Mit Police Simulator: Patrol Officers hat astragon Entertainment über mehrere Jahre hinweg eine große Community rund um den virtuellen Polizeialltag aufgebaut. Auf der Gamescom 2026 wurde nun das nächste Kapitel der Reihe vorgestellt. Der neue Police Simulator soll dabei nicht einfach nur mehr vom Bekannten bieten, sondern einen deutlichen Schritt nach vorne machen.
Im Rahmen der Gamescom 2026 hatten wir bei astragon Entertainment die Gelegenheit, uns den kommenden Titel während einer Präsentation genauer anzusehen. Entwickelt wird Police Simulator diesmal von GRIP Studios, die bereits gemeinsam mit astragon Entertainment an Ranger’s Path: National Park Simulator gearbeitet haben.
Mit einer neuen Stadt, über 50 unterschiedlichen Einsätzen und Aufgaben, einer überarbeiteten Fahrphysik, lebendigerem Verkehr, Schusswaffen, Elektroschockpistolen, einem Polizeihund sowie einem kooperativen Multiplayer möchte Police Simulator den bisherigen Umfang der Reihe deutlich ausbauen.
Technisch bildet dabei die Unreal Engine 5 die Grundlage. Der Generationswechsel macht sich bereits beim ersten Blick bemerkbar und soll nicht nur für eine detailliertere Spielwelt sorgen, sondern auch komplexere Systeme im Hintergrund ermöglichen.
Willkommen in Faremont City

Brighton gehört der Vergangenheit an. Der neue Police Simulator führt uns an die US-Ostküste, wo wir in der fiktiven Metropole Faremont City unseren Dienst antreten.
Die Stadt besteht aus insgesamt drei großen Bezirken, die wiederum jeweils bis zu fünf unterschiedliche Stadtviertel umfassen. Dadurch soll eine abwechslungsreiche Metropole entstehen, in der sich die einzelnen Gegenden nicht nur optisch voneinander unterscheiden.
Während unserer Karriere werden nach und nach neue Bezirke freigeschaltet. Damit wächst nicht nur unser Einsatzgebiet, sondern gleichzeitig unser Aufgabenbereich.
Das Ziel der Entwickler ist eine deutlich lebendigere Stadt. Faremont City soll nicht lediglich als Kulisse für einzelne Polizeieinsätze dienen. Fußgänger, Fahrzeuge und öffentliche Verkehrsmittel sorgen dafür, dass wir uns während unserer Schichten durch eine belebte Metropole bewegen.
Gerade im Vergleich zu Police Simulator: Patrol Officers könnte das einen großen Unterschied machen. Die Spielwelt soll stärker den Eindruck vermitteln, dass das Leben auch unabhängig von unseren Einsätzen weitergeht.
Mehr als 50 unterschiedliche Einsätze warten auf uns
Das Herzstück einer Polizei-Simulation sind natürlich die Einsätze. Hier möchte GRIP Studios deutlich mehr Abwechslung bieten.
Insgesamt sind mehr als 50 unterschiedliche Missionen und Callouts vorgesehen.
Dabei beginnt unser Polizeialltag weiterhin vergleichsweise unspektakulär. Kleinere Verkehrs- und Parkverstöße gehören ebenso zu unseren Aufgaben wie Kontrollen und alltägliche Polizeiarbeit.
Mit zunehmendem Fortschritt steigt jedoch die Verantwortung.
Später werden wir beispielsweise mit Drogendelikten oder Raubüberfällen konfrontiert. Dadurch soll sich die Karriere tatsächlich weiterentwickeln. Statt vom ersten Arbeitstag an jeden denkbaren Einsatz übernehmen zu dürfen, wachsen unsere Aufgaben gemeinsam mit unserer Erfahrung.
Neue Bezirke, Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Upgrades werden im Verlauf unserer Karriere freigeschaltet.
Damit dürfte sich auch das Spielgefühl verändern. Während zu Beginn noch kleinere Verstöße und Routineaufgaben dominieren, werden später komplexere und gefährlichere Situationen Bestandteil des Dienstalltags.
Schusswaffen halten Einzug in Police Simulator

