
Wer zwischen Feldarbeit, Tierhaltung und Produktionsketten noch Zeit für Erkundung findet, kann sich auf eine weitere Beschäftigung freuen.
Über Catuaí verteilt lassen sich Dinosaurierknochen entdecken.
Die gefundenen Skelettteile können anschließend in einem Museum gesammelt werden.
Damit kehren die für Farming Simulator typischen Sammelobjekte in einer thematisch passenden Variante zurück.
Es handelt sich zwar nur um eine Nebenbeschäftigung, allerdings geben solche Geheimnisse einen zusätzlichen Grund, die Karte abseits der eigenen Felder und üblichen Transportwege genauer zu erkunden.
Unsere Eindrücke aus der Gamescom-Präsentation

Während unserer Präsentation bei GIANTS Software wurde vor allem deutlich, wie stark Beans & Alpacas auf Abwechslung setzt.
Die Expansion beschränkt sich nicht auf einen einzelnen großen Inhalt.
Catuaí bildet vielmehr die Grundlage für mehrere neue Systeme, die miteinander verbunden werden.
Kaffee passt zur südamerikanischen Landschaft, die Bananenplantagen führen ein vollkommen neues Anbauprinzip ein und Alpakas erweitern die Tierhaltung um mehr direkte Interaktion.
Gerade die Bananen waren dabei eine der interessantesten Neuerungen der Präsentation.
Das frei planbare Plantagen-System mit hängenden Schienen, Waschstationen, manueller Ernte und optionaler Automatisierung unterscheidet sich deutlich vom klassischen Feldbau.
Statt einfach mit einer Sämaschine über ein Feld zu fahren und einige Monate später mit dem passenden Erntegerät zurückzukehren, müssen wir zunächst die Infrastruktur unserer Plantage planen.
Das bringt eine zusätzliche Management-Komponente in den Anbau.
GIANTS Software experimentiert stärker mit Handarbeit
Auffällig ist außerdem, dass der Farming Simulator zunehmend direkte Tätigkeiten aus der Ego- beziehungsweise Third-Person-Perspektive integriert.
Die Bananenernte mit der Machete und das Scheren der Alpakas sind gute Beispiele dafür.
Traditionell findet ein großer Teil des Gameplays hinter dem Steuer einer Maschine statt.
Beans & Alpacas ergänzt diese Grundlage um kleinere Tätigkeiten, die wir direkt mit unserem Charakter durchführen können.
Das verändert Farming Simulator 25 natürlich nicht plötzlich in eine klassische Lebenssimulation. Die großen Maschinen bleiben weiterhin ein entscheidender Bestandteil.
Doch solche Tätigkeiten lockern den Alltag auf.
Nach mehreren Stunden im Traktor einmal ein Alpaka an die Leine zu nehmen oder Bananen selbst zu ernten, kann genau die Art von Abwechslung bieten, die eine langfristig angelegte Simulation benötigt.
Catuaí wirkt wie eine eigenständige Landwirtschaftswelt

Besonders überzeugend wirkt bislang die Verbindung zwischen Karte und Gameplay.
Die neuen Inhalte hätten theoretisch auch unabhängig voneinander veröffentlicht werden können.
GIANTS Software verbindet sie stattdessen über ein gemeinsames Thema.
Kaffeeplantagen, Bananen, Brahman-Rinder, tropische Wildtiere, rote Böden und die brasilianisch inspirierte Architektur ergeben zusammen ein deutlich erkennbares Gesamtbild.
Das ist wichtig, weil eine Erweiterung dieser Größenordnung mehr sein sollte als eine Sammlung zusätzlicher Maschinen und Feldfrüchte.
Catuaí wirkt nach der Präsentation vielmehr wie eine eigene kleine Landwirtschaftswelt innerhalb von Farming Simulator 25.
Ein weiterer Schritt für Farming Simulator 25
Beans & Alpacas erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Farming Simulator 25 bereits eine enorme Menge an Inhalten bietet.
GIANTS Software gab unmittelbar vor der gamescom bekannt, dass sich das Hauptspiel seit seinem Release im November 2024 weltweit bereits mehr als fünf Millionen Mal verkauft hat.
Die neue Expansion soll diese Grundlage nun um einen Bereich erweitern, der sich von den drei ursprünglichen Regionen deutlich unterscheidet.
Dabei fällt auf, dass GIANTS Software zunehmend versucht, neue Feldfrüchte individueller zu gestalten.
Bananen besitzen ein eigenes Plantagen- und Verarbeitungssystem. Kaffee ist eng mit der neuen Region verbunden. Alpakas müssen nicht nur gefüttert, sondern auch ausgeführt und geschoren werden.
Damit wird die Simulation kleinteiliger, ohne ihren bekannten Kern zu verlieren.
Unser Eindruck von der Gamescom 2026
Nach der Präsentation bei GIANTS Software gehört Farming Simulator 25: Beans & Alpacas für uns zu den interessantesten Erweiterungen, die der aktuelle Ableger bislang erhalten hat.
Der wichtigste Grund dafür ist nicht allein der Umfang.
Natürlich klingen mehr als 25 zusätzliche Maschinen, neue Tiere, weitere Produktionen und eine komplett neue Karte bereits nach einer Menge Inhalt. Entscheidender ist aber, dass sich viele dieser Neuerungen tatsächlich anders spielen.
Besonders die Bananenplantagen stechen hervor. Das Anlegen der Plantage, die Planung des Schienensystems, Waschstationen, Pflanzenkrankheiten, Fungizide und die Möglichkeit, Bananen sogar selbst mit einer Machete zu ernten, sorgen für einen deutlich individuelleren Ablauf als bei vielen klassischen Feldfrüchten.
Auch die Alpakas passen hervorragend in dieses Konzept. Sie sind nicht einfach eine neue Tierart mit einem anderen Modell. Spaziergänge, Zufriedenheit, Schur und die anschließenden Produktionsketten sorgen dafür, dass wir stärker mit ihnen interagieren.
Kaffee wiederum bildet gemeinsam mit Catuaí den thematischen Mittelpunkt der Erweiterung.
Die brasilianisch inspirierte Landschaft mit roter Erde, dichter Vegetation, Flüssen, Plantagen und farbenfrohen Gebäuden bringt einen willkommenen Kontrast zu den bereits vorhandenen Karten.
Gerade diese Verbindung der einzelnen Systeme macht nach unserer Gamescom-Präsentation den größten Reiz aus. Beans & Alpacas wirkt nicht wie eine lose Sammlung zusätzlicher Inhalte, sondern wie eine Erweiterung, die versucht, eine eigene Form der Landwirtschaft innerhalb von Farming Simulator 25 abzubilden.
Ob Kaffeeanbau, Bananenplantage, Alpaka-Zucht oder klassischer Maschinenbetrieb – Catuaí dürfte genügend Möglichkeiten bieten, um zahlreiche weitere Stunden auf dem virtuellen Bauernhof zu verbringen.
Da wir die Erweiterung bei unserem Termin präsentiert bekommen und nicht selbst gespielt haben, bleibt ein abschließendes Urteil über Bedienung, Balancing und den langfristigen Ablauf der neuen Tätigkeiten natürlich noch aus.
Was GIANTS Software auf der gamescom 2026 gezeigt hat, macht jedoch neugierig auf den Herbst.
Farming Simulator 25: Beans & Alpacas erscheint am 27. Oktober 2026 für PC, Mac, PlayStation 5 und XBOX Series X|S. Die Erweiterung wird separat angeboten, ist Bestandteil des Year 2 Season Pass und erscheint außerdem gemeinsam mit dem Hauptspiel als Edition.


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