Mit „Avengers: Doomsday“ steht im Dezember eines der größten Marvel-Ereignisse der vergangenen Jahre bevor. Wer die Handlung und insbesondere die Zusammenhänge rund um das Multiversum vollständig verstehen möchte, sollte allerdings etwas Zeit für die Vorbereitung einplanen. Marvel hat eine offizielle Watchlist mit 15 Filmen und Serien zusammengestellt, die zusammen auf eine Laufzeit von mehr als 42 Stunden kommen.
Disney+ startet Countdown to Avengers Doomsday
Auf Disney+ wurde die neue Sektion „Countdown to Avengers: Doomsday“ eingerichtet. Darin versammelt Marvel ausgewählte Produktionen, die für die Ereignisse des kommenden Avengers-Films von besonderer Bedeutung sein sollen.
Statt sämtliche bisherigen MCU-Filme und Serien nachholen zu müssen, konzentriert sich die Auswahl auf 15 zentrale Projekte. Insgesamt beträgt die Laufzeit der empfohlenen Filme und Serien rund 42 Stunden und 16 Minuten.
Die Watchlist beginnt dabei sogar lange vor dem eigentlichen Marvel Cinematic Universe. Mit „X-Men“ aus dem Jahr 2000 und „X2: X-Men United“ von 2003 sind zwei Filme aus der früheren X-Men-Reihe vertreten. Hinzu kommen wichtige MCU-Meilensteine wie „Captain America: The First Avenger“, „Marvel’s The Avengers“, „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“.
Auch beide Staffeln von „Loki“ spielen bei der Vorbereitung eine wichtige Rolle. Ergänzt wird die Auswahl durch „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“, „Spider-Man: No Way Home“, „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ und „Black Panther: Wakanda Forever“.
Zu den neueren Produktionen gehören „Deadpool & Wolverine“, „Captain America: Brave New World“, „Thunderbolts*“ und „The Fantastic Four: First Steps“.
Multiversum steht im Mittelpunkt der Vorbereitung
Vor allem die beiden Staffeln von „Loki“, „Spider-Man: No Way Home“ und „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ liefern wichtige Grundlagen für die multiversale Geschichte. Die Produktionen beschäftigen sich ausführlich mit alternativen Zeitlinien und Universen sowie den Konsequenzen, die durch Eingriffe in das Multiversum entstehen können.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei den sogenannten Inkursionen zu. Dabei können zwei Universen miteinander kollidieren, was verheerende Auswirkungen auf beide Realitäten haben kann. Dieses Konzept dürfte auch für die Geschichte von „Avengers: Doomsday“ eine wichtige Rolle spielen.
Gleichzeitig erinnern Filme wie „Captain America: The First Avenger“, „Marvel’s The Avengers“, „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ an die Geschichte der ursprünglichen Avengers und das Vermächtnis von Figuren wie Steve Rogers und Tony Stark.
Neue Generation von Marvel-Helden rückt in den Fokus
Andere Titel der Watchlist bereiten auf die aktuellen Machtverhältnisse innerhalb des MCU vor. „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“, „Black Panther: Wakanda Forever“ und „Captain America: Brave New World“ stellen Helden und Entwicklungen in den Mittelpunkt, die nach der Infinity-Saga an Bedeutung gewonnen haben.
Mit „Thunderbolts*“ und „The Fantastic Four: First Steps“ kommen weitere wichtige Gruppen hinzu, während „Deadpool & Wolverine“ das MCU noch stärker mit Figuren und Ereignissen aus anderen Marvel-Universen verbindet.
Die Zusammenstellung deutet damit darauf hin, dass „Avengers: Doomsday“ zahlreiche Handlungsstränge aus den vergangenen Jahren zusammenführen und gleichzeitig auf die Geschichte früherer Marvel-Verfilmungen zurückgreifen wird.
X-Men-Klassiker könnten besondere Bedeutung erhalten
Besonders auffällig ist die Aufnahme von „X-Men“ und „X2: X-Men United“. Beide Filme entstanden lange vor der Integration der Mutanten in das MCU und gehören zur früheren X-Men-Filmreihe.
Dass Marvel ausgerechnet diese beiden Produktionen für die offizielle Vorbereitung empfiehlt, unterstreicht die mögliche Bedeutung der Mutanten und ihrer bekannten Figuren für „Avengers: Doomsday“. Bereits „Deadpool & Wolverine“ schlug eine deutliche Brücke zwischen verschiedenen Generationen der Marvel-Filmgeschichte.
Mehr als 42 Stunden bis zum Kinostart
Wer die komplette Watchlist abarbeiten möchte, muss insgesamt rund 42 Stunden und 16 Minuten einplanen. Bis zum Kinostart bleibt dafür allerdings noch ausreichend Zeit. Verteilt auf die kommenden Monate lässt sich die Liste bequem in mehrere Film- und Serienabende aufteilen.
„Avengers: Doomsday“ startet am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos. Der Film soll die verschiedenen Handlungsstränge der aktuellen Multiversum-Saga zusammenführen und Doctor Doom als zentrale Bedrohung in den Mittelpunkt rücken.


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