Eine der größten Neuerungen betrifft den Umgang mit gefährlichen Situationen.
Der neue Police Simulator führt den realistischen Einsatz von Schusswaffen ein. Damit erfüllt astragon Entertainment einen Wunsch, den Teile der Community bereits seit längerer Zeit geäußert haben.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Police Simulator plötzlich zu einem Actionspiel wird.
Stattdessen soll der Einsatz von Gewalt einem klar definierten Eskalationsprotokoll folgen. Wir müssen Situationen zunächst richtig einschätzen und angemessen reagieren. Eine Schusswaffe stellt entsprechend nicht automatisch die erste Lösung für einen Konflikt dar.
Neben klassischen Polizeiwaffen stehen deshalb auch Elektroschockpistolen zur Verfügung.
Damit erweitert sich der Handlungsspielraum bei gefährlichen Einsätzen erheblich. Gleichzeitig dürfte das System dafür sorgen, dass Entscheidungen stärker abgewogen werden müssen.
Wann reicht eine verbale Aufforderung? Wann ist der Einsatz eines Elektroschockers gerechtfertigt? Und wann ist eine Situation tatsächlich so gefährlich, dass der Griff zur Schusswaffe notwendig wird?
Genau solche Entscheidungen könnten einen wesentlichen Teil der neuen Simulationstiefe ausmachen.
Ein Polizeihund begleitet uns auf Streife
Eine weitere große Neuerung läuft auf vier Pfoten durch Faremont City.
Mit dem neuen K9-System können wir erstmals gemeinsam mit einem Polizeihund auf Streife gehen.
Auch dieses Feature gehört zu den häufig geäußerten Wünschen der Community. Im neuen Police Simulator wird der Hund nicht nur optischer Begleiter sein, sondern soll bei speziellen Polizeiaufgaben zum Einsatz kommen.
Spieler können einen Polizeihund auswählen und anschließend besondere K9-Streifen übernehmen.
Damit eröffnet sich eine völlig neue Art des Polizeialltags. Gerade bei der Suche nach verdächtigen Gegenständen oder anderen spezialisierten Aufgaben können Diensthunde eine wichtige Rolle spielen.
Wie umfangreich dieses System im finalen Spiel ausfallen wird, bleibt abzuwarten. Bereits die Präsentation machte allerdings deutlich, dass der Polizeihund zu den zentralen Neuerungen gehört und nicht lediglich als kleines zusätzliches Feature betrachtet wird.
Vom Streifenwagen bis zum SUV

Natürlich verbringen wir unseren Dienst nicht ausschließlich zu Fuß.
Für die Fahrt durch Faremont City steht eine breite Auswahl unterschiedlicher Polizeifahrzeuge zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem geräumige SUVs und schnelle Streifenwagen.
Welches Fahrzeug sinnvoll ist, kann von der jeweiligen Aufgabe abhängen.
Besonders interessant ist dabei, dass GRIP Studios nicht einfach nur zusätzliche Fahrzeugmodelle integrieren möchte. Auch die Fahrphysik wurde überarbeitet.
Das Fahrverhalten soll nachvollziehbarer und realistischer ausfallen. Das ist gerade bei Verfolgungsfahrten wichtig, denn Fahrzeuge sollen sich nicht mehr wie einfache Transportmittel zwischen zwei Einsatzorten anfühlen.
Die verschiedenen Polizeifahrzeuge sollen unterschiedliche Eigenschaften besitzen und sich entsprechend voneinander unterscheiden.
Damit könnte die Wahl des richtigen Einsatzfahrzeugs künftig eine wesentlich größere Bedeutung bekommen.
Lebendiger KI-Verkehr statt leerer Straßen
Passend zur überarbeiteten Fahrphysik wird auch der Straßenverkehr umfangreicher.
Die KI soll sich im neuen Police Simulator glaubwürdiger durch Faremont City bewegen. Neben normalen Autos gehören auch öffentliche Verkehrsmittel zum Verkehrsgeschehen.
Dadurch sollen die Straßen wesentlich lebendiger wirken.
Für eine Polizei-Simulation ist das wichtiger, als es zunächst klingt. Verkehrsverstöße, Unfälle und Verfolgungsjagden funktionieren schließlich nur überzeugend, wenn sich die anderen Verkehrsteilnehmer nachvollziehbar verhalten.
Gerade während einer Einsatzfahrt kann dichter Verkehr eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Mit Blaulicht durch eine belebte Innenstadt zu fahren, sollte sich schließlich anders anfühlen als eine Fahrt über eine nahezu leere Straße.
Zusammen mit der verbesserten Fahrphysik könnte das Verkehrssystem deshalb zu einer der wichtigsten technischen Verbesserungen des neuen Ablegers gehören.
Spezielle Ausrüstung für unterschiedliche Situationen

