Die Entwicklung von Job Simulator: Human Relations kann unabhängig von der bisherigen Kickstarter-Kampagne fortgesetzt werden. Das Entwicklerstudio FarBridge hat eine Finanzierung durch das ebenfalls in Austin ansässige Indie-Studio Enduring Games erhalten. Mit der Investition soll die erste Entwicklungsphase abgeschlossen und das Spiel anschließend auf Steam veröffentlicht werden.
Als Folge der neuen Finanzierung wurde die laufende Kickstarter-Kampagne vorzeitig beendet. Alle bisherigen Unterstützer sollen ihr Geld vollständig zurückerhalten. An der geplanten Einbindung der Community in die Entwicklung möchte FarBridge dennoch festhalten.
Enduring Games übernimmt Finanzierung der nächsten Entwicklungsphase
Erst kurz nach der Enthüllung von Job Simulator: Human Relations hatte FarBridge eine Kickstarter-Kampagne gestartet. Über die Crowdfunding-Plattform wollte das Studio insgesamt 150.000 US-Dollar für die weitere Entwicklung einsammeln.
Durch die Kampagne wurde allerdings Enduring Games auf das Projekt aufmerksam. Das unabhängige Entwicklerstudio erkannte nach Angaben von FarBridge das Potenzial des Spiels und entschied sich dazu, direkt in dessen Entwicklung zu investieren. Dadurch ist die Kickstarter-Finanzierung für die nächste Entwicklungsphase nicht mehr erforderlich.
FarBridge-Gründer und CEO Patrick Curry erklärte, dass Kickstarter ursprünglich nicht nur der Finanzierung dienen sollte. Gleichzeitig wollte das Studio die Spieler möglichst früh in die Entwicklung einbeziehen. Durch die Kampagne sei sowohl eine Community rund um Human Relations entstanden als auch der Kontakt zu Enduring Games ermöglicht worden.
Community bleibt trotz Kickstarter-Aus eingebunden
Die vorzeitige Beendigung der Kickstarter-Kampagne soll nicht bedeuten, dass FarBridge seine ursprünglichen Pläne für die Zusammenarbeit mit der Community aufgibt. Die vorgesehenen Playtests und Feedback-Runden sollen weiterhin stattfinden.
Auch bisherige Kickstarter-Unterstützer sollen zu den Community-Playtests eingeladen werden. FarBridge möchte das Feedback der Spieler damit weiterhin in die Entwicklung einfließen lassen, obwohl die Finanzierung nun auf einem anderen Weg erfolgt.
Adam Creighton, Gründer und CEO von Enduring Games, bezeichnet die Investition als Möglichkeit für unabhängige Studios, sich gegenseitig zu unterstützen. FarBridge sei ein wichtiger Bestandteil der Spieleentwickler-Szene in Austin. Nachdem das Team gesehen habe, was mit Human Relations entstehe, habe man das Projekt auf eine bedeutende Weise unterstützen wollen.
Koop-Chaos für bis zu vier Spieler
Job Simulator: Human Relations entsteht bei FarBridge in Zusammenarbeit mit Owlchemy Labs, dem Entwickler des ursprünglichen Job Simulator. Anders als das VR-Original wird Human Relations als klassisches Flat-Screen-Spiel für den PC entwickelt.
Bis zu vier Spieler können gemeinsam in den Büroalltag eintauchen und verschiedene Aufgaben erledigen. Dabei müssen sie begrenzte Ressourcen verwalten und sich mit unterschiedlichen Katastrophen am Arbeitsplatz auseinandersetzen, bevor die gesamte Arbeitswoche im Chaos versinkt.
Das Spiel verbindet dabei Koop-Gameplay mit physikbasierter Comedy und greift das humorvolle Szenario des ursprünglichen Job Simulator in einer neuen Form auf.
Veröffentlichung auf Steam für Anfang 2028 geplant
FarBridge peilt derzeit eine Veröffentlichung von Job Simulator: Human Relations Anfang 2028 auf Steam an. Die zusätzliche Finanzierung durch Enduring Games soll zunächst dabei helfen, die aktuelle Entwicklungsphase erfolgreich abzuschließen.
FarBridge und Owlchemy Labs planen außerdem einen gemeinsamen Community-Livestream. Darin möchten die Entwickler ausführlicher über die Investition sprechen, Fragen aus der Community beantworten und einen Ausblick auf die nächsten Schritte der Entwicklung geben. Ein Termin für die Übertragung wurde bislang nicht angekündigt.
Interessierte Spieler können Job Simulator: Human Relations bereits auf ihre Steam-Wunschliste setzen und sich für zukünftige Playtests registrieren.


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