Ein Polizist benötigt selbstverständlich mehr als Handschellen und einen Streifenwagen.
Deshalb stehen uns im neuen Police Simulator verschiedene spezialisierte Werkzeuge zur Verfügung.
Dazu gehören beispielsweise Radarpistolen, mit denen wir Geschwindigkeitsverstöße feststellen können. Für gefährlichere Situationen kommen Elektroschockpistolen und Schusswaffen hinzu.
Welche Ausrüstung verfügbar ist, hängt dabei auch von unserem Karrierefortschritt ab. Neue Werkzeuge und Verbesserungen werden nach und nach freigeschaltet.
Dadurch soll der Fortschritt spürbarer werden. Wir erweitern nicht lediglich unser Einsatzgebiet, sondern erhalten zunehmend mehr Möglichkeiten, auf unterschiedliche Situationen zu reagieren.
Der eigene Officer lässt sich individuell gestalten
Auch unseren eigenen Charakter können wir wieder anpassen.
Ein Character Creator ermöglicht es, einen individuellen Police Officer zu erstellen und damit die eigene Karriere in Faremont City zu beginnen.
Gerade in Kombination mit dem Karrierefortschritt ergibt das Sinn. Schließlich verbringen wir potenziell viele Stunden mit unserem Charakter und begleiten ihn vom einfachen Streifendienst bis hin zu deutlich anspruchsvolleren Einsätzen.
Wie umfangreich die Anpassungsmöglichkeiten letztendlich ausfallen, wird sich noch zeigen. Grundsätzlich passt der Charaktereditor aber zum stärkeren Fokus auf eine persönliche Polizeikarriere.
Gemeinsam mit einem Freund auf Streife

Wer Faremont City nicht alleine sicherer machen möchte, kann erneut gemeinsam mit einem zweiten Spieler auf Streife gehen.
Police Simulator unterstützt einen Zwei-Spieler-Koop-Modus.
Besonders erfreulich ist dabei die vollständige Crossplay-Unterstützung. Spieler auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S sollen dadurch gemeinsam auf Streife gehen können.
Gerade für die umfangreicheren Einsätze bietet sich der Koop-Modus an. Während sich ein Spieler beispielsweise um eine Person kümmert, kann der Partner einen anderen Bereich absichern oder weitere Aufgaben übernehmen.
Durch die zunehmende Komplexität der Einsätze könnte die Zusammenarbeit dieses Mal sogar eine größere Rolle spielen als bisher.
Wer lieber alleine spielt, muss sich jedoch keine Sorgen machen. Police Simulator bleibt vollständig solo spielbar.
Unreal Engine 5 sorgt für den technischen Generationswechsel
Einer der wichtigsten Unterschiede zum Vorgänger steckt unter der Haube.
Der neue Police Simulator wird auf Basis der Unreal Engine 5 entwickelt.
Damit möchte GRIP Studios insbesondere die Darstellung der Spielwelt auf ein neues Niveau heben. Faremont City soll detaillierter, dichter und lebendiger wirken als die bisherigen Schauplätze der Reihe.
Während der Gamescom-Präsentation machte sich der technische Fortschritt bereits bemerkbar. Die Umgebung wirkt moderner und detaillierter, während Fahrzeuge, Straßen und die allgemeine Darstellung der Stadt einen deutlichen Schritt nach vorne machen.
Die neue Engine ist allerdings nicht nur für schönere Bilder wichtig.
Eine größere und lebendigere Stadt, komplexerer KI-Verkehr, unterschiedliche Fahrzeuge, zahlreiche NPCs sowie über 50 verschiedene Einsatzarten stellen hohe Anforderungen an die Technik.
Die Entscheidung, Police Simulator ausschließlich für aktuelle Plattformen zu entwickeln, erscheint deshalb nachvollziehbar.
PS4 und Xbox One bleiben diesmal außen vor

Der technische Neustart bedeutet gleichzeitig den Abschied von der vorherigen Konsolengeneration.
Police Simulator erscheint ausschließlich für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Eine Version für PlayStation 4 oder Xbox One ist nicht vorgesehen.
Damit kann GRIP Studios die Entwicklung vollständig auf aktuelle Hardware ausrichten.
Gerade bei einer Simulation, deren Fortschritte stark von einer lebendigeren Open World, komplexerer KI und umfangreicherem Verkehr abhängen, könnte sich dieser Schritt langfristig auszahlen.
Entwickler müssen keine Systeme mehr an die technischen Einschränkungen älterer Konsolen anpassen und können Faremont City entsprechend ambitionierter gestalten.
Police Simulator soll mehr als ein Patrol Officers 2 werden
Besonders interessant war während der Präsentation, dass astragon Entertainment den neuen Ableger offenbar bewusst als neues Kapitel der Reihe positioniert.
Der Titel lautet nicht Police Simulator: Patrol Officers 2. Stattdessen heißt das Spiel schlicht Police Simulator.
Das passt zur grundsätzlichen Ausrichtung. GRIP Studios übernimmt zwar viele Elemente, die Fans bereits aus Patrol Officers kennen, möchte diese aber erheblich weiterentwickeln.
Eine neue Stadt, eine neue technische Basis, ein erweitertes Verkehrssystem, neue Fahrzeuge, K9-Einsätze, Schusswaffen und über 50 verschiedene Aufgaben sorgen dafür, dass der Titel deutlich ambitionierter ausfällt.
Gleichzeitig bleibt das grundlegende Konzept erhalten.
Wir sind weiterhin kein unverwundbarer Actionheld, der sich durch Faremont City schießt. Der Polizeialltag und das korrekte Vorgehen sollen im Mittelpunkt stehen. Kleinere Verkehrsverstöße gehören deshalb genauso zum Dienst wie gefährliche Raubüberfälle.
Gerade diese Mischung könnte entscheidend dafür sein, dass Police Simulator seine bisherige Identität behält und gleichzeitig wesentlich abwechslungsreicher wird.
Unser Eindruck von der Gamescom 2026

Nach der Präsentation bei astragon Entertainment hinterlässt Police Simulator einen vielversprechenden ersten Eindruck.
Der Wechsel zu GRIP Studios und zur Unreal Engine 5 wird offensichtlich genutzt, um zahlreiche Bereiche der bisherigen Reihe grundlegend zu überarbeiten. Statt lediglich eine neue Karte und zusätzliche Einsätze anzubieten, soll nahezu das gesamte Fundament weiterentwickelt werden.
Besonders Faremont City könnte dabei einen großen Unterschied machen. Drei Bezirke mit jeweils bis zu fünf unterschiedlichen Vierteln versprechen eine umfangreiche Spielwelt, während der verbesserte KI-Verkehr und öffentliche Verkehrsmittel dafür sorgen sollen, dass die Stadt wesentlich lebendiger wirkt.
Gleichzeitig wächst der Umfang der eigentlichen Polizeiarbeit. Mehr als 50 verschiedene Missionen und Callouts reichen von alltäglichen Verkehrsverstößen bis hin zu Drogendelikten und bewaffneten Raubüberfällen.
Mit dem K9-System erfüllt astragon Entertainment zudem einen lange gehegten Wunsch vieler Fans. Der eigene Polizeihund erweitert nicht nur die Atmosphäre, sondern bringt spezielle Streifen und neue Aufgaben mit sich.
Noch bedeutender könnte allerdings der realistische Einsatz von Schusswaffen und Elektroschockpistolen werden. Entscheidend ist hierbei der Ansatz der Entwickler: Police Simulator soll dadurch nicht zum Shooter werden. Stattdessen müssen wir einem Eskalationsprotokoll folgen und situationsgerecht entscheiden, welches Mittel tatsächlich angemessen ist.
Auch die überarbeitete Fahrphysik und der lebendigere Verkehr könnten einen großen Unterschied machen. Wenn sich unterschiedliche Einsatzfahrzeuge tatsächlich spürbar voneinander unterscheiden und KI-Verkehr glaubwürdig auf Einsatzfahrten reagiert, könnten gerade Verfolgungsjagden und Fahrten mit Blaulicht erheblich profitieren.
Viele Details müssen sich bis zur Veröffentlichung allerdings noch beweisen. Wie abwechslungsreich bleiben mehr als 50 Einsatzarten langfristig? Wie glaubwürdig reagieren NPCs auf unterschiedliche Situationen? Wie tiefgreifend fällt das K9-System aus? Und wie gut funktioniert das Eskalationssystem bei gefährlichen Einsätzen?
Die Richtung stimmt nach unserer Präsentation auf der Gamescom jedoch. Police Simulator wirkt weniger wie eine einfache Fortsetzung und mehr wie der Versuch, die bisherigen Stärken der Reihe auf ein deutlich moderneres und umfangreicheres Fundament zu stellen.
Wenn GRIP Studios die zahlreichen Systeme überzeugend miteinander verbindet, könnte Faremont City 2027 zu einem deutlich abwechslungsreicheren virtuellen Arbeitsplatz für angehende Polizisten werden.
Bis wir selbst unsere erste komplette Schicht antreten können, müssen wir uns allerdings noch etwas gedulden. Police Simulator erscheint 2027 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum wurde bislang nicht genannt.